Benediktinerstift Göttweig

Journal

Sanierung des Stiftes Göttweig geht in die nächste Etappe
LH Pröll: „Verantwortung gegenüber dem kulturellen Erbe“
St. Pölten (OTS/NLK) - Insgesamt sechs Jahresetappen umfasst die Sanierung des Stiftes Göttweig, heuer geht man in die dritte Etappe. Schon am Montag, 23. März, sollen die Arbeiten fortgesetzt werden, bis 2018 sollen sie abgeschlossen sein. Heute, Freitag, trat das 2012 ins Leben gerufene Kuratorium zusammen, um die weiteren Maßnahmen im Zusammenhang mit der Neudeckung der Stiftsdächer zu planen.
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"Initiative Religion ist Privatsache" trauert um Obmann Prof. Heinz Oberhummer
Wien (OTS) - Tief erschüttert ist die „Initiative Religion ist Privatsache“ vom Tod ihres Obmanns Prof. Heinz Oberhummer. „Mit dem Tod Heinz Oberhummers verlor Österreich nicht nur einen seiner prominentesten Wissenschaftler sondern auch einen kompromisslosen Aufklärer. In Erinnerung wird aber insbesondere Heinz Oberhummers Lebensfreude und selbstlose Hilfsbereitschaft bleiben. Unser Beileid gilt in dieser Stunde seiner liebenden Familie und den unzähligen Freunden, die Heinz Oberhummer mit Witz, Charme und vor allem einer beispiellosen Menschlichkeit erwerben konnte. Heinz Oberhummer wird uns für immer fehlen, seinen Weg werden wir aber nach Kräften fortsetzen“ so Initiative-Sprecher Eytan Reif.
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Stadt Krems holt Stift Göttweig an die Donau

Im Weinbau arbeiten die Stadt Krems und das nahe Benediktinerstift Göttweig mit einem Pachtvertrag schon einige Jahre lang erfolgreich zusammen. Jetzt möchte die Wachaustadt den Mönchen auf der weithin sichtbaren, aber ohne eigenes Auto schlecht erreichbaren Klosteranlage auch zu mehr Besuchern verhelfen. Denn während das an Autobahn, Schiene und Wasserstraße Donau verkehrsgünstig gelegene Stift Melk jedes Jahr rund 400.000 Gäste anlockt, erklimmen das auf dem Berg thronende Stift Göttweig nur 100.000 (NÖ Wirtschaftspressedienst)
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GÖTTWEIG NOW

"Geh auf den Strich, das lohnt sich in deinem Alter"
In der Jugendarbeit tätiger Pfarrer twittert auf anonymem Account homosexuelle Neigungen
Wien, (OTS) - Pater P. aus NÖ hat seltsame Vorlieben. Neben intensivem Bierkonsum am Oktoberfest pflegt er zwei Twitteraccounts:Auf jenem der Pfarrgemeinde postet er Belange der Pfarrgemeinde, auf dem anderen (zwischenzeitlich gelöscht) geht er seinen privaten Neigungen nach. Diese erscheinen bedenklich, geht es doch bei den krassesten Tweets um "Stricherdienste": einem offensichtlichen jugendlichen Burschen empfiehlt er, als Stricherjunge zu arbeiten. Gerne reimt er auch: "Mark, der treibt`s im Park" und viele weitere zweideutige Tweets, meist an junge Burschen mit homosexueller Neigung gerichtet. Auch das Foto eines Buben mit nacktem Oberkörper und umgehängtem Kreuz postet Pater P. ungeniert. Nun hat sich ein besorgter Vater aus der betroffenen Gemeinde an die Plattform "Betroffene Kirchlicher Gewalt" gewandt, "denn wir haben in unserer Gemeinde sehr viele Ministranten und auch meine Kinder kommen einmal in dieses Alter". Zuvor war Pater P. Religionslehrer in einer niederösterreichischen Volksschule. Er ist vor allem in der Kinder- und Jugendarbeit tätig. Über sich selbst postet der Göttweiger Benediktiner und Absolvent des St. Pöltner Priesterseminars auch schon mal: "Fohlen mit Schlappschwanz. Kann nicht mehr" und stellt seinen jugendlichen Tweetpartnern schlüpfrige Fragen: "wenn du schwul wärst, mit wem dann?".
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Priester nach perversen Tweets ohne "Job"
> Heute, 30. Sep. 2014

Betreff: Twitter-Pater
Datum: Tue, 7 Oct 2014 12:29:02 +0200
Von: Rothwangl Sepp <rothwangl@betroffen.at
An: ombudsstelle@kirche.at, info@stiftgoettweig.at, f.brunthaler@kirche.at

Sehr geehrte Frau Dr. Gabriele Hintermeier,
Sehr geehrter Herr Abt Columban Luser,
Sehr geehter Herr Bischof Küng,
auf Grund des Artikels auf https://www.stiftgoettweig.at/site/home/ news/article/1248.html und bezugnehmend auf den Göttweiger Pater Pius Nemes und seine Twitter Postings ersuche ich um Klarstellung, ob sein PC sichergestellt und nach kinderpornographischen Inhalten untersucht wurde, da wir in dieser Hinsicht verdächtige Hinweise haben, wobei wir bei Verifizierung lieber Ihnen bei der Einschaltung der Staatsanwaltschaft die ersten Schritte einräumen möchten.
Es freut uns sehr, dass Sie sich für die Aufklärung dieses Verhaltens öffentlich bedankten.
Mit besten Grüßen
Sepp Rothwangl
Obmann Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt
www.betroffen.at
rothwangl@betroffen.at

Presse zu ähnlichen Themen
> Wo ist der Mühlstein um Groers Hals?
> Niederösterreich: Staatsanwaltschaft schafft Trennung zwischen Staat und Religion in öffentlichen Schulen ab


Niederösterreich: Staatsanwaltschaft schafft Trennung zwischen Staat und Religion in öffentlichen Schulen ab
Wien (OTS) - Mit der Begründung, dass "Vorbereitungen für die Erstkommunion noch keine kirchliche Handlung und auch keine kirchliche Feierlichkeit sind", legte die Staatsanwaltschaft St. Pölten eine im Mai 2014 von der "Initiative Religion ist Privatsache" eingebrachte Sachverhaltsdarstellung ab und verweigerte somit die Aufnahme eines Ermittlungsverfahrens wegen Amtsmissbrauch.
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Wo ist der Mühlstein um Groers Hals?
Die künstlerische Neugestaltung des umstrittenen Groer-Denkmals wurde gestohlen. Plattform Betroffener Kirchlicher Gewalt sammelt jetzt Mühlsteine für den Kardinal.
Hohenzell, Wien (OTS) - Wo ist er bloß, der Mühlstein, den Sepp Rothwangl von der Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt vergangene Woche am Groer Denkmal in Hohenzell anbrachte? "Meine Denkmalsergänzung wurde bei Nacht und Nebel entfernt", zeigt sich Rothwangl betrübt. Er hatte vorige Woche die Gedenktafel zu Ehren des verstorbenen Kardinals mit einem Mühlstein ergänzt: Die Tafel an der Hohenzeller Kirchenmauer sollte ursprünglich an Groers Gebete für ungeborene Kinder erinnern.
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Kardinal Groër ist noch immer Hofrat und Träger des Goldenen NÖ Ehrenzeichens
LH Pröll hält an Auszeichnung für Pädo-Kardinal fest
St. Pölten, Wullersdorf, Wien, (OTS) - Der verstorbene Kardinal Hans Hermann Groër ist nicht nur Hofrat, sondern ihm wurde vom Land Niederösterreich im Jahr 1988 auch das "Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland" verliehen. Daneben ist Groër auch "Ehrenbürger" der Gemeinde Wullersdorf. Nun fordert die Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt die Aberkennung dieser Ehrentitel.
> OTS, 29. Jänner 2015

Das Weingut der Benediktiner

Mit 1. Jänner 2006 haben die Gesellschafter 26ha Weingärten gepachtet. Die Gesellschafter bestehen aus Stift Göttweig, Weingut Stadt Krems, Mag. Andreas Asamer, Dr. Manfred Asamer (!!!), Mag. Kurt Asamer, Dkfm Hans Schmid, DDr. Rudolf Eichinger, Dr. Werner Lanthaler.
> http://www.weingutstiftgoettweig.at/german/weingut/index.html

Steuergeldeld für Millionäre

STEUERGELD FÜR DIE GROSSGRUND- UND IMMOBILENTYCOONE IN GÖTTWEIG
Bedeutung des Dunkelsteinerwalds als einzigartige und schützenswerte Region wird immer klarer, Landschaftsschutz für den Dunkelsteinerwald immer notwendiger.
Anstatt die Verantwortlichen der Göttweiger Trutzburg nach jahrlangem Missbrauch von Jugendlichen und Sozialmissbrauch an ihren eigenen Arbeitern zur Verantwortung zu ziehen, werden die millionenschweren Ordensbrüder, Immobilien- und Großgrundbesitzer weiter mit Steuergeldern subventioniert.

Gleichzeitig jedoch wird die Bedeutung des Dunkelsteinerwalds als einzigartige und schützenswerte Region immer klarer, eine Unterschutzstellung immer notwendiger. Der Landschaftsschutztitel für den gesamten Dunkelsteinerwald sowie die Ernennung zum UNESCO-Weltkutlurerbe sind wohl nur mehr eine Frage der Zeit. Landeshauptmann, Dr. Erwin Pröll und alle Verantwortlichen in der NÖ Landesregierung dürften das erkannt haben.

Der Dunkelsteinerwald ist ein "naturnaher Wald". Er ist mehr als ein übernutzbarer Fichten-Acker, mehr als ein Spielplatz für dubiose Promi-Jäger und mehr als ein billiger Rohstofflieferant für eine profitorientierte, rücksichtslose Elite. Er ist die Heimat schützenswerter Tiere und Pflanzen und das Naherholungsgebiet für einhunderttausend Menschen. Deshalb fordern wir einen Stopp der Goldgräbermentalität in Österrreichs Wäldern, den sofortigen „LANDSCHAFTSSCHUTZ FÜR DEN DUNKELSTEINERWALD“ und hoffen weiter auf Ihre Unterstützung. Bitte unterschreiben Sie unsere Petition und downloaden Sie unsere Unterschriftenliste [43 KB] .

Presse
>
Amtsblatt BH Krems, Okt 2012 [570 KB]
> http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20121011

Kostenbeteiligung für die zweite Etappe zur Dachsanierung von Stift Göttweig
LH Pröll: Substantielle Erneuerung einer bemerkenswerten Klosteranlage
St. Pölten (OTS/NLK) - Die Dachsanierung des Benediktinerstiftes Göttweig wird heuer mit der zweiten Etappe fortgesetzt. Die Niederösterreichische Landesregierung hat auf Initiative von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll eine Förderung aus den Mitteln der Denkmalpflege in Höhe von 300.000 Euro beschlossen.
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Schatten der Vergangenheit

Wie in Göttweig unter dem späteren Erzbischof Groer gebeichtet wurde.
Liebt es Gott, wenn ein beichtender Zögling den Penis des späteren Kardinals und Erzbischofs Groer berühren muss und danach Selbstmord begeht?

Schreiben des Mönchsanwärters Placidus Kubalek an den pädophilen Göttweiger Pater Hermann Groer (lt. Kirche In 02/012 [1.809 KB] ):
"Lieber Pater Hermann,
Du hast bei diesen Beichten meine Hand genommen und sie an Deinem Penis geführt. Dabei hast Du mir ins Ohr geflüstert, dass Gott auch diesen Teil des Körpers liebt. Innerlich hat sich in mir damals alles gesträubt. doch in meiner Naivität dachte ich mir noch immer, Du wolltest mir einfach Deine Zuneigung demonstrieren."


Die Folgen:
Selbstmord und Geldsegen für Stift Göttweig

Die Folgen des vermutlich permanenten Missbrauchs im Benediktinerstift am Göttweiger Berg sind tragisch und makaber zugleich. Der junge Mönchsanwärter, Frater Placidus Kubalek, begeht Selbstmord, indem er vom Westturm des weitläufigen Stifts aus 40 Meter Höhe in den Tod springt. Kurz davor vermacht er dem ehemaligen Abt Clemens Lashofer - unter fragwürdigen Umständen und mit einem liebesbriefähnlichen Testament - ein fettes finanzielles Erbe von € 453.039,84. Sehr zur Freude des derzeitigen Abtes Columban Luser, der das Vermögen vor den Wirtschaftsgremien und den Wirtschaftsfunktionären des Stifts lange Zeit gut verheimlicht. Die Aussagen höchster Funktionäre im Stift Göttweig bestätigen das (siehe Göttweig's Mllionenshowdown).

Pervertierte Kultur im Benediktinerstift Göttweig
Zu einer derart pervertierenden Kultur im Stift Göttweig passt der mittlerweile abgeblasene, naturzerstörende Steinbruch im Hörfarthgraben bei Paudorf. Die Göttweiger Marienverehrer sollten öfter durch den Dunkelsteinerwald wandern, um zur Besinnung zu kommen. Sie sollten das Erbe ihres missbrauchten Zöglings sofort dazu verwenden, die vielen anderen Missbrauchsopfer zu entschädigen. Sie sollten den noch bestehenden Steinbruch in Meidling im Thale auflösen und renaturieren. Und sie sollten ihre schreckliche Vergangenheit endlich schonungslos offenlegen und die Menschen um Verzeihung bitten!

Die Zeit für spätmittelalterliche Feudalsysteme läuft ab
Die Zeit ist reif, in den Kern der Problematik zu blicken, den bereits vor über 200 Jahren Joseph II erkannt hat: Etwa hundert - weitgehend unproduktive männliche - Pfründner plus weiblichen oder männlichen Anhang, je nach Orientierung, mit Kindern und Schweigegeld-Verpflichtungen, residieren am Göttweiger Berg und tun sich schwer auf die Asamer'schen Steinbrucheinahmen zu verzichten. Doch die Zeit für spätmittelalterliche Feudalsysteme, die nur auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung existieren, läuft ab! Das gilt sowohl für pseudoreligiöse Männerbünde, als auch für großadelige Naturzerstörer und deren anachronistische Treibjagden.

Pressespiegel
Schatten der Vergangeneheit
> Kirche In 02/012 [1.809 KB]
Der Fall Placidus
> Falter, 20/2012 [746 KB]
Zeitzeugen, die etwas über den Arzt wissen, werden gebeten sich bei uns zu melden!
Der fragliche Zeitraum ist das Jahr 1985. > info@dunkelsteinerwald.org


LANDSCHAFTSSCHUTZ FÜR DEN DUNKELSTEINERWALD
Der Dunkelsteinerwald ist mehr als ein übernutzbarer Fichten-Acker, mehr als ein Spielplatz für Promi-Jäger und mehr als ein billiger Rohstofflieferant für eine profitorientierte Elite. Er ist die Heimat schützenswerter Tiere und Pflanzen und das Naherholungsgebiet für einhunderttausend Menschen. Deshalb fordern wir „LANDSCHAFTSSCHUTZ FÜR DEN DUNKELSTEINERWALD“ und hoffen weiter auf Ihre Unterstützung. Bitte unterschreiben Sie unsere Online-Petition oder unsere Unterschriftenliste [43 KB] . Wenn Sie uns finanziell unterstützen wollen, klicken Sie hier.

Wackelige Säulen der Macht

ANNO 2007: ERNST STRASSER LEHRTE IN GÖTTWEIG
Da haben sich die Richtigen im "spirituellen Göttweig" getroffen!

Im Rahmen des Seminarzyklus "Werteorientierte Unternehmensführung für Führungskräfte" referierte im Jahr 2007 u. a. der mutmaßliche Korruptionist, Steuerhinterzieher und ehemalige Innenminister Ernst Strasser über die Wahrung ethischer Prinzipien!! Unter dem Seminartitel "Die 4 Säulen der Macht" und dem schönen Motto des Hl. Benedikt "Wer Macht über andere hat, muss zunächst Macht über sich selbst gewinnen" sollte mit Hilfe des gescheiterten Ex-Politikers das Bewusstsein für werteorientiertes Führungsverhalten geschärft werden. Da hat sich der patscherte ÖVP Ex-Innenminister (Profil) wohl den richigen Ort ausgesucht, denn die Säulen der Macht am Göttweiger Berg sind ganz schön ins Wanken geraten!
Spirituelles Göttweig
> Mappe Spirituelles Göttweig / Nachhaltige Impulse setzen [594 KB]

Info über Ernst Strasser
Profil
> http://www.profil.at/articles/1112/560/292462/das-leben-ernst-strasser
Kurier
> http://kurier.at/nachrichten/4488047-strasser-was-blieb-ihm-ausser-zwei-ferienwohnungen-mit-video.php

GÖTTWEIG IM SUMPF

Profil, 3. Oktober 2011

Göttweigs Millionenshowdown

"Ihr könnt nicht Gott dienen und zugleich dem Mammon"

GÖTTWEIG’S MILLIONENSHOWDOWN
Sensationserbe, Spekulantentum, Lügenmöche, Sozialmissbrauch, Steuerhinterziehung. Missbrauch im Namen Gottes?
Monte Cashino am Göttweiger Berg schwimmt nicht nur in Geld!
Ein Bauingenieur klagte das Stift Göttweig auf Erfüllung seines Vertrages. Das führte zu einigen Überraschungen: Sensationserbe, Spekulantentum, Lügenmöche, Sozialmissbrauch, Steuerhinterziehung. Missbrauch im Namen
Gottes? Die Inszenierung am Göttweiger Berg folgt eher der Dramaturgie eines (selbst)zerstörerischen Dramas, als den Benediktinerregeln. Die klerikale Tragödie am Göttweiger Berg ist jedoch Realität, denn sie ist belegbar. Das gescheiterte Vorspiel „Steinbruch Paudorf/Hörfarthgraben“ war möglicherweise nur der Anfang vom Ende eines spirituellen Auslaufmodells.
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Gemeindezeitung Paudorf
Vor und nach der Verhinderung des Monster-Steinbruchs Hörfarthgraben
Stellungnahme des Bürgermeisters
Informationen der BI "Lebenswertes Paudorf"
> Gemeindezeitung April 2014 [1.686 KB]

EU: Österreich muss Naturgebiete schaffen
Nachdem die EU ein Verfahren gegen die Republik eingeleitet hat, weil nicht alle Gebiete mit gefährdeten Pflanzen- und Tierarten gemeldet wurden, muss Österreich bis Ende nächsten Jahres die fehlenden Natura-2000-Gebiete nachnominieren. Sonst drohen Strafen in Millionenhöhe.
> http://ooe.orf.at/news/stories/2639366/

Bergbau-Diktat der Könige bis heute gültig
Die Grünen kämpfen gegen ein Gesetz aus dem Mittelalter
Dem ungezügelten Mineralstoffabbau ist Tür und Tor geöffnet
>Krone, 1. April 2014

Göttweig baut Forststraße durch schützenswerten Flaumeichenwald mit Schwarzföhren- und Diptambestand
EXKURSION ZU GEFÄHRDETEN ARTEN IM DUNKELSTEINERWALD

Am 20. Mai 2012, in Woche der Artenvielfalt, veranstaltete die Bürgerinitiative „Lebenswertes Paudorf“, unter sachkundiger Leitung von Prof. Mag. Robert Hehenberger (Biologie und Umweltkunde) und Dr. Eva Maria Katholnig (Biologie), eine Exkursion im Ratheisergraben südöstlich des Kirschberges, in unmittelbarer Nähe zum mittlerweile abgeblasenen Steinbruchprojekt der Firma Asamer GmbH im Hörfarthgraben.
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Peinliche Anbiederungsversuche statt Demokratieverständnis

Es ist echt peinlich. Nachdem Grundeigentümer Göttweig und Betreiber Asamer jahrelang jede Kommunikation trickreich verweigerten und verhinderten, versuchen sie sich nun - wo ihre Felle davongeschwommen sind - emsig anzubiedern. Göttweig hat noch nie die Zeichen der Zeit erkannt, auch jetzt nicht: Der Souverän (die Bevölkerung) hat entschieden! Der Steinbruch im Hörfarthgraben wird nie Realität! Die Gemeinde Paudorf wird sich weder bestechen noch zu ihrem eigenen Untergang überreden lassen. Willkommen in der Demokratie!
> NÖN, 19. Sep. 2011 [105 KB]

DAS BLATT HAT SICH GEWENDET: PRÖLL UNTERSTÜTZT STEINBRUCHGEGNER
Die NÖ Landesregierung legt sich politisch fest: Kein Steinbruch gegen den Willen der Gemeinde Paudorf!
Sensation im NÖ Landhaus beim Gespräch der Bürgerinitiativen "Lebenswertes Paudorf" und "Freunde und Freundinnen des Dunkelsteinerwalds" mit Landesrat für Raumordnung, Mag. Wilfing, am 13. September 2011. Der Landessrat versprach im Auftrag des NÖ Landeshauptmannes, Dr. Erwin Pröll: "Ohne Antrag der Gemeinde Paudorf wird es keine Umwidmung des Hörfarthgrabens in eine Abbaugebiet für mineralogische Rohstoffe geben!"
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DUELL DER POSTWÜRFE
>
Kurier, 4. August 2011 [91 KB]

GÖTTWEIG VERHÖHNT DIE PAUDORFER BEVÖLKERUNG
Aktuelle Artikel in der Wiener Zeitung und im Göttweiger sorgen für Empörung
In der Wiener Zeitung vom 29. Juli 2011 verhöhnt der Göttweiger Kämmerer und Förster, Pater Mag. Maurus Kocher, die Paudorfer Familien, indem er - bei Ablehnung des geplanten Steinbruchs Paudorf/Hörfarthgraben - die doppelte Menge an Schwerverkehr (ca. 700 LKW täglich!) androht. In der aktuellen Ausgabe der hauseigenen Zeitung "Der Göttweiger/1/2011" hingegen biedert sich der Prior Göttweigs, Pater Maximilian Krenn, den Paudorfern an und buhlt um deren Zustimmung zum geplanten Steinbruch. Nur der Abbau [mineralogischer Rohstoffe], so der Prior, könne den Erhalt des Naturjuwels Dunkelsteinerwald garantieren (?).

Rebellion gegen Stiftsherren
>
Wiener Zeitung, 29. Juli 2011
Was Pater Maurus Kocher der Wiener Zeitung da verklickert ist eine Art Kriegserklärung: „Die Paudorfer Bevölkerung sollte froh sein, wenn es einen neuen Steinbruch gibt”. Denn sonst müsste Asamer nach Schließung der alten Abbruchstätte das für die Produktion nötige Material von auswärts importieren. „Das würde den aktuellen Lkw-Verkehr sogar verdoppeln” Die Göttweiger Großgrundbesitzer basteln offensichtlich an einem Plan B. Wenn der geplante Steinbruch im Paudorfer Hörfarthgraben nicht zustande kommen sollte und wenn der Tiefenabbau im alten Steinbruch Meidling ausgeschöpft ist, dann soll eben "Material" von auswärts importiert werden, um weiterhin Pacht kassieren zu können. Anstatt nach den Regeln des heiligen Benedikt zu leben, leben dessen Nachfolger lieber nach dem Motto "Geld ist geil". Christliche Nächstenliebe und Verantwortung schaut anders aus! Wie die Faust auf's Auge passt hier ein Zitat des Göttweiger Abtes Columban Luser: "Ein Mensch, der der Gier verhaftet ist, kann nicht frei sein!"

Bürgerinitativen antworten auf Artikel
im
"Der Göttweiger 1/2011 [437 KB] "
Von: Walter Kosar [mailto:info@dunkelsteinerwald.org]
Gesendet: Dienstag, 19. Juli 2011 23:08
An: maximilian@stiftgoettweig.at
Cc: 'Walter Kosar'; 'Wolfgang Janisch'
Betreff: Meinung der Bürgerinitiativen zu Ihrem Artikel im Göttweiger 1/2011
Wichtigkeit:
Hoch
Sg. Prior Maximilian Krenn!
Gerne nehmen wir Ihre Einladung an, Ihnen unsere Meinung zu Ihrem Bericht im aktuellen Göttweiger per Mail mitzuteilen. Eine Mitteilung auf persönlichem Weg haben Sie bisher leider erfolgreich verhindert.
Ihr Artikel glänzt vor Selbstherrlichkeit. In Wirklichkeit bedeuten Ihnen die Menschen in Meidling, Hörfarth und Paudorf nichts. Für Sie ist offensichtlich nur der Profit für Göttweig von Wichtigkeit, denn Sie betreiben schlichtweg menschenverachtende Realitätsverweigerung!
Uns sind keine sachlichen Diskussionen bekannt, offenbar verwechseln Sie Monologe und Selbstgespräche mit Dialog.
Wir erinnern Sie hiermit an das bisher einzige Treffen mit den Vertretern der Bürgerinitiativen, Anrainern und Gemeindevertretern, vom 1. Februar 2011. Damals „durften“ wir Fragen stellen, die Sie allerdings bis dato jedoch nicht beantwortet haben. Auch Ihre Prophezeiung, „in Sachen öffentlicher Diskurs melden wir uns in Kürze“ (Mail vom 18. März 2011), hat sich bis heute nicht erfüllt. Um diesen Diskurs zu vermeiden, ließen Sie vorsichtshalber die geplante zweite Gesprächsrunde mit fadenscheinigen Argumenten platzen.
„Gemeinsam geht es besser“ bedeutet für Sie offenbar nur die geplante Naturvernichtung, gemeinsam mit dem Steinbruchbetreiber Asamer und dem Land Niederösterreich.
Die von den unzumutbaren Auswirkungen des geplanten Riesensteinbruches betroffene Bevölkerung von Paudorf, Hörfarth und Meidling fühlt sich von diesem Satz bloß verspottet.
Ein „Miteinander statt gegeneinander“ ist nur möglich, wenn Göttweig auf den umweltzerstörerischen und gesundheitsgefährdenden Monstersteinbruch im Hörfarthgraben verzichtet.
Es gibt Alternativen. Wir beraten Sie gerne!
Grüße aus Meidling und Wien
Walter Kosar
Wolfgang Janisch
BI „Freundinnen und Freunde des
BI „Lebenswertes Paudorf“
Dunkelsteinerwalds“

Gesamte Kommunikation mit Göttweig
> Schriftverkehr der BI mit Göttweig
> Schriftverkehr der Paudorfer AnrainerInnen mit Götttweig

PRIOR MAXIMILIAN WILL "MITEINANDER LEBEN" UND BITTET UM MEINUNGEN
Aktueller Artikel unterstellt Steinbruchgegnern "Glassturz-Idee" und sorgt für neuerlichen Unmut in Paudorf
Die aktuelle Ausgabe der hauseigenen Zeitung "Der Göttweiger/1/2011" zeigt, dass die Großgrundbesitzer am Göttweiger Berg nichts dazu gelernt haben. Nachdem die Benediktiner Führungskräfte jahrelang jeden Dialog mit Bürgerinitiativen und Bevölkerung verweigert haben, nachdem dieselben die erste und einzige Gesprächsrunde, am 1. Februar 2010, in eine Fragestunde umfunktioniert, und die Fragen der Bevölkerung bis heute nicht beantwortet haben und nachdem dieselben die zweite Gesprächsrunde, am 11. März 2011, mit durchschaubaren Tricks einfach platzen ließen, kommt Prior Maximilian im Leitartikel des Göttweiger Hausblattes zur weisen Erkenntnis "Gemeinsam geht vieles besser!". Was er damit meint schreibt er auch, indem er den betroffenen Anrainern, die sich durch den geplanten Megasteinbruch im Hörfarthgraben um ihre Zukunft geprellt sehen, eine üble "Glassturz-Idee" unterstellt.

Wenn die selbstherrlichen Mönche von Göttweig tatsächlich "miteinander statt gegeneinander leben" wollen, dann sollten sie schleunigst ihren eigenen Glassturz am Göttweiger Berg verlassen und in - aus eigener Arbeit und auf eigenes Risiko finanzierte - Einfamilienhäuser in Hörfarth ziehen.

Prior Maximilian Krenn will die Meinung der Bevölkerung hören
Zwar schreibt Prior Krenn am Anfang seines Artikels von "zahlreichen sachlichen Diskussionen", doch am Ende seines Elaborats bittet er dennoch um "Ihre Meinung" und meint wahrscheinlich die Meinung der AnrainerInnen und Bürgerinitiativen. Offensichtlich fanden die Diskussionen nur im engsten Kreis der Mönche statt, denn sonst müsste er die Verzweiflung und Empörung der Bevölkerung kennen. Trotzdem empfehlen wir, dem Wunsch von P. Maximilian zu entsprechen. Jeder und jede sollte ihm die persönliche Meinung zum neuen Steinbruch im Hörfarthgraben kundtun.
Schreiben Sie Ihre Meinung an:
> maximilian@stiftgoettweig.at
(Gerne veröffentlichen wir Ihre Mails)
Download Artikel
> Der Göttweiger 1/2011 [437 KB]

Sanierung des Stiftes Göttweig geht in die nächste Etappe
LH Pröll: „Verantwortung gegenüber dem kulturellen Erbe“
St. Pölten (OTS/NLK) - Insgesamt sechs Jahresetappen umfasst die Sanierung des Stiftes Göttweig, heuer geht man in die dritte Etappe. Schon am Montag, 23. März, sollen die Arbeiten fortgesetzt werden, bis 2018 sollen sie abgeschlossen sein. Heute, Freitag, trat das 2012 ins Leben gerufene Kuratorium zusammen, um die weiteren Maßnahmen im Zusammenhang mit der Neudeckung der Stiftsdächer zu planen.
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ETAPPENERFOLG gegen GÖTTWEIG
GÖTTWEIGER MÖNCHE GEBEN KANALBLOCKADE IN PAUDORF AUF
Überraschung bei Gespräch der Bürgerinitativen mit der LAbg. Inge Rinke

Eine Überraschung gab es beim Erstgespräch der Bürgerinitativen "Lebenswertes Paudorf" und "Freunde und Freundinnen des Dunkelsteinerwalds" mit der Landtagsabgeordneten und Bürgermeisterin von Krems Inge Rinke. Als die Bürgerinitativen den Machtmissbrauch Göttweigs anprangerten, z. B. die mutwillige Blockade des Kanalbaus in Paudorf, weil dieser über Göttweiger Gründe führt und mehr Geld für Göttweig bringen sollte, zeigte sich Frau Rinke als selbstbewusste und durchsetzungsfreudige Politikerin: “Dort hab ich mich eingemischt, das ist erledigt, dort bin ich die Chefin. Das weiß der Paudorfer Bürgermeister!“ und weiter “Das ist schon länger geregelt! So etwas lasse ich mir nicht gefallen. Wo ich die Chefin bin - von siebzehn Gemeinden - kommen solche G’schichterln nicht vor! Die Bürgerinitiativen waren über diese Neuigkeit hocherfreut, wurden doch die Göttweiger Mönche durch diese mutige Intervention der Landtagsabgeordneten und Kremser Bürgermeisterin, Frau Ingeborg Rinke, auf den rechtskonformen Weg zurückgeführt.
> Ganzes Gespräch mit LAbg. Inge Rinke

Göttweigs Mönche blockieren Kanalbauarbeiten in Paudorf

Nun rächt sich der mutige und demokratische Einsatz vieler PaudorferInnen, die Ihre schöne Gemeinde am Rand des Dunkelsteinerwalds vor dem drohenden Albtraum "Steinbruch Hörfarthgraben" retten wollen. Das selbstgefällige Regime auf der Göttweiger Benediktiner-Trutzburg hat offensichtlich den Ausnahmezustand erklärt. Nachdem eine schnelle Durchführung des geplanten Steinbruchprojekts immer unwahrscheinlicher erscheint, folgt nun die Rache der subventionierten Großgrund- und Immobilienbesitzer aus Göttweig. Am 16. März 2011 wurden die bereits begonnenen Kanalbauarbeiten in Paudorf von den Benediktinermönchen gestoppt und somit großer finanzieller Schaden für die BürgerInnen von Paudorf und den Gemeindeabwasserverband Krems verursacht. Wer so handelt, hat jeden Anspruch auf das Vertrauen der Bevölkerung verloren!
Dass dreiundzwanzig natur- und menschenverachtende Benediktinermönche die Kanalisation von Paudorf flachlegen ist bereits bittere Realität. Dass Luser, Krenn und Co. das Naherholungsgebiet von hunderttausend NiederösterreicherInnen für die nächsten hundert Jahre mit Lärm, Staub, Dreck und Grundentwertung beerben, indem sie 50 ha des Dunkelsteinerwald aus Profitgier zerstören, kann allerdings noch verhindert werden. Wer nichts mehr zu verlieren hat, der hat auch keine Angst. Die BürgerInnen von Paudorf werden diesen Albtraum stoppen.
Download Gemeindezeitung Paudorf
> Gemeindezeitung Paudorf, Nr. 01/2011 [153 KB]
Download Presseinformation
>
Presseinformation vom 20. April 2011 [33 KB]
Presseberichte
KRONE, Stift will Kanalarbeiten stoppen
> Kronen Zeitung, 22. April 2011 [280 KB]
ORF, Radio NÖ, 22. 4. 2011, 08.00h, Timecode 05.34
> In Paudorf gehen die Wogen hoch
KURIER, Anrainer sehen Baustopp als Rache
> KURIER, 23. April 2011 [316 KB]
NÖN, Göttweig verhängt Baustopp
>NÖN, 26. April 2011 [489 KB]
ÖVP Paudorf, Eine unendliche Geschichte
> ÖVP Paudorf, April 2011 [265 KB]

Göttweig entscheidet sich gegen die Bevölkerung von Paudorf
Benediktinermönche wollen Steinbruch im Hörfarthgraben definitiv bauen
Anfang Juni 2011 wurde der gesamte Paudorfer Gemeinderat von den Benediktinermönchen ins Stift Göttweig geladen, um die neuesten Entscheidungen der subventionierten, klerikalen Großgrundbesitzer zu vernehmen. Nun, was dort offenbart wurde, war nicht so neu. Die Führungskräfte der 26 Göttweiger Mönche haben beschlossen, den Steinbruch Paudorf/Hörfarthgraben definitiv zu bauen. Für diese Offenbarung, hätte der Gemeinderat nicht so weit reisen müssen, das war eine seit Jahren beschlossene und abgekartete Sache.

Allerdings ist die Sache noch nicht gegesssen, der Steinbruch Paudof/Hörfarthgraben ist noch nicht Realität. Die Benediktinermönche, die Schotterlobby, Politiker und sonstige Profiteure können zwar gegen die eigene Bevölkerung entscheiden, aber es wird ihnen nicht gelingen, das Projekt durchzuziehen. Denn niemand kann gegen den Willen und gegen die Bedürfnisse der Bevölkerung handeln. Politiker kann man abwählen und die Benediktinermönche sollten sich lieber um die Opfer ihrer Missbrauchsfälle kümmern: Immerhin kommt der berüchtigte Kinderschänder, Kardinal Hermann Groer, aus dem Stift Göttweig, immerhin sprang bereits ein Zögling aus dem Fenster des unrühmlichen Stifts und immerhin führen die Benediktiner im aktuellen österreichischen Missbrauchsranking.
>
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Zweite Gesprächsrunde mit Göttweig geplatzt

Eiszeit im Frühling in Göttweig

"Gespräche zwischen Göttweig und Bürgermeister, AnrainerInnen sowie Bürgerinitiativen liegen derzeit auf Eis"

ASAMER & GÖTTWEIG
Turbulente und widersprüchliche Präsentation des Steinbruchmodells Hörfarthgraben
Asamer hat sein Ziel, die Steinbruch-Präsentation friktionsfrei über die Bühne zu bringen, nicht erreicht.
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Verwaltungsstrafverfahren gegen BI "Lebenswertes Paudorf" eingestellt
Das vom Steinbruchbetreiber ASAMER gegen den Sprecher der Bürgerinitiative "Lebenswertes Paudorf" geführte Verwaltungsstrafverfahren gem. § 45 Abs. 1 VStG wurde eingestellt. Wir gratulieren zu diesem Erfolg!
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GÖTTWEIG LÄSST ZWEITE GESPRÄCHSRUNDE PLATZEN
Göttweig will den Steinbruch definitiv bauen!
Benediktinermönche brüskieren den demokratisch gewählten Bürgermeister Paudorfs , Bürgerinitiativen und BürgerInnen!
Entgegen des gemeinsamen Beschlusses der ersten Gesprächsrunde vom 1.2.2011 im Stift Göttweig, ist am 11. März 2011 kein Vertreter des Stiftes im Rathaus Paudorf erschienen. Schon im Vorfeld wurde vom Prior des Stiftes, P. Maximilian Krenn, mit fadenscheinigen Argumenten erfolglos versucht, auch die zweite Gesprächsrunde in das Pfarrcafé im Stift zu zwingen. Trotz der Bereitschaft der Bürgerinitiativen, des Bürgermeisters von Paudorf und dessen Stellvertreter, an einer Lösung der Probleme mitzuwirken, ließ Göttweig den Termin eiskalt platzen.
Offensichtlich sind den Herren im Stift die Argumente ausgegangen bzw. wollen sie die am 1.2.2011 gestellten Fragen nicht beantworten. Möglicherweise stehen die Großgrundbesitzer und Gutsherren von Göttweig unter Druck? Obwohl die Vertrauensbasis durch diesen Eklat ziemlich gestört ist, sind Bürgermeister, Bürgerinitiativen sowie AnrainerInnen weiterhin bereit, einen fairen und ergebnisoffenen Dialog zu führen.

Audioprotokoll der Pressekonferenz
> Audioprotokoll inkl. Interview mit Dr. Petrovic

Medienspiegel
> http://www.youtube.com/watch?v=znC7uUYMl9sMailverkehr
> Kronen Zeitung, 11. März 2011 [87 KB]
> NÖN, 14. März 2011 [446 KB]
> KURIER, 16. März 2011 [234 KB]
> KURIER, 26.3.2011 [117 KB]

Pressefotos zu Download
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Pressekonferenz (Dr. Prodinger, W. Janisch, BM Prohaska, VizeBM Böck)
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Pressekonferenz (W. Janisch, BM Prohaska)
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Pressekonferenz (M. Petrovic, Dr. Prodinger)
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Pressekonferenz (BM Prohaska, VizeBM Böck)

Presseaussendungen
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Presseinformation vom 10. März 2011 [17 KB]
> Presseinformation vom 12. März 2011 [31 KB]
> Presseinformation > Offener Brief vom 12. März 2011 [70 KB]

Kommunikation per Mail
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NÖ/LG mit Paudorfer Bevölkerung
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NÖ/LG mit Bürgerinitiative
> BI und Bürgermeister
>
AnrainerInnen
> Anonyme Beschimpfungen

Offene Briefe an Prior Maximilian Krenn
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Offener Brief vom 16. März 2011 [449 KB]
> Anwortschreiben vom 17. März 2011 [278 KB]

 

Pressekonferenz, 11. März 2011, Rathaus Paudorf

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Abt Columban Luser sprach

Göttweigs Abt, Columban Luser, am 18. Feb. 2011, im Pfarrsaal der Pfarre Furth.

Referat nach Gutsherrenart
Am 18. Februar 2011 referierte der Abt des Benediktinerstifts, Mag. Columban Luser, im Pfarrsaal der Marktgemeinde Furth bei Göttweig und "gewährte" Einblicke über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Stifts. Im vollbesetzten Pfarrsaal saßen u.a. der Further Bürgermeister Alfred Bruckner, der Altbürgermeister Josef Ramoser sowie VertreterInnen der Bürgerinitiativen "Lebendiges Paudorf" und "Freunde und Freundinnen des Dunkelsteinerwalds".

Bereits im Vorfeld herrschte Nervosität, denn der Veranstalter, der freundliche Pater Josef Lackstätter bat den aus Wien angereisten Journalisten von Radio Orange, Herby Loitsch, die Veranstaltung - auf Wunsch des Abtes - nicht zu filmen. Der Vertreter der Bürgerinitiative "Freunde und Freundinnen des Dunkelsteinerwalds", Walter Kosar, wurde sogar gebeten, die Veranstaltung nicht mit dem Thema Steinbruch zu missbrauchen bzw. zu stören(!).

Pünktlich, um 19.30h, erschien der Abt, begrüßte die Anwesenden und stellte gleich am Beginn seiner fast zweistündigen Rede klar: "Ich werde auf das antworten, was ich weiß und auf das antworten, was ich will!" Er präsentierte das aktuelle Organigramm des Stiftes (nur 23 Mönche leben im Stift!), lobte dessen innere demokratische Struktur (Rätesystem) und pries Göttweig als lebendigen Organismus und einen großen kulturellen, spirituellen und wirtschaftlichen Faktor. Der Abt beklagte die gute, aber doch renovierungsbedürftige Bausubstanz des Stiftes (u.a. muss das Dach des Stifts erneuert werden), die hohen Verlustposten und Ausgaben und besonders den fehlenden Nachwuchs. (Zitate: "2011 wird für das Stift eine wirtschaftliche Nagelprobe", "Das Haus verschlingt!"). Er kündigte deshalb nicht nur die Gründung eines Fördervereins an, um die wirtschaftlichen Probleme der Mönche zu lindern, sondern auch einer Neumissionierung von Jugendichen, um das personelle Problem zu lösen.

Altbürgermeister Ramoser sprach den Abt auf den Steinbruch Paudorf/Hörfarthgraben an, ein Thema das bishervom Abt tunlichst vermieden wurde. Der Abt hielt am Steinbruchprojekt fest und stellte dessen Verwirklichung nicht in Frage. Der Steinbruch sei für das wirtschaftliche Überleben des Stiftes unbedingt notwendig, der begonnene Dialog mit den Bürgerinitiativen und der Bevölkerung finde aber trotzdem statt. Die Öffentlichkeitsarbeit der Steinbruchcausa wurde an den Prior des Stifts, Pater Maximilian Krenn, delegiert. Luser kritisierte daraufhin die Demonstrationen und auch den medialen Wirbel bzw. die - seiner Meinung nach - falsche Berichterstattung mancher Zeitungen über den geplanten Steinbruch. Ein Zeitungsfoto (NÖN?) wurde besonders kritisiert. Es soll gerodete Flächen zeigen, die gar nicht aus der Region stammen! Ausserdem handelte es sich - lt. Luser - bei den im Frühjahr 2010 durchgeführten Rodungen, um "reine forstwirtschaftliche Tätigkeiten". Altbürgermeister Ramoser kritisierte ebenfalls die Demonstrationen und meinte abwertend, dass "ohnehin nur Wiener daran teilgenommen hätten und fast keine Paudorfer!" und "...a jeder von de Demonstranten kriagt fuffzig Euro!". Offensichtlich ist ein Teil der Further Bevölkerung von der Pro-Steinbruch-Propaganda des Stifts sehr vereinnahmt, nur haben sie es leider noch nicht bemerkt!

Nach Auflistung der aktuellen Vorhaben des Stiftes (Missionierungen von Jugendlichen, Eheberatung etc.) endete der Vortrag des Abtes mit seiner Hoffnung, "...nicht im Äusseren stecken zu bleiben, sondern zu den spirituellen Wurzeln zurückzukehren" , um 21.25h.

Herby Loitsch von Radio Orange sprach den Abt nach dessen Rede auf das angeblich falsche Foto in einer Zeitung an und verlangte Aufklärung, welches Foto in welcher Zeitung er konkret konkret meint. Abt Luser hatte jedoch kein Belegexemplar bei sich. Vermutlich handelt es sich um ein Foto im Kurier vom 7.6.2010 [73 KB] (Rodungen ohne Umwidmungen vor dem Naturdekmal "Sieben-Mark-Steine", im Frühjahr 2010) oder auch ein Foto in der NÖN, vom 7.6.2010 [432 KB] . Beide Fotos zeigen gerodete Flächen aus der betroffenen Region! Sein Verdacht war unbegründet.

Walter Kosar von der BI "FreundInnen des Dunkelsteinerwalds" überreichte dem Abt das "Manifest für den Dunkelsteinerwald" [347 KB] und fragte ihn, wie lange er noch gegen den Willen der Paudorfer Bevölkerung zu handeln gedenke? Darauf wollte der Abt - ganz im Sinnes seines Eingangsstatements - jedoch nicht antworten.
Auf die Frage, warum er auf die vielen offenen Briefe vom Frühjahr 2010 nie geantwortet hat, zeigte sich der Abt etwas zugeknöpft. Der Grund: Er fühlte sich durch den Satz, "Der verantwortliche Grundeigentümer des Hörfarther Grabens heißt bezeichnenderweise Luser - und ist Abt im Stift Göttweig" , in Walter Kosars Rede [27 KB] , vom 30. April 2010, beleidigt und sah dieses Wortspiel mit seinem Namen "unter der Gürtellinie" angesiedelt! Trotzdem gab es zum Schluss ein versöhnliches Shakehand zwischen Luser und Kosar und die anfängliche Angst der Veranstalter vor den anwesenden Bürgerinitiativen und Medienvertretern erwies sich ebenfalls als unbegründet.

Die anwesenden PaudorferInnen waren bitter enttäuscht, dass der Abt in keiner Weise auf die Sorgen der betroffenen Paudorfer Bevölkerung einging. In ihren Augen sind die laufenden Gespräche der Bevölkerung mit dem Prior und dessen Kämmerer reine Farce. Abt Columban Luser hat mit seiner Antrittsrede eine große Chance verpasst und seine Glaubwürdigkeit verspielt.

Am Ende der Veranstaltung wurde ein Spendenkorb umhergereicht, um Geld zu sammeln. Ein jüngerer Mann murmelte im Gehen: "Warum spenden hart arbeitende Menschen ihr Geld an Immoblilien- und Großgrundbesitzer?" . Auch diese Frage blieb unbeantwortet!

Ankündigung der Rede von Abt Luser
> "Göttweig aktuell/Februar 2011" [138 KB]

 

Fotos der Rede von Abt Luser

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Stift Göttweig lässt fragen

V.l.n.r.: BM Prohaska, Prior Maximilian, Walter Kosar, Wolfgang Janisch, P. Maurus Foto: Gilbert Weisbier, Kurier

ERSTE GESPRÄCHSRUNDE IM STIFT GÖTTWEIG
Viele offene Fragen / Standpunkte unverändert
2. Gesprächstermin > 11. März 2011, 15.00h
im Rathaus Paudorf > >
Presseinformation vom März 2011 [17 KB]
Am 1. Februar 2011 fand der erste "Dialog" zwischen Vertretern des Stiftes Göttweig, den Bürgerinitiativen „Lebenswertes Paudorf“, „FreundInnen des Dunkelsteinerwalds“ sowie der Gemeinde Paudorf statt. Der Prior und Pressesprecher Maximilian Krenn sowie der Kämmerer und Förster des Stiftes, Mag. Maurus Kocher, vertraten die Interessen des Stiftes. Ihnen gegenüber saßen u.a. der Bürgermeister von Paudorf, Leopold Prohaska, Vizebürgermeister Josef Böck, Gemeinderat Gebhard Sommerauer, die Sprecher der Bürgerinitiativen "Lebenswertes Paudorf" und "FreundInnen des Dunkelsteinerwalds", Wolfgang Janisch und Walter Kosar, der Anrainer Hannes de Witt und die Bundessprecherin der Grünen, Dr. Madeleine Petrovic. In einer zweiten Sesselreihe saßen betroffene BürgerInnen aus Paudorf und Umgebung.

Eigentlich war es mehr ein Spiel der Fragen , als ein echter Dialog oder eine Verhandlung. Prior Maximilian Krenn gab den Modus der ersten Gesprächsrunde vor: Die anwesenden Bürgerinnen und Bürgerinitiativen wurden aufgefordert Fragen zu stellen. Die gestellten Fragen wurden im Auftrag des Stifts von Herrn Dr. Waldmaier protokolliert und sollen erst bei der zweiten Gesprächsrunde im März beantwortet werden. Viele Fragen wurden an die Stiftsherren von Göttweig gestellt, fast keine Frage wurde direkt beantwortet. Nur eine Frage wurde von den Stiftsherren an die betroffene Bevölkerung gerichtet (siehe Fragenkatalog).

Die Standpunkte blieben - wie erwartet - unverändert. Die Paudorfer Bevölkerung wehrt sich massiv gegen die Errichtung eines zweiten Steinbruches und den Verlust ihrer Lebensqualität. Prior Maximilian Krenn und und Kämmerer Maurus Kocher wollen auf diese lukrative Einnahmequelle nicht verzichten und nehmen somit die Gesundheitsbedrohung der Bevölkerung in Kauf. Die Ortschaften Hörfarth und Meidling wären, im Falle des Falles, von zwei Steinbrüchen eingekesselt und 50 ha Wald, umrundet von einem Natura 2000 Gebiet, zerstört. Prior Krenn wollte sich in einem ORF Interview nicht zum Ausgang der Verhandlungen äussern: "„Wir wollen jetzt nicht von verhindern oder recht haben reden, sondern wir wollen ins Gespräch kommen.“

Die Bundessprecherin der Grünen, Dr. Madeleine Petrovic, stellte sich klar auf die Seite der betroffenen Bevölkerung und gegen den geplanten Steinbruch. Der Paudorfer Bürgermeister, Leopold Prohaska, der Sprecher der BI "Lebenswertes Paudorf", Wolfgang Janisch und Walter Kosar von der BI "FreundInnen des Dunkelsteinerwalds" überreichten dem Prior das "Manifest für den Dunkelsteinerwald". In diesem - von Bürgerinitiativen und Bürgermeister - signierten Manifest wird an die Großwaldeigentümer und die zuständigen PolitikerInnen appelliert, das "Naturparadies Dunkelsteinerwald" vor seiner Zerstörung zu retten und auf den Steinbruch Paudorf/Hörfarthgraben endgültig zu verzichten!

Der zweite Gesprächstermin wird in Anwesenheit des Steinbruchbetreibers Asamer, des NÖ Umweltanwalts Dr. Rossmann und eines Vertreters der NÖ Landesregierung, am 11. März 2011, um 15.00h, im Rathaus Paudorf stattfinden. Betroffene AnrainerInnen sind herzlich eingeladen zuzuhören.
Offene Fragen an Stift Göttweig
> Fragenkatalog [59 KB]
Dokumente
> VEREINBARUNG Dr. Rossmann / Asamer AG [1.421 KB]
> MANIFEST für den DUNKELSTEINERWALD [347 KB]
>
Österreichische Waldcharta [292 KB]
Presseinformationen
>
PRESSEINFORMATION [23 KB]
>
Presseinformation vom März 2011 [17 KB]
>
Pressefoto (Foto: H. Rötzer)
Pressespiegel
>
Kurier, 2. Februar 2011 [572 KB]
> http://noe.orf.at/stories/496653/
>
NÖN, 7. Februar 2011 [478 KB]
TV
ORF NÖ HEUTE
Verhärtete Fronten wegen Steinbruch Paudorf
> http://www.youtube.com/watch?v=14VRowPFDAI
ORF Heute in Niederösterreich
Erste Gespräche über geplanten Steinbruch
>
http://www.youtube.com/watch?v=eiZnW-pvb0A

*
Forderung
Wir fordern die regelmäßige Kontrolle österreichischer Großwaldbesitzer durch eine übergeordnete europäische Institution!

 

Erste Gespräche

Verhärtete Fronten

GÖTTWEIG PLANT

GEPLANTER DIALOG MIT GÖTTWEIG
Die monatelangen, verzweifelten Proteste der Paudorfer Bevölkerung zeigen endlich Wirkung! Mit dem Prior des Benediktinerstifts Göttweig, Pater Maximilian Krenn, wurde ein konkreter Gesprächstermin vereinbart. Gemeinsam mit dem Bürgermeister von Paudorf, Leopold Prohaska, werden betroffene Anrainer und VertreterInnen der Bürgerinitiativen "Lebenswertes Paudorf" sowie "Freunde und Freundinnen des Dunkelsteinerwalds" am 1. Februar 2011, um 15.00 Uhr, auf die Delegation der Göttweiger Benediktinermönche treffen und voraussichtlich zwei Stunden über die Problematik des geplanten Horrorsteinbruchs Paudorf/Hörfarthgraben und mögliche Alternativen diskutieren. Leider bedurfte es einiger lautstarker und anstrengender Demonstrationen vor dem Steinbruchbetreiber ASAMER in OÖ, vor der NÖ Landesregierung und vor dem Stift Göttweig, um dieses Ziel zu erreichen. Trotzdem begrüßen wir das Einlenken des Priors, es ist ein mutiger Schritt in die richtige Richtung. Wir hoffen auf ein gutes Gesprächsklima und vor allem auf ein Umdenken der Verantwortlichen.
> Aktueller Schriftverkehr
>
Presseaussendung [27 KB]
Presse
>
NÖN, 24. Jänner 2011 [442 KB]
> Niederösterreich Heute, 13. Dez. 2010 [275 KB]

Gesprächsangebot in hauseigener Stiftszeitung
Herabwürdigung demokratischer Bürgerproteste
> Göttweiger 01/2010 [827 KB]
In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Göttweiger bietet Prior Maximilian Krenn allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern "offene und faire Gespräche" über den Steinbruch Paudorf/Hörfarthgraben an. Ein Angebot mit Widersprüchen, mit Herabwürdigung demokratischer Proteste, vorerst ohne konkreten Termin, dafür mit Zensur gleich beim ersten Mailverkehr (siehe unten: Zensurierter Mailverkehr mit dem Anrainersprecher Hannes de Witt).

Wir warten ab, ob den geschriebenen Worten auch gesprochene Worte folgen. Gebrochene Worte haben wir schon genug gehört. Zwar bedauern wir die kulturimmanente Verzögerungstaktik der Benediktinermönche (und aller anderen Mitbewerber), jedoch nach einem Jahr real existierenden Schweigegelübde hört sich Maximilians Angebot fast revolutionär an (Auszug): "Wir verlangen keinen uneingeschränkten Freibrief für unser Tun, sondern stellen uns gerne der sachlichen Diskussion über die Sinnhaftigkeit von Vorhaben aller Art."

Sein Angebot hat durchaus politische Brisanz. So will er auf eine Auflistung von Argumenten verzichten, um einige Zeilen später mit dem "wesentlichen Aktivposten im jährlichen Budget" (alter Steinbruch) zu argumentieren. Zwar bedient er sich eines Mediums, der hauseigenen Zeitung (!) Göttweiger, um gleich im zweiten Absatz "sachliche Diskussionen immer zu bejahen“, jedoch Aktionismus abzulehnen, in "dem es nur um kurzfristige Aufmerksamkeit oder medialen Niederschlag" geht.

Maximilian Krenn, der bisher sämtliche Gesprächsangebote der Bürgerinitiativen "nicht einmal ignorierte", diskreditiert hier völlig ungeniert die verzweifelten, doch friedlichen Proteste der betroffenen Bevölkerung und stellt ganz konkret das - schwer erworbene - demokratische Recht der Demonstrationsfreiheit und somit die Demokratie selbst in Frage.

Er verlangt zwar keinen Freibrief für sein Tun, fordert aber "das gleiche Recht, das für jeden gilt - als Eigentümer von Ressourcen nach besten Wissen und Gewissen über deren Verwertung zu verfügen". Nach bestem Wissen und Gewissen? Immerhin werden durch geplanten Steinbruch die Gesundheit und die Lebensqualität der Bevölkerung für die nächsten hundert Jahre massiv bedroht, die mit viel Mühe erbauten Häuser faktisch entwertet, die Artenvielfalt im Dunkelsteinerwald reduziert und ein ganzer Landstrich ausgelöscht!

Obwohl es laut Prior Maximilian offensichtlich keine Alternativen zum neuen Steinbruch bei Paudorf gibt, bietet er "in diesem Sinne" das offene und faire Gespräch an. Wir verstehen das zwar nicht, dafür haben wir Ideen und Alternativen zum Horror-Steinbruch Paudorf/Hörfarthgraben. Die Bürgerinitiativen warten nun gespannt auf konkrete Terminvorschläge!

> Aktueller Schriftverkehr mit Stift Göttweig
> KURIER, 29.Nov. 2010 [254 KB]
> KURIER, 11. Dez. 2010 [103 KB]

In der Wüste der monetären Sucht

ORF 1. Demo Göttweig 23 Mai 2010

2. DEMO Göttweig 26 Jun 2010

Benediktinerstift Göttweig bedroht den Dunkelsteinerwald (und die Demokratie)
Was im Jahre 1083 und mit einer gefälschten Gründungsurkunde (ca. 1164) begann, mündet über 900 Jahre später mit einer wortbrüchigen, kapitalfokussierten und kommunikationsschwachen Führungsriege im Stift Göttweig. Die nach heutigem Rechtsverständnis eher feindliche Landnahme (siehe Literatur), sollte zumindest ein bißchen Feingefühl der Mönche erwarten lassen. Doch es hat sich nichts geändert: "Das Geld heiligt die Mittel" (Profil vom 27. 9. 2010 [613 KB] ).

Die ca. 26 männlichen Benediktiner im Stift Göttweig sind zwar Großgrund- und bestens bestallte Immobilieneigentümer im In- und Ausland, aber offenbar nicht in der Lage, das Unternehmen Stift Göttweig wirtschaftlich verantwortungsvoll zu führen. Anstatt - wie alle anderen Menschen auch - einer Arbeit nachzugehen, anstatt den ihnen anvertrauten Teil des Dunkelsteinerwalds zu schützen und für künftige Generationen zu bewahren, verschachern sie Schürfrechte an den Steinbruchmulti Asamer Holding, abgesegnet mit dubiosen Verträgen mit der NÖ Umweltanwaltschaft.

Wie kommt es, dass ein 50 ha großes Waldstück [1.128 KB] im Dunkelsteinerwald bei Paudorf vom „Natura 2000-Gebiet” ausgenommen wurde, um Jahre später zu einem Monstersteinbruch zu werden, der die Gesundheit der Bevölkerung massiv gefährdet? Angeblich wurde von der NÖ-Landesregierung "vergessen", den Hörfarthgraben in das Natura 2000-Schutzgebiet zu integrieren! Die seltsame Vereinbarung vom 22.7.2009 [1.421 KB] , zwischen Umweltanwalt Dr. Rossmann und Ing. Pree vom Steinbruchbetreiber Asamer Holding, ist von der Niederösterreichischen Landesregierung zu überprüfen, zumal der "Strategische Umweltbericht" der Landesregierung, Raumordnungsprogramm NÖ Mitte, erst am 14.8.2009 an die Gemeinde Paudorf zur öffentlichen Einsichtnahme und Stellungnahme versandt wurde (OTS 4.5.2010)

Doch das scheint niemand zu kümmern. Lieber zerstören die Benediktiner im Stift Göttweig über weitere 100 Jahre die Gesundheit und somit die Lebensqualität der lokalen Bevölkerung und lieber zerstören sie eines der schönsten Waldgebiete Österreichs, als sich ihren Lebensunterhalt redlich zu verdienen. "Normale" Menschen wären froh über so riesige Besitzungen und Eigentümer, doch den Patres von Göttweig ist das zu wenig, sie klagen und lassen klagen.

Vertuschungen von sexuellen Missbrauchsfällen - nicht nur der berüchtigte Kardinal Groer entspringt dem Schoß des Stifts (PROFIL,21. 6. 2010) - sind offensichtlich nicht der einzige der Grund, warum die Patres schweigen. Ein anderer Grund ist - ähnlich wie beim Adel - die jahrhundertalte, anachronistische Arroganz und (gottgewollte?) Weltfremdheit!

Die vom Geld und Einfluss der reichen und mächtigen Mönche abhängige Bevölkerung hat Angst um Arbeitspätze und Aufträge und getraut sich nicht - oder nur anonym - zu protestieren. Die gewählten Politiker kooperieren mit den Mönchen, glänzen bei spektakulären Anlässen und vernetzen sich. Mag. Stephan Pröll, der Sohn des NÖ-Landeshauptmannes, arbeitet im Veranstaltungs- und Tourismusmanagement des Stifts!

Im Jahr 1880 legte der (spätere) Abt von Göttweig, Adalbert Dungel, mehrere Samen der "Wellingtonia Gigantea" auf dem Plateau des vom Ortszentrum östlich gelegenen Eichberg in die Erde. Heute gehören die Mammutbäume, die so genannten Adalbert-Wellingtonien, zu den größten zusammenstehenden Beständen in Mitteleuropa (Wikipedia). Nun bedroht sein Nachfolger, der amtierende Abt, Mag. Columban Luser OSB, diese unwiederbringliche Kulturlandschaft.

Müssen die Mammutbäume verdursten? Müssen die Menschen in Hörfarth, Meidling, Paudorf und Umgebung über weitere Jahrzehnte mit den unzumutbaren Auswirkungen eines riesigen Steinbruchs belastet, und das unwiederbringliche Naherholungsgebiet Dunkelsteinerwald - die grüne Lunge St. Pöltens - nachhaltig zerstört werden?

Die kleinen Grundeigentümer, der teilweise neu gebauten Häuser am Rande des betroffenen Gebietes, werden durch den monströsen Steinbruch mehr oder weniger enteignet. Müssen die Menschen sich das gefallen lassen? Über den geplanten Steinbruch im Paudorfer Hörfarthgraben wurde am 21. Juli 2010 abgestimmt. Mit 72% Ablehnung haben die GegnerInnen des Projekts ein klares Zeichen gesetzt.

Die Mönche im Stift Göttweig, die Betreiberfirma ASAMER Holding und der Landeshauptmann von Niederösterreich Dr. Erwin Pröll sollten das besser zur Kenntnis nehmen! Nach heftigen Bürgerprotesten vor dem Stift, nach Unterstellungen, nach Anzeigen gegen Bürgerinitiativen und falschen Zu- und Aussagen der klerikalen Führungsebene, verlieren die Menschen in Paudorf und Umgebung nicht den Mut, sondern die Geduld. Es scheint, als wären die Mönche im Benediktinerstift Göttweig auf einem düsteren Mittelaltertrip hängen geblieben. Doch ein Satz einer Paudorfer Bürgerin könnte ihnen den Weg ins Freie weisen: "Wir lassen uns von euch nicht den Boden unter den Füssen wegnehmen. Wir holen euch da raus!"

> Plan zum Steinbruchprojekt [1.128 KB]
> Vereinbarung vom 22.7.2009 [1.421 KB]
> Demos vor Stift Göttweig
> Demo vor Steinbruchmulti ASAMER
> Demo vor NÖ Landesregierung

Laut Forstexperten würden die Mammutbäume durch den Riesensteinbruch vertrocknen, da der Grundwasserspiegel auf Grund der massiven Eingriffe radikal absinken würde. Übrigens: Mag. Stephan Pröll, der Sohn des NÖ-Landeshauptmannes, arbeitet inzwischen im Veranstaltungs- und Tourismusmanagement im Stift Göttweig!

Schriftverkehr <> BI / BM

Von: Wolfgang Janisch [mailto:wmjanisch@a1.net]
Gesendet: Montag, 08. August 2011 09:40
An: 'lr.wilfing@noel.gv.at'
Cc: lh.proell@noel.gv.at; maria.pechter-parteder@noel.gv.at

Betreff: Bürgerinformation
Sehr geehrter Herr Landesrat!
Zur gefälligen Kenntnisnahme im Att. die Aussendung der Bürgerinitiative „Lebenswertes Paudorf“ [55 KB] zum Thema „Steinbruch in Paudorf/Hörfarthgraben“ mit entscheidenden Fakten, die Sie in Ihrer „umfassenden Information“ an die Bevölkerung von Paudorf nicht erwähnt haben!
Höchst interessant ist das Statement vom Kämmerer P. Maurus in der Wiener Zeitung vom 29.7.2011, er sei guter Dinge, dass die erforderliche Umwidmung des Areals rund um den Hörfarthgraben vom Land Niederösterreich genehmigt wird.
Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang Janisch
Sprecher der Bürgerinitiative „Lebenswertes Paudorf“

Von: Walter Kosar [mailto:info@dunkelsteinerwald.org]
Gesendet: Montag, 01. August 2011 22:44
An: maurus@stiftgoettweig.at; maximilian@stiftgoettweig.at; abt.columban@stiftgoettweig.at
Cc: 'Walter Kosar'
Betreff: Kehren Sie um!
Wichtigkeit:
Hoch
An die Gutsherren des Benediktinerstifts Göttweig!
Danke Ihnen, lieber Pater Maurus, für Ihre peinlichen Provokationen in der Wiener Zeitung vom 29. Juli 2011. Sie sind zwar kein großes Kommunikationstalent, aber Ihren höhnischen Drohungen mangelt es nicht an stilistischer Treffsicherheit. Danke auch Ihnen, lieber Prior Maximilian, für Ihre Wortmeldung im Göttweiger 1/2011. Sie sind zwar nicht der Mutigste, doch beim Schreiben verdrehen Sie die Wahrheit genauso, wie beim Reden. Auch Ihnen sei Dank, lieber Abt Columban Luser. Ihr feiges Schweigen zur Causa Steinbruch macht Sie zum wahren Täter.

Der Kreis braucht sich nicht zu schließen, Sie sind bereits umzingelt! Umzingelt von Menschen, die Sie verachten für Ihre anachronistische Abgehobenheit, Ihren Sarkasmus, Ihre Bosheit und Ihre natur- und menschenverachtende Geldgier!

Kehren Sie um! Verzichten Sie auf den geplanten Steinbruch Paudorf/Hörfarthgraben! Sie können Ihren Kampf gegen die Bevölkerung nicht mehr gewinnen!

Walter Kosar
(Sprecher der Bürgerinitiative)
Bürgerinitiative “Freunde des Dunkelsteinerwalds”
Neudeggergasse 14
1080 Wien
+ 43 (0) 1 4084662
+ 43 (0) 676 3018459
info@dunkelsteinerwald.org
www.dunkelsteinerwald.org

Von: Wolfgang Janisch [mailto:wmjanisch@a1.net]
Gesendet: Montag, 01. August 2011 20:51
An: (maurus@stiftgoettweig.at)
Betreff: Wiener Zeitung 30.7.2011
Werter „Stiftsherr“!
Ihr Statement in der Wiener Zeitung vom 30.7.2011 zeigt einmal mehr Ihr arrogantes und selbstherrliches Gehabe.
Sie sollten allmählich zur Kenntnis nehmen, dass die Feudalherrschaft der „Kirchenfürsten“ vorbei ist.
Es ist zynisch und schwachsinnig, wenn Sie sagen: „Die Paudorfer Bevölkerung sollte froh sein, wenn es einen neuen Steinbruch gibt“ - und mit noch mehr LKW-Verkehr drohen, falls der neue Steinbruch nicht gebaut wird!
Offensichtlich haben Sie sich, wohl sogar im schlechtesten Sommer dieses Jahrzehnts, einen „Sonnenbrand“ geholt!
Auch wir sind guter Dinge – Sie werden noch staunen – was wir alles können!
Wolfgang Janisch

Rebellion gegen Stiftsherren
>
Wiener Zeitung, 29. Juli 2011

Von: Walter Kosar [mailto:presse@dunkelsteinerwald.org]
Gesendet: Freitag, 18. März 2011 18:55
An: 'Maximilian Krenn'
Cc:
'Wolfgang Janisch'; 'Leopold Prohaska'; 'Sommerauer Gebhard'; 'Hannes de Witt'; info@dunkelsteinerwald.org
Betreff: Ihr Mail vom 18. März 2011
Wichtigkeit: Hoch
Werter Pater Maximilian,
danke für Ihr Mail und den Screenshot.
Sein Gegenüber zu verstehen, dessen Handlungsgründe nachvollziehen zu können und bisschen Humor sind Vorraussetzungen für jede Art von Konfliktbewältigung. Auch wenn Sie es nicht so sehen wollen: Sie sind Großgrundbesitzer und handeln leider auch so! Soweit verstehen wir Sie.
Wenn Sie den kommenden Benediktinergenerationen ein gutes Verhältnis zu allen Nachbarn vererben wollen, empfehlen wir Ihnen dringend das Steinbruchprojekt „Paudorf/Hörfarthgraben“ gründlich zu überdenken. Ziehen Sie das Steinbruchprojekt gegen den Willen der - mittlerweile empörten - Bevölkerung durch, wird Ihre Reputation für die kommenden hundert Jahre garantiert angepatzt. Im „Internationalen Jahr des Waldes“ wäre die Gelegenheit günstig, diesen weisen und mutigen Schritt zu setzen! Unser Dialog mit Ihnen soll Sie unterstützen, wirtschaftliche Alternativen zu suchen und zu finden. In diesem Sinne sind wir gerne bereit, die Gespräche fortzuführen.
Was die Blockade der Mailadresse info@dunkelsteinerwald.org betrifft, so bitten wir Sie den Fall zu überprüfen. Auch wir werden das tun! Die Rückmeldungen bei unserem letzten Versuch, am 17. März 2011, zeigen nämlich, entgegen Ihren Ausführungen, wie nachfolgend dargestellt, die Blockade!
Von: MAILER-DAEMON@server705-han.de-nserver.de [mailto:MAILER-DAEMON@server705-han.de-nserver.de]
Gesendet: Donnerstag, 17. März 2011 01:36
An: info@dunkelsteinerwald.org
Betreff: failure notice
Hi. This is the qmail-send program at server705-han.de-nserver.de.
I'm afraid I wasn't able to deliver your message to the following addresses.
This is a permanent error; I've given up. Sorry it didn't work out.
<maximilian@stiftgoettweig.at>:
82.218.135.3 does not like recipient.
Remote host said: 550 5.7.0 Your server IP address is in the SpamCop database, bye Giving up on 82.218.135.3.
<maurus@stiftgoettweig.at>:
82.218.135.3 does not like recipient.
Remote host said: 550 5.7.0 Your server IP address is in the SpamCop database, bye Giving up on 82.218.135.3.
<info@stiftgoettweig.at>:
82.218.135.3 does not like recipient.
Remote host said: 550 5.7.0 Your server IP address is in the SpamCop database, bye Giving up on 82.218.135.3.
<forstamt@stiftgoettweig.at>:
82.218.135.3 does not like recipient.
Remote host said: 550 5.7.0 Your server IP address is in the SpamCop database, bye Giving up on 82.218.135.3.
<kammeramt@stiftgoettweig.at>:
82.218.135.3 does not like recipient.
Remote host said: 550 5.7.0 Your server IP address is in the SpamCop database, bye Giving up on 82.218.135.3.
Mit hoffnungsvollen Grüßen
Walter Kosar
Wolfgang Janisch
BI „Freundinnen und Freunde des
BI „Lebenswertes Paudorf“
Dunkelsteinerwalds“

Von: Maximilian Krenn [mailto:maximilian@stiftgoettweig.at]
Gesendet: Freitag, 18. März 2011 11:41
An: Walter Kosar
Cc:
'Wolfgang Janisch'; 'Leopold Prohaska'; 'Sommerauer Gebhard'; 'Hannes de Witt'; info@dunkelsteinerwald.org
Betreff: Re: Ihr Mail vom 17. März 2011
Wichtigkeit: Hoch
Sehr geehrte Herren!
Ich freue mich sehr, dass Sie in einigen Punkten meine Position “verstehen” oder “nachvollziehen” können (auch wenn mir natürlich zu meinem Bedauern der ironische Unterton nicht verborgen geblieben ist). Im Bestreben, die Bevölkerung zu informieren, treffen wir einander, denn auch wir sehen uns weder als Großgrundbesitzer noch als theologische Vordenker in der von Ihnen abwertend und mit Willkür in Verbindung gebrachten Form, sondern als Anrainer in unserer Region mit langer Geschichte und nachhaltigem Standpunkt. Es wird in Göttweig auch nach uns noch viele Generationen von Benediktinern geben, denen wir als Erbe ein gutes Verhältnis zu allen Nachbarn übergeben wollen.
In Sachen “öffentlicher Diskurs” melden wir uns in Kürze.
Ich glaube, damit ist derzeit alles gesagt. In einem Punkt darf ich Ihnen aber dennoch entschieden widersprechen – der Vorwurf einer Blockade Ihrer Mailadresse ist schlicht und einfach falsch. Und weil Sie ja gerne sachliche Beweise haben, darf ich Ihnen im attachment dazu einen Screenshot senden.
Mit freundlichen Grüßen
P. Maximilian
P. Maximilian Krenn OSB I Prior I Stift Göttweig, A-3511 Furth I tel: +43 2732 85581 -232 I web: www.stiftgoettweig.at I jugend: www.jugendimstift.at
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Sonderausstellung im Stift Göttweig - 21. März - 31. Oktober 2011:
Bildschöne Wachau - Weltkulturerbe in Bildern vom Biedermeier bis zur Moderne...

Mailblockade durch Göttweigs Server?
Da Göttweigs Server das Mail vom 17. März, 20.59h, aus noch nicht geklärten Umständen verweigerte, wurde der Inhalt zusätzlich als offener Brief versandt!
> Anwortschreiben vom 17. März 2011 [278 KB]

Von: Walter Kosar [mailto:presse@dunkelsteinerwald.org]
Gesendet: Donnerstag, 17. März 2011 20:59
An: 'Maximilian Krenn'; 'Wolfgang Janisch'
Cc:
'Leopold Prohaska'; 'Sommerauer Gebhard'; 'Hannes de Witt'; info@dunkelsteinerwald.org
Betreff: Ihr Mail vom 17. März 2011
Wichtigkeit: Hoch
Werter Pater Maximilian,
danke für Ihr Mail.
Ihre geringe Liebe zu unseren Presseaussendungen und offenen Briefen verstehen wir gut. Auch Ihren Drang, demokratische Grundrechte, wie Versammlungsrecht, Presse- und Redefreiheit und öffentlichen Diskurs mit dem Wort „Aktionismus“ abzuwerten, verstehen wir mittlerweile. Demokratie bietet zum Glück solche Grundrechte, um sich gegen die Willkür von Großgrundbesitzern und theologischen „Vordenkern“ zu wehren.
Wir selbst verstehen uns nicht als „VordenkerInnen“, sondern als demokratisches Sprachrohr der betroffenen Bevölkerung und als Anwalt der bedrohten Natur im Dunkelsteinerwald. Wolfgang Janisch, als Sprecher der Bürgerinitiative „Lebenswertes Paudorf“, ist von über 300 Personen bzw. Familien schriftlich bevollmächtigt, diese in der Sache „Steinbruch“ zu vertreten, demnach nachweislich kein „Vordenker“, sondern ein demokratisch gewählter Sprecher.
Wir verstehen uns auch als Plattform, in der Ideen aus der Bevölkerung aufgegriffen werden, die dann von den Medien publiziert werden. Ideen und Interpretationen leben vom öffentlichen Diskurs. Wir garantieren hiermit, dass dieser öffentliche Diskurs nicht zu kurz kommt. Dieser Diskurs gewinnt nämlich an Lebendigkeit, wenn über den Rand des eigenen Tellers hinausgeblickt wird.
Dass Sie unsere „untergriffigen Vorwürfe“ nicht replizieren wollen ist nachvollziehbar, denn dazu wären genau jene sachlichen Argumente und jene Dialogbereitschaft nötig, die Sie zwar preisen, aber (un)geschickt verhindern. Wie glaubhaft Ihre Dialogbereitschaft tatsächlich ist, ist ebenfalls nachvollziehbar, da Sie unsere Mailadresse info@dunkelsteinerwald.org auf Ihrem Server blockiert haben! Deshalb schicken wir Ihnen dieses Schreiben über eine andere Mailadresse und zusätzlich per Post.
Bis bald
Walter Kosar
Wolfgang Janisch
BI „Freundinnen und Freunde des
BI „Lebenswertes Paudorf“
Dunkelsteinerwalds“

Von: Maximilian Krenn [mailto:maximilian@stiftgoettweig.at]
Gesendet: Donnerstag, 17. März 2011 10:54
An: Walter Kosar; Wolfgang Janisch
Cc:
Leopold Prohaska; Sommerauer Gebhard; Hannes de Witt
Betreff: Re: morgiges Treffen
Sehr geehrte Herren!
Ihre Vorliebe für Presseaussendungen und offene Briefe sei Ihnen natürlich unbenommen. Ich teile sie jedoch nicht, denn für mich stehen nicht Aktionismus, sondern Dialogbereitschaft und sachliche Information im Vordergrund. Nur davon haben die Menschen in der Region etwas. Ich halte im übrigen die Anrainerinnen und Anrainer in Paudorf und Meidling für klug und selbständig genug, sich auf Basis ernstgemeinter Gespräche ihre eigene Meinung zu bilden – und bezweifle, dass sie dazu “Vordenker” benötigen.
Aus diesem Grund möchte ich Ihnen auch nicht den Gefallen tun, auf Ihre teils sehr untergriffigen Vorwürfe in Ihrer Presseaussendung im Detail zu replizieren und damit eine nicht Ziel führende Ebene in der Kommunikation ad infinitum zu verlängern. Ich weise jedoch Unterstellungen wie “Unwahrheit” und ähnliches auf das Entschiedenste zurück und ersuche Sie, sich in Ihrer Wortwahl künftig zu mäßigen. Wir führen gerne Gespräche mit Ihnen, aber nur dann, wenn Sie gewillt sind, im von Ihnen zitierten dritten Jahrtausend auch mit uns “in gleicher Würde” zu kommunizieren.
Unsere primären Dialogpartner sind alle Bürgerinnen und Bürger, die hier leben. Mit ihnen werden wir – ungeachtet Ihrer Aktivitäten oder Maßnahmen – den Dialog von Mensch zu Mensch fortsetzen. Und wollen an Lösungen arbeiten (wie auch im heutigen KURIER zitiert), die alle Beteiligten zufrieden stellen.
Mit freundlichen Grüßen
P. Maximilian
P. Maximilian Krenn OSB I
Prior + Pressesprecher I Stift Göttweig, A-3511 Furth I tel: +43 2732 85581 -232 I web: www.stiftgoettweig.at I jugend: www.jugendimstift.at
Der Inhalt dieser Nachricht unterliegt der Geheimhaltung. Das Verteilen oder die Verbreitung der darin enthaltenen Informationen an jemanden anderen als den Empfänger ist streng verboten. Sollte es nicht möglich sein, diese Nachricht an den Empfänger weiterzuleiten, verständigen Sie uns bitte umgehend. Löschen Sie bitte diese Ihnen versehentlich zugegangene Nachricht. Herzlichen Dank für Ihre Mitarbeit.

16. März 2011
Offener Brief an P. Maximilian + Presseaussendung
>
Offener Brief an Pater Maximilian [449 KB]

Von: Maximilian Krenn [mailto:maximilian@stiftgoettweig.at]
Gesendet: Freitag, 11. März 2011 11:56
An: Leopold Prohaska; Sommerauer Gebhard; Hannes de Witt; Wolfgang Janisch; Walter Kosar
Betreff: Re: morgiges Treffen
Sehr geehrte Damen und Herren!
Zu unserem Bedauern konnten die organisatorischen Unklarheiten heute Vormittag nicht zeitgerecht bereinigt werden, da sich der Herr Bürgermeister nicht mit Herrn Pree von der Firma Asamer in Verbindung setzte und die offenen Fragen besprach. Um dessen ungeachtet einen guten Ablauf unseres Treffens, das wir weiterhin für sehr wichtig halten, zu gewährleisten, lassen wir das Modell ins Stift bringen und
laden Sie – wie beim letzten Mal – sehr herzlich um 15.00 Uhr ins Pfarrcafé zu unserer heutigen Gesprächsrunde ein.
Mit freundlichen Grüßen
P. Maximilian
P. Maximilian Krenn OSB I Prior I Stift Göttweig, A-3511 Furth I tel: +43 2732 85581 -232 I web: www.stiftgoettweig.at I jugend: www.jugendimstift.at
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Von: Maximilian Krenn [mailto:maximilian@stiftgoettweig.at]
Gesendet: Freitag, 11. März 2011 09:47
An: Leopold Prohaska
Cc:
Sommerauer Gebhard; Hannes de Witt; Wolfgang Janisch; Walter Kosar
Betreff: Re: morgiges Treffen
Sehr geehrter Herr Bürgermeister!
Da nunmehr knapp vor unserem heutigen Meeting diverse Unklarheiten im Raum stehen, dürfen wir nochmals die klare Linie des Stifts festhalten:Unser Ziel ist nach wie vor ein sachliches und zielführendes Gespräch – wie verwahren uns allerdings gegen Unterstellungen oder latente Drohungen.Die Vertreter des Stifts und der Firma Asamer werden heute um 15.00 Uhr jedenfalls bereit stehen. Es wurde beim letzten Treffen beschlossen, das heutige Gespräch im Gemeindeamt Paudorf abzuhalten – aber mit ausreichend Platz für das 3D Modell. Dies wurde uns auch von Ihnen zugesagt. Wenn Sie den nötigen Platz im Gemeindeamt zur Verfügung stellen können, ist es gut. Leider haben Sie bis jetzt noch nicht – entgegen der mir gegenüber mehrfach bekräftigten Zusage – direkt mit Herrn Pree von der Firma Asamer gesprochen. Ich ersuche Sie, dieses Gespräch bis heute 11.00 Uhr zu führen. Es ist notwendig zur Klärung aller technischen Fragen und damit alle Beteiligten wissen, woran sie sind. Vielen Dank im voraus!
Sollten die räumlichen Gegebenheiten wider Erwarten doch nicht ausreichen, steht das Pfarrcafé im Stift als Ausweichmöglichkeit jederzeit zur Verfügung.
Die Teilnahme der Firma Asamer am heutigen Meeting wurde beim letzten Treffen beschlossen und steht nicht zur Diskussion. Das Stift Göttweig als Grundherr führt das heutige Gespräch nur im Beisein des Betreibers Asamer.
Entgegen der Aussagen der Herren Janisch und Kosar wurde beim letzten Treffen nicht beschlossen, die weiteren Gespräche im Saal selbst medienoffen zu halten. Wenn Medien im Vorfeld oder nach dem Gespräch von Ihnen oder den Vertretern der Bürgerinitiativen Aussagen bekommen, ist dies zwar nicht der Sache selbst förderlich, aber letztendlich Ihre Entscheidung. Beim Gespräch selbst im Saal werden wir keine Bild- oder Tonaufnahmen akzeptieren. Desgleichen nicht vom 3D Modell ohne unsere Einwilligung oder die der Firma Asamer.
Wir halten uns an alle besprochenen Vereinbarungen – die Wortwahl “Vertrauensbruch” der Herren Janisch und Kosar ist gewagt und wird von uns entschieden zurück gewiesen. Was Frau Petrovic betrifft, so wurde sie auch beim letzten Mal von den Bürgerinitiativen eingeladen – das Stift steht mit ihr in keinem direkten Kontakt.
Mit freundlichen Grüßen
P. Maximilian
P. Maximilian Krenn OSB I Prior + Pressesprecher I Stift Göttweig, A-3511 Furth I tel: +43 2732 85581 -232 I web: www.stiftgoettweig.at I jugend: www.jugendimstift.at
Der Inhalt dieser Nachricht unterliegt der Geheimhaltung. Das Verteilen oder die Verbreitung der darin enthaltenen Informationen an jemanden anderen als den Empfänger ist streng verboten. Sollte es nicht möglich sein, diese Nachricht an den Empfänger weiterzuleiten, verständigen Sie uns bitte umgehend. Löschen Sie bitte diese Ihnen versehentlich zugegangene Nachricht. Herzlichen Dank für Ihre Mitarbeit.

Von: Walter Kosar [mailto:info@dunkelsteinerwald.org]
Gesendet: Donnerstag, 10. März 2011 19:11
An: 'Maximilian Krenn';
'Leopold Prohaska'
Cc: 'Sommerauer Gebhard'; 'Hannes de Witt'; 'Wolfgang Janisch'; 'Walter Kosar'
Betreff: AW: morgiges Treffen
Wichtigkeit: Hoch
Sehr geehrter Herr P. Maximilian,
danke für Ihre Informationen.
Zu Punkt 1: Laut dem, von Ihnen, am Freitag, dem 4. Februar 2011, ausgesandten Protokoll – welches leider nur teilweise den Ablauf des Gesprächs wiedergibt – findet die Präsentation des 3D-Modells am 11. März, um 15.00, im Gemeindeamt Paudorf statt.
Zu Punkt 2: Wir haben am 1. Februar 2011 gemeinsam beschlossen, dass unser nächstes Treffen am 11. März, um 15.00, im Gemeindeamt Paudorf stattfinden wird. Weiters haben wir gemeinsam beschlossen, die Gespräche ab der zweiten Runden medienoffen zu halten. Gemeinsam – ohne Gegenstimme – ausgemachte Sachen sind für uns bindend!
Zu Punkt 3: Da die Vertreter der Firma Asamer auf Ihren Wunsch nur als Experten zugezogen werden, haben diese auch kein Recht die Gespräche zu beeinflussen oder gar mitzubestimmen. Wenn die Vertreter der Firma Asamer nicht kommen, oder ihr Modell nicht aufstellen können, so ist das deren Problem und für uns kein Grund, von dem gemeinsam vereinbarten Procedere abzuweichen.
Zu Punkt 4:
-
Zu Punkt 5:
-
Zu Ihrem Satz:
„Was einer erfolgreichen Diskussion keinesfalls förderlich wäre, ist die Teilnahme von Medien. Wir haben selbstverständlich keine Medienvertreter eingeladen bzw. über den Termin informiert und erwarten das Gleiche von Ihnen. Es sollten daher keine Medien am Freitag anwesend sein. Die Repräsentanten des Stifts Göttweig und der Firma Asamer werden jedenfalls an keiner Gesprächsrunde im Beisein von Medienvertretern teilnehmen und gestatten auch keine Bild- oder Tonaufzeichnungen von der Diskussion im Saal.“
Wir hatten beim Erstgespräch vereinbart, dass alle weiteren Gespräche medienoffen sind und hoffen, dass Sie sich an unsere Vereinbarungen halten. Sollten Sie den Gesprächen fernbleiben, wären wir gezwungen, unser Unverständnis über diesen Vertrauensbruch den anwesenden MedienvertreterInnen in einer Pressekonferenz zur Kenntnis zu bringen.
Eine abschließende Frage:
Wurde Frau Petrovic über die, von Ihnen kurzfristig geplanten, Änderungen verständigt und wie hat Sie reagiert?
Wir hoffen auf Ihr pünktliches Erscheinen und verbleiben
mit freundlichen Grüßen
Walter Kosar
Wolfgang Janisch
BI „Freundinnen und Freunde des
BI „Lebenswertes Paudorf“
Dunkelsteinerwalds“

Von: Leopold Prohaska [mailto:l.prohaska@gmx.at]
Gesendet: Donnerstag, 10. März 2011 18:45

An: 'Maximilian Krenn'
Cc:
'Walter Kosar'; 'Wolfgang Janisch'
Betreff: AW: morgiges Treffen
Lieber Pater Maximilian!
Bei unserem ersten Treffen haben wir vereinbart, dass die Firma Asamer bei der nächsten Gesprächsrunde im Rathaus Paudorf uns das Modell des neuen Steinbruchs präsentieren kann. Das Beharren der Fa. Asamer darauf, dass wir unsere Besprechung nur im gemeinsamen Raum mit dem Modell führen können ist für mich nicht relevant und auch nicht verständlich. Das Rathaus Paudorf als nächsten Besprechungsort haben wir gemeinsam so vereinbart und wurde von allen Teilnehmern befürwortet. Ich werde mich auf jeden Fall an diese gemeinsame Vereinbarung halten und werde die geeigneten Räumlichkeiten für die Besprechung und für die Besichtigung des Modells (trocken und temperierter Raum)zur Verfügung stellen. Sollten weitere Gesprächsrunden gewünscht werden können wir natürlich wieder einen anderen Ort auswählen.
Mit freundlichen Grüßen
Leopold Prohaska
Privatadresse:
Ziegelofengasse 78
3508 Hörfarth
l.prohaska@gmx.at
Bürgermeister
Marktgemeinde Paudorf

Von: Maximilian Krenn [mailto:maximilian@stiftgoettweig.at]
Gesendet: Donnerstag, 10. März 2011 14:16
An: Leopold Prohaska
Cc:
Sommerauer Gebhard; Hannes de Witt; Wolfgang Janisch; Walter Kosar
Betreff: morgiges Treffen
Sehr geehrter Herr Bürgermeister!
Da sich im Vorfeld unserer morgigen zweiten Gesprächsrunde die Frage des Orts unseres Treffens und die Aufstellung des 3D Modells der Firma Asamer zu einem größeren “Problem” zu entwickeln scheint, möchte ich noch einmal klar stellen: Bei unserem ersten Treffen wurde ausdrücklich festgehalten und auch protokolliert, dass beim morgigen Termin auf Wunsch des Stifts Göttweig die Firma Asamer teilnehmen und das 3D Modell des Areals mit dem bestehenden Steinbruch und dem Projektzeigen soll. Wir haben für die zweite Gesprächsrunde eine Einladung ausgesprochen und als Grund für die Standortverlegung vom Gemeindeamt ins Pfarrcafé die Größe des Modells genannt.
Da Ihnen sichtlich am Gemeindeamt als Treffpunkt sehr viel gelegen ist, haben wir diesem Vorschlag im Sinne eines gedeihlichen Gespräches zugestimmt. Wir haben auch mit der Firma Asamer gesprochen und diese ersuchet, das Modell ins Gemeindeamt zu bringen. Es muss jedoch auf Wunsch des Eigentümers des Modells sicher gestellt sein, dass es im gleichen Raum aufgestellt wird, in dem unser Treffen stattfindet.
Sollte dies im Gemeindeamt jetzt doch nicht möglich sein, steht das Pfarrcafé weiterhin als Ort zur Verfügung.
Ihre Entscheidung muss allerdings aus begreiflichen organisatorischen Gründe heute Nachmittag fallen!
Wir haben beim letzten Gespräch ein klares Procedere für morgen festgelegt. Sollte von Ihrer Seite nunmehr kurzfristig davon abgewichen werden, sehen wir uns zu unserem Bedauern außerstande, den Termin wahrzunehmen!
Wir gehen im übrigen davon aus, dass die zweite Gesprächsrunde auch sonst in der besprochenen Form statt findet, d.h. die Teilnehmer der ersten Runde erweitert um die besprochenen Fachleute. Interessierte Anrainer können gerne die Gespräche ohne aktive Teilnahme verfolgen und natürlich auch das Modell besichtigen.
Was einer erfolgreichen Diskussion keinesfalls förderlich wäre, ist die Teilnahme von Medien. Wir haben selbstverständlich keine Medienvertreter eingeladen bzw. über den Termin informiert und erwarten das Gleiche von Ihnen. Es sollten daher keine Medien am Freitag anwesend sein. Die Repräsentanten des Stifts Göttweig und der Firma Asamer werden jedenfalls an keiner Gesprächsrunde im Beisein von Medienvertretern teilnehmen und gestatten auch keine Bild- oder Tonaufzeichnungen von der Diskussion im Saal.
Mit freundlichen Grüßen
P. Maximilian
P. Maximilian Krenn OSB I Prior I Stift Göttweig, A-3511 Furth I tel: +43 2732 85581 -232 I web: www.stiftgoettweig.at I jugend: www.jugendimstift.at
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Von: Walter Kosar [mailto:info@dunkelsteinerwald.org]
Gesendet: Dienstag, 08. März 2011 02:09
An: 'Maximilian Krenn'
Betreff: Dialog im Rathaus Paudorf

Wichtigkeit: Hoch
Sehr geehrter Herr Krenn,
danke für Ihre Einladung ins Pfarrcafé.
Trotzdem werden wir am vereinbarten Treffpunkt, dem Rathaus Paudorf, festhalten!
Wir sind bereits neugierig auf die zweite Runde und Ihre Antworten auf unsere Fragen.
Mit freundlichen Grüßen
Walter Kosar und Wolfgang Janisch
BI "Lebenswertes Paudorf"
BI "FreundInnen des Dunkelsteinerwalds"
*
Von: Leopold Prohaska [mailto:l.prohaska@gmx.at]
Gesendet: Montag, 07. März 2011 23:19
An: 'Maximilian Krenn'
Betreff:
AW: Dialog
Lieber Pater Maximilian!
Wir haben bei unserer ersten Gesprächsrunde gemeinsam vereinbart unser nächstes Treffen im Rathaus Paudorf abzuhalten. Ein Platz für die Aufstellung des Steinbruchsmodells wird sich finden. Ich werde einen Raum im Areal unseres Bauhofes bereitstellen und die Fa. Asamer erspart sich dadurch den Transport auf den Göttweiger Berg. Unserer Runde 2 steht als nicht im Wege und freue mich auf eine Fortsetzung unserer gemeinsamen Gespräche.
Mit freundlichen Grüßen
Leopold Prohaska
Ziegelofengasse 78
3508 Hörfarth
l.prohaska@gmx.at
Bürgermeister
Marktgemeinde Paudorf
*
Von: Maximilian Krenn [mailto:maximilian@stiftgoettweig.at]
Gesendet: Sonntag, 06. März 2011 20:57
An: Leopold Prohaska; Sommerauer Gebhard; Wolfgang Janisch; Hannes de Witt; Walter Kosar
Betreff: Dialog

Sehr geehrte Herren!
Wir haben unsere nächste Gesprächsrunde für Freitag, den 11. März, um 15.00 Uhr im Gemeindeamt Paudorf vereinbart. Im Zuge der Vorbereitungen für diesen Termin habe ich mit der Firma Asamer gesprochen und sie um Teilnahme am Treffen ersucht. Weiters habe ich die Geschäftsführung des Unternehmens gebeten, uns allen das große und sehr beeindruckende 3-D-Modell des Areals vorzuführen, auf dem man maßstabgetreu alle Planungen, Distanzen und räumlichen Gegebenheiten verfolgen kann. Zu meiner Freude hat die Firma Asamer zugestimmt. Aus technischen und organisatorischen Gründen lässt sich dieses Modell mit seiner Bodenplatte von rund drei mal drei Metern nur ins Stift transportieren. Da ich aber glaube, dass wir dieses Modell zur Beantwortung vieler Fragen gut benötigen können, möchte ich Sie sehr herzlich wiederum ins Pfarrcafé einladen. Ich bitte Sie, diese Verlegung des Treffpunkts zu akzeptieren, und freue mich auf eine sachliche Fortsetzung unseres Dialogs.
Mit besten Grüßen
Pater Maximilian Krenn
P. Maximilian Krenn OSB I Prior I Stift Göttweig, A-3511 Furth
I tel: +43 2732 85581 -232 I web: www.stiftgoettweig.at I jugend: www.jugendimstift.at
Der Inhalt dieser Nachricht unterliegt der Geheimhaltung. Das Verteilen oder die Verbreitung der darin enthaltenen Informationen an jemanden anderen als den Empfänger ist streng verboten. Sollte es nicht möglich sein, diese Nachricht an den Empfänger weiterzuleiten, verständigen Sie uns bitte umgehend. Löschen Sie bitte diese Ihnen versehentlich zugegangene Nachricht. Herzlichen Dank für Ihre Mitarbeit.
Sonderausstellung im Stift Göttweig - 21. März - 31. Oktober 2011:
Bildschöne Wachau
- Weltkulturerbe in Bildern vom Biedermeier bis zur Moderne...
*
Von: Maximilian Krenn [mailto:maximilian@stiftgoettweig.at]
Gesendet: Freitag, 04. Februar 2011 11:15
An: Leopold Prohaska; Sommerauer Gebhard; Wolfgang Janisch; Hannes de Witt; Walter Kosar
Betreff:
Fragen
Wichtigkeit: Niedrig
Sehr geehrte Herren,
im Anhang übermittle ich Ihnen den Fragenkatalog [59 KB] zu unserem ersten Treffen.
Mit besten Grüßen
P. Maximilian
P. Maximilian Krenn OSB I Prior + Pressesprecher I Stift Göttweig, A-3511 Furth I tel: +43 2732 85581 -232 I web: www.stiftgoettweig.at I jugend: www.jugendimstift.at

Von: Walter Kosar [mailto:info@dunkelsteinerwald.org]
Gesendet: Donnerstag, 03. Februar 2011 14:23
An: 'Maximilian Krenn'
Cc:
'Walter Kosar'; wmjanisch@a1.net
Betreff: Kommunique, Protokoll, Fragenkatalog
Wichtigkeit: Hoch
Sehr geehrter P. Maximilian,
danke für Ihr Mail.
Damit alle Beteiligten die gleichen Voraussetzungen für unser nächstes Meeting haben, bitten wir Sie um baldige Zusendung des von Herrn Dr. Waldmaier erfassten Protokolls der ersten Gesprächsrunde bzw. des Fragenkataloges.
Wir freuen uns schon auf Beantwortung unserer Fragen und auf einen konstruktiven Dialog am 11. März 2011.
Mit freundlichen Grüßen
Walter Kosar und Wolfgang Janisch
BI "Lebenswertes Paudorf"
BI "FreundInnen des Dunkelsteinerwalds"

Von: Maximilian Krenn [mailto:maximilian@stiftgoettweig.at]
Gesendet: Mittwoch, 02. Februar 2011 07:16
An: Leopold Prohaska; Sommerauer Gebhard; Wolfgang Janisch; Hannes de Witt; Walter Kosar
Betreff: Kommunique
Wichtigkeit: Hoch
Sehr geehrte Herren,
hiermit übermittle ich Ihnen unser Kommunique:
Am 1. Februar 2011 fand die erste Gesprächsrunde zwischen Vertretern des Stifts Göttweig, der Gemeinde Paudorf sowie der Bürgerinitiativen statt. Alle Teilnehmer zeigten sich erfreut, dass der offene Meinungsaustausch nunmehr in Gang gekommen ist. In sachlich-konstruktiver Atmosphäre wurde ein gemeinsamer Fragenkatalog erstellt, der bei nächsten Treffen – ein konkreter Termin wurde für Anfang März vereinbart – im Beisein externer Fachleute durchgearbeitet werden soll. Weiters einigten sich alle Gesprächspartner auch auf die Rahmenbedingungen, unter denen der Dialog fortgesetzt wird.
Mit besten Grüßen
P. Maximilian
P. Maximilian Krenn OSB I Prior + Pressesprecher I Stift Göttweig, A-3511 Furth I tel: +43 2732 85581 -232 I web: www.stiftgoettweig.at I jugend: www.jugendimstift.at

Von: Maximilian Krenn [mailto:maximilian@stiftgoettweig.at]
Gesendet: Montag, 17. Jänner 2011 11:41
An: Walter Kosar
Cc: 'Leopold Prohaska'; 'Sommerauer Gebhard'; 'Hannes de Witt'; 'Wolfgang Janisch'
Betreff: Re: Terminverschiebung
Wichtigkeit: Hoch
Sehr geehrter Herr Kosar,
der Termin passt wunderbar!
Beste Grüße
P. Maximilian
P. Maximilian Krenn OSB I Prior + Pressesprecher I Stift Göttweig, A-3511 Furth I tel: +43 2732 85581 -232 I web: www.stiftgoettweig.at I jugend: www.jugendimstift.at

Am 15.01.2011 um 17:50 schrieb Walter Kosar:
Sehr geehrter Pater Maximilian,
aus organisatorischen Gründen müssen wir den Termin auf Dienstag, den 1. Februar 2011, 15.00 Uhr, verschieben und hoffen auf Ihr Verständnis.
Wir freuen uns auf ein gutes Gespräch und wünschen ein schönes Wochenende.
Beste Grüße
Walter Kosar
BI „Freundinnen und Freunde des
Dunkelsteinerwalds“
Neudeggergasse 14
1080 Wien
0676/301 84 59
info@dunkelsteinerwald.org

Von: Walter Kosar [mailto:info@dunkelsteinerwald.org]
Gesendet: Samstag, 15. Jänner 2011 10:51
An: 'Maximilian Krenn'
Cc: 'Leopold Prohaska'; 'Sommerauer Gebhard'; 'Hannes de Witt'; 'Wolfgang Janisch'; 'Walter Kosar'
Betreff: EInladung zum Dialog
Wichtigkeit: Hoch
Sehr geehrter Pater Maximilian,
danke für Ihre Einladung und Ihrem Interesse an einem offenen Dialog.
Wir sind mit Ihren Vorschlägen einverstanden und haben uns für den Freitag, 4. Februar 2011, 15.00h, entschieden.
Beste Grüße
Walter Kosar
BI „Freundinnen und Freunde des
Dunkelsteinerwalds“
Neudeggergasse 14
1080 Wien
0676/301 84 59
info@dunkelsteinerwald.org
PS: Im Sinne der demokratischen Transparenz werden wir den gesamten Schriftverkehr online stellen.
Bürgerinitiative “Freunde des Dunkelsteinerwalds”
Neudeggergasse 14
1080 Wien
+ 43 (0) 1 4084662
+ 43 (0) 676 3018459
info@dunkelsteinerwald.org
www.dunkelsteinerwald.org

Von: Maximilian Krenn [mailto:maximilian@stiftgoettweig.at]
Gesendet: Freitag, 14. Jänner 2011 14:39
An: Leopold Prohaska; Sommerauer Gebhard; Wolfgang Janisch; Walter Kosar; Hannes de Witt
Betreff: EInladung zum Dialog
Diese Einladung ergeht an: Bürgermeister Prohaska (bitte an den Hr. Vizebgm. weiterleiten!), Vizebürgermeister Böck, Obmann Sommerauer, Hr. Janisch, Hr. Kosar, Hr. de Witt
Sehr geehrte Herren!
Ich hoffe, Sie und Ihre Angehörigen haben die Feiertage gut verbracht, und möchte Ihnen an dieser Stelle ein erfreuliches und gesegnetes Jahr 2011 wünschen!
Ende November haben wir ja angekündigt, Ihnen zu Beginn des Neuen Jahres das persönliche Gespräch anzubieten, um im offenen Dialog Standpunkte, Fragen und Anliegen zu diskutieren. Ich möchte Sie daher gerne zu uns ins Stift (Treffpunkt: vor der Kirche)
einladen und darf Ihnen
Donnerstag, den 27. Jänner, oder
Freitag, den 28. Jänner, oder
Dienstag, den 1. Februar, oder
Freitag, den 4. Februar,
zur Auswahl vorschlagen. Terminlich würde jeweils 15.00 Uhr von unserer Seite aus gut passen, für die erste Gesprächsrunde sollten wahrscheinlich zwei Stunden genügen. Bitte, stimmen Sie sich intern ab und geben Sie mir dann Bescheid, ob einer dieser Tage für Sie in Frage kommt.
Ich glaube, es ist in unser aller Interesse, wenn wir möglichst sachlich und effizient vorgehen. Wir hätten uns daher gedacht, dass wir unsere erste Gesprächsrunde in zwei Teilen abhalten (den ersten an einem der oben angeführten Tage, den zweiten Ende Februar): Beim ersten Treffen könnten Sie und wir jeweils unsere Positionen definieren sowie Anliegen formulieren und Fragen stellen. Da voraussichtlich manche dieser Fragen nicht ad hoc beantwortet werden können, wäre ein zweites Treffen – gemeinsam mit Vertretern der Firma Asamer – sinnvoll, bei dem dann Zahlen und Fakten auf den Tisch gelegt und diskutiert werden. Wir würden uns freuen, wenn dieser Vorschlag auch Ihre Zustimmung findet!
Ich sehe Ihrer Nachricht mit großem Interesse entgegen und verbleibe mit besten Grüßen
Pater Maximilian
P.S.: Es ist vielleicht für alle Seiten nützlich, wenn wir den Beginn unserer Gespräche auch im Bild festhalten. Ihr Einverständnis vorausgesetzt, würden wir daher gerne zu unserem Treffen auch einen Fotografen bestellen. Die Bilder stehen dann selbstverständlich auch Ihnen gerne zur Verfügung.
P. Maximilian Krenn OSB I Prior + Pressesprecher I Stift Göttweig, A-3511 Furth I tel: +43 2732 85581 -232 I web: www.stiftgoettweig.at I jugend: www.jugendimstift.at
Der Inhalt dieser Nachricht unterliegt der Geheimhaltung. Das Verteilen oder die Verbreitung der darin enthaltenen Informationen an jemanden anderen als den Empfänger ist streng verboten. Sollte es nicht möglich sein, diese Nachricht an den Empfänger weiterzuleiten, verständigen Sie uns bitte umgehend. Löschen Sie bitte diese Ihnen versehentlich zugegangene Nachricht. Herzlichen Dank für Ihre Mitarbeit.

*
Von: Wolfgang Janisch [mailto:wmjanisch@a1.net]
Gesendet: Donnerstag, 25. November 2010 19:07
An: maximilian@stiftgoettweig.at

Betreff: Offener Brief an P. Prior Mag. Maximilian Krenn
Sehr geehrter Herr P. Prior Mag. Maximilian Krenn,
die Sprecher der Bürgerinitiative „Lebenswertes Paudorf“, welche mehr als 300 Gemeindebürger bzw. Familien umfassen und der Bürgerinitiative „Freundinnen und Freunde des Dunkelsteinerwalds“ sehen sich veranlasst, zu Ihrem Bericht im „Göttweiger 01/2010“, welchen wir mit großer Besorgnis gelesen haben, zu antworten.

Nicht nur, dass Sie offensichtlich einige wesentliche Tatsachen verwechseln, dürfen wir Ihnen in Erinnerung rufen, dass wir Ihnen am 23. Mai dieses Jahres bei unserer Demo mit etwa 150 TeilnehmerInnen, eine Petition mit dem Ersuchen in der „Causa Steinbruch“ einen Gesprächstermin zu erhalten, überreicht haben. Leider haben Sie unser Ersuchen bis dato ignoriert. Auch blieben bislang Briefe an Abt Mag. Columban Luser und P. Mag. Maurus Kocher unbeantwortet.

Wenn Sie nun für einen Dialog eintreten wollen, den Sie, wie Sie in diversen Medien - wider die Realität - behaupten zu führen, so möchten wir schon festhalten, dass dies unter den gegebenen Vorzeichen unglaubwürdig ist und als provokant empfunden wird.

Als Grundeigentümer fordern Sie ein Recht auf Verwertung von Ressourcen, d.h. die Erschließung eines neuen Steinbruches im Hörfarthgraben. Es ist Ihnen offensichtlich nicht bewusst, dass Sie damit einem großen Teil der Bevölkerung über Jahrzehnte hinweg eine unzumutbare Belästigung aufbürden und diese infolge der Wertminderung des Realbesitzes de facto „berauben“. Auch wir fordern für uns gleiches Recht; und zwar auf eine nicht durch „Ihren Steinbruch“, den Sie offensichtlich aus kommerziellen Gründen betreiben wollen, negativ beeinträchtigte und zerstörte Lebensqualität in unserer Gemeinde!

Wir kennen zu genau die Auswirkungen des bestehenden Steinbruches - Lärm, Staub, exorbitant gesteigerten LKW-Schwerverkehr und erdbebenartige Sprengerschütterungen. Dies ist eine unzumutbare, unerträgliche und gesundheitsgefährdende Belastung für die Bevölkerung.

Unser Ziel ist es, den Dunkelsteinerwald als Naherholungsbereich, sowie die Arten- und Lebensraumvielfalt zu erhalten. Es darf dies nicht durch einen zerstörerischen Rohstoffabbau gefährdet werden. Der Dunkelsteinerwald ist kein Industriegebiet!
Wir sind nach wie vor bereit diese „Problematik“ mit Ihnen zu diskutieren!

In Erwartung eines konkreten Terminvorschlages verbleiben wir

mit freundlichen Grüßen
Wolfgang Janisch
BI „Lebenswertes Paudorf“

Walter Kosar
BI „Freundinnen und Freunde des Dunkelsteinerwalds“
info@dunkelsteinerwald.org

PS: Im Sinne der demokratischen Transparenz wollen wir den gesamten Schriftverkehr inklusive Ihrer Antwortschreiben online stellen und ersuchen Sie hiermit um Erlaubnis.
*
Von: Maximilian Krenn [mailto:maximilian@stiftgoettweig.at]
Gesendet: Samstag, 27. November 2010 15:52
An: Wolfgang Janisch
Betreff: Re: Offener Brief an P. Prior Mag. Maximilian Krenn
Sehr geehrter Herr Kosar!
Sehr geehrter Herr Janisch!

Ich bedanke mich für Ihr Schreiben. Lassen Sie mich zunächst festhalten, dass kein Anlass zu “großer Besorgnis” besteht. Wir schätzen die guten und langjährigen Beziehungen zu den in der Region wohnenden Menschen und wollen nicht, dass das beiderseitige Vertrauensverhältnis, das zwischen den Bürgern und Bürgerinnen rund um Göttweig und den Mitgliedern unseres Konvents besteht, Schaden erleidet.

Dessen ungeachtet ist die Diskussion bis jetzt nicht immer optimal verlaufen. Alle Beteiligten vom Grundeigentümer über den Betreiber bis zu den Bürgerinitiativen – ich nehme also das Stift nicht aus! – weisen bisher Defizite in ihrer Gesprächsbereitschaft bzw. der Art ihrer Kommunikation auf. Ich glaube, dass jede Seite von der Richtigkeit ihrer Position und ihrer Argumente überzeugt ist und sich von den anderen missverstanden fühlt. Aus diesen unterschiedlichen Positionen und Erfahrungen resultieren Ängste und Ärger. Daher kann ein derart vielschichtiges Problem nur mit Offenheit und dem ehrlichen Bestreben gelöst werden, den anderen zuzuhören (und auch von ihnen gehört zu werden)!
Wir sind bestrebt, Gerüchte, Halbwahrheiten und Anschuldigungen aus der Welt zu schaffen. Sie sind nicht dazu angetan, uns zu einer Einigung kommen zu lassen. Es müssen echte Fakten auf den Tisch und dann diskutiert werden. Aus unserer Sicht gibt es sehr befriedigende Antworten auf viele Fragen, es gibt Pläne und Modelle. Wir wollen und werden sie mit allen Menschen besprechen, die ein ehrliches Interesse an einer Lösung haben.

Wir möchten Sie und alle Anrainer in der Region nicht vertrösten oder negieren. Wir werden daher aktiv die Diskussion suchen. Haben Sie aber auch Verständnis dafür, dass wir uns in den kommenden Wochen unseren seelsorglichen Aufgaben widmen müssen, welche unsere Zeit bis nach den Feiertagen zur Gänze beanspruchen. Zu Beginn des Neuen Jahres werden wir Ihnen das Gespräch anbieten.

Der guten Ordnung halber und weil Sie ja auch meine Antwort online stellen wollen (wozu ich Ihnen gerne die Erlaubnis erteile), noch zwei Kommentare zu Ihrem Schreiben: Wir “behaupten” nicht, einen Dialog zu führen, und es ist auch nicht “wider die Realität” – wir sprechen laufend mit vielen Menschen aus der Region. Aus der Erkenntnis all dieser Gespräche darf ich Ihnen versichern, dass es sehr unterschiedliche Meinungen gibt.

Bleiben wir bei der Wahrheit: Sie und die Mitglieder Ihrer Initiative haben eine Meinung. Viele haben eine andere. Echte Demokratie ist, alle
zu hören und nicht nur jene, die sich am lautesten artikulieren. Wir wollen und werden mit den Menschen diskutieren. Aber bitte nicht unter einseitigen Bedingungen. Wir fordern für uns nur das Gleiche wie Sie für sich – dass auch unsere Position und Argumente sachlich behandelt werden.
Mit freundlichen Grüßen
P. Maximilian
P. Maximilian Krenn OSB I Prior + Pressesprecher I Stift Göttweig, A-3511 Furth I tel: +43 2732 85581 -232 I web: www.stiftgoettweig.at I jugend: www.jugendimstift.at

*

Von: Wolfgang Janisch [mailto:wmjanisch@a1.net]
Gesendet: Montag, 29. November 2010 17:55
An: maximilian@stiftgoettweig.at
Betreff: Zweiter offener Brief an P. Prior Mag. Maximilian Krenn

Sehr geehrter P. Maximilian,

danke für Ihre rasche Antwort.
Es freut uns, dass Sie nunmehr bereit sind den - längst überfälligen - Dialog mit den Bürgerinitiativen zu beginnen.
Bedauerlicherweise bedurfte es einiger lauter und anstrengender Proteste der betroffenen Bevölkerung, um diesen Gesinnungswandel herbeizuführen.
In Anbetracht dessen sind wir jedoch voller Zuversicht und freuen uns auf sachliche und faire Gespräche auf gleicher Augenhöhe.
Bis dahin wünschen wir Ihnen gutes Gelingen und frohe Weihnachten.

Beste Grüße
Wolfgang Janisch
„Lebenswertes Paudorf“
„Freundinnen und Freunde des Dunkelsteinerwalds“
PS: Im Sinne der demokratischen Transparenz werden wir den gesamten Schriftverkehr online stellen.

Schriftverkehr Göttweig <> AnrainerInnen

Von: Hannes de Witt [mailto:hannes@dewitt.at]
Gesendet: Freitag, 15. Juli 2011 15:46
An: maximilian@stiftgoettweig.at;
'
Betreff: Seinbruch neu
Lieber Pater Maximilian
Ihre Anspielung im Göttweiger ‚destruktive Wortmeldungen‘ nehme ich zur Kenntnis.
Zu Ihrer INFO: Es gab wie Sie berichtet haben einige Diskussionsrunden vor der Informationsveranstaltung der Fa. Asamer. Bei jeder dieser Diskussionsrunden wurde von mir gefordert, die Abtransportwege per LKW und Förderband bekannt zu geben. Mit den Worten von Hr.Pree : „das klären wir mit der UVP“ wurde jedesmal auf einen späteren Zeitpunkt verwiesen. 14 Tage nach der letzten Sitzung wurde dann eine fertige Studie über den Abtransportweg im Gasthaus Grubmüller präsentiert. Wenn Sie, wie behauptet in den Diskusionsrunden, auch keine Ahnung von der Abtransportroute gehabt haben, dann hinterfrage ich schon mal ob Sie als Vertreter des Stiftes der richtige Koordinator sind. Meinen Worten: „verlogene Bande“ war vielleicht eine Spur zu direkt, aber grundsätzlich ist es die Wahrheit. Auch wenn die Wahrheit oftmals schmerzt.
Der Spruch: Miteinander statt gegeneinander“ sollte von Ihnen nicht verwendet werden, denn auch hier wird mit der Wahrheit gespielt.
Und „der Kreis schließt sich“ ist in dieser Causa auch fehl am Platz, da es nur Gewinner (Landesregierung,Asamer,Stift-Göttweig) und Verlierer (Bevölkerung von Hörfarth)gibt.
PS: Sollten wir uns später mal im Reich Gottes begegnen, wird wohl über uns gerichtet worden sein. Mal sehen wer bessere abschneidet, derjenige der diesen Steinbruch zu verantworten hat, oder derjenige der dazu gesagt hat „verlogene Bande“.
mfg
Hannes de Witt
e-mail: hannes@dewitt.at
ZENTRALE:
Gerhard de Witt Ges.m.b.H.
Tullner Strasse 39
A-2000 Stockerau
Telefon: 02266 / 65054
Fax: 02266 / 65122
e-mail: office@dewitt.at
Internet: www.dewitt.at


Von: Hannes de Witt [mailto:hannes@dewitt.at]
Gesendet: Freitag, 19. November 2010 15:11
An: maximilian@stiftgoettweig.at
Betreff: Steinbruch neu
Sehr geehrter Herr P.Maximillian Krenn
Vor wenigen Minuten habe ich eine E-Mail erhalten in der eine Seite Ihrer Zeitung abgedruckt ist. ‚Die Diskussionen rund um den Steinbruch sollen zu einem sinnvollen Ziel führen‘ Um Verwechselungen zu vermeiden möchte ich klarstellen, dass nicht der bestehende Steinbruch zur Diskussion steht, sonder ein neues Abbaugebiet in 2 Km Entfernung zum bestehenden Steinbruch. Da sich alle beteiligten (Stift Göttweig, Landesregierung, Asammer) in Schweigen hüllen, ist es klar, dass der Widerstand in der Bevölkerung wächst.
Es sollten alle Fakten auf den Tisch:
Förderband: Wo wird sie verlaufen, und wie (unterirdisch, über den Bäumen….)
Zufahrtsstraße für neuen Steinbruch: Wo wird sie verlaufen, und wie(Schotterstraße, Asphaltstraße…)

Alle Beteiligten von Seiten der finanziellen Gewinner dieser Aktion Steinbruch wollen den Dialog, aber keiner ist bereit zu sprechen. Ist doch seltsam, oder ?
Alle Parteien in der Landesregierung außer die Pröll-ÖVP sprechen sich gegen dieses ‚Wahnsinnsprojekt‘ aus.
Es sind nicht nur eine Handvoll Bürger gegen dieses Projektes sondern 433.370 Niederösterreicher/innen vertreten durch die von Ihnen gewählte Politiker.
Im Anhang finden Sie die entsprechenden Stellungnahmen.

Eine Frage hätte ich noch, wie erklären Sie der Bevölkerung die Tatsache, dass ein Steinbruch neu, drei Gewinner (Stift Göttweig, Landesregierung, Asammer) und eine ganze Gemeinde als finanzielle Verlierer ergibt. Sie selbst haben bereits festgestellt, dass alle Immobilien im Nahbereich des Steinbruch neu zu NULL entwertet werden.

Ein Leben lang haben diese braven Bürger geschuftet und gespart, und mit dem Steinbruch neu werden Sie diese Menschen um Ihren einzigen Besitz BERAUBEN. Kann man so eine Situation WEGBETEN ? Ich appelliere an Ihre Vernunft, UM HIMMELS WILLEN WAS KANN GELDGIER AUS DEN MENSCHEN MACHEN !

Ich erwarte mir aus folgenden Gründen keine Antwort:
Fa Asammer antwortet aus Prinzip nicht auf Schreiben eines normalen Bürgers
ÖVP (inkl LH Erwin Pröll) schieben alles auf den armen LR Heuras, der wiederum keine aussagekräftige Stellungnahme abgeben darf (armer Kerl)
Stift Göttweig ??? Was wollen Sie uns sagen? Wir werden uns schon einig. Tragt es mit Würde. Es ist so wie es ist. Es geht uns um die Mitmenschen.

Meine Ansicht zu diesem Thema ist sehr einfach:
Wir werden uns alle für unser Handeln im irdischen Leben rechtfertigen müssen
mfg
Hannes de Witt (Anrainersprecher)
Tel.: 0676 58 144 11
e-mail: hannes@dewitt.at

*
ZENSURIERTES ANTWORTMAIL / LESEVERBOT FÜR BETROFFENE
Das Antwortmail des Priors von Stift Göttweig (Mail vom 21. November),
Pater Maximilian Krenn, unterliegt kirchlicher Geheimhaltung!
Offensichtlich darf niemand die schönen Worte des Priors lesen, denn am Ende seiner Antwort (es ist übrigens die erste Antwort überhaupt) steht nämlich folgender bedrohlicher Nachsatz:
"Der Inhalt dieser Nachricht unterliegt der Geheimhaltung. Das Verteilen oder die Verbreitung der darin enthaltenen Informationen an jemanden anderen als den Empfänger ist streng verboten."

*
Von: Hannes de Witt [mailto:hannes@dewitt.at]
Gesendet: Montag, 22. November 2010 13:54
An: 'Maximilian Krenn'

Betreff: AW: Steinbruch neu
Sehr geehrter Herr P.Maximillian Krenn
Schöne Worte, aber die Bevölkerung braucht keine schönen Worte sondern Taten.
Wenn Ihnen daran liegt die Beziehung zur Bevölkerung wieder aufflammen zu lassen, würde ich Sie bitten , einen runden Tisch mit Verantwortlichen des Stiftes, der Landesregierung, der Firma Asamer, der Gemeinde Paudorf , der Bürgerinitiative und mir als Anrainersprecher zu installieren.
Wie Sie wissen versuche ich als Person Hannes
e Witt seit Monaten, eine derartige Runde ins Leben zu rufen. (aber keiner will mit uns reden, oder diskutieren )
Ich bin ein Vertreter von betroffenen Anrainern und für uns ist eine GEWINNER/VERLIERER Situation sehr wohl ein Diskussionspunkt. (Wenn wir Gewinner wären, würden wir auch auf diesen Punkt verzichten wollen )
Das Projekt Steinbruch neu in Paudorf/Hörfarth ist ein gewinnorientiertes Projekt und keine caritatives Projekt. Somit sollten alle Karten von Seiten der Befürworter auf den Tisch der ersten Verhandlungsrunde. Details wie Strassenführung und Förderbandtrasse sollten exakt eingebracht werden, da genau diese Punkte die Bevölkerung brennend intessieren. interessieren.
Mit der Bitte Taten anstatt Worte (Ein Termin vor Weihnachten wäre angebracht)
Geredet von Diskussionsrunden wurde schon oft, aber traurigerweise wollen die Befürworter keine Worte dabei verlieren ????????
Verbleibe ich
mfg
Hannes de Witt (Anrainersprecher)
Tel.: 0676 58 144 11
e-mail: hannes@dewitt.at

Schriftverkehr BI <> Anonym

Von: Wolfgang Janisch [mailto:wmjanisch@a1.net]
Gesendet: Sonntag, 13. März 2011 10:22
An: 'mikemedaustria@yahoo.com'
Betreff:

Lieber Herr Anonym aus Wölbling,
ich erhielt von Ihren dubiosen Briefen an die BI. Dunkelsteinwald Kenntnis.
Mein Statement hierzu:
Ich bin lieber ein Robin Hood, als ein offensichtlich geistig unterentwickelter, feiger, anonymer Mailschreiber!
Übrigens: Ihr „Schreibstil“ entspricht allemal einer Unterstufen - Volksschulreife!
Carpe Diem
Wolfgang Janisch

Von: Walter Kosar [mailto:info@dunkelsteinerwald.org]
Gesendet: Samstag, 12. März 2011 21:57
An: 'Medaustria Mike'
Cc:
bgm@paudorf.at; office@asamer.at; office@maler-richter.at; gebhard.sommerauer@noel.gv.at; cafe-koller@aon.at; forstamt@stiftgoettweig.at; office@robineau.at; gasthof.grubm??ller@a1.net; gemeinde@paudorf.gv.at; johannes.oe@aon.at; harbich@aon.at; christoph.kaltenboeck@gmx.com; eduard.schwarzinger@aon.at; gemeinde@furth.at; hannes@dewitt.at
Betreff: Rettet "dein Steinruch"
Wichtigkeit: Hoch

Lieber Mr. Anonym aus Unterwölbling!
Schreiben dürfte ja nicht Ihre Stärke sein und Mut auch nicht.
Aber immerhin, Sie versuchen es ja erst zum zweiten Mal und solange niemand weiß, wer Sie sind, ist das auch nicht so schlimm.
Trotzdem ist es schön, dass unser Verhalten Sie und Ihre Freunde zum Lachen bringt.
Da jedoch, wie Sie in Ihrem ersten Mail betonen, dein Steinruch“ sowieso kommt und somit unsere Lachnummern zwangsläufig auslaufen, sind bald Sie an der Reihe.
Lernen Sie Deutsch, lernen Sie Schreiben, kommen Sie hinter Ihrem Email-Versteck hervor und sagen Sie wer Sie sind.
Vielleicht gibt’s da noch mehr zu lachen als vorher. Wer weiß?
Bis dahin: Üben, üben, üben! Sie schaffen das!
Walter Kosar
PS:
Wenn die Ausfahrt des geplanten Steinbruches über Unterwölbling geführt wird, wird vermutlich auch Ihnen das Lachen vergehen!
Bürgerinitiative “Freunde des Dunkelsteinerwalds”
Neudeggergasse 14
1080 Wien
+ 43 (0) 1 4084662
+ 43 (0) 676 3018459
info@dunkelsteinerwald.org
www.dunkelsteinerwald.org

Von: Medaustria Mike [mailto:mikemedaustria@yahoo.com]
Gesendet: Samstag, 12. März 2011 20:09
An: info@dunkelsteinerwald.org
Cc:
bgm@paudorf.at; office@asamer.at; office@maler-richter.at; gebhard.sommerauer@noel.gv.at; cafe-koller@aon.at; forstamt@stiftgoettweig.at; office@robineau.at; gasthof.grubm??ller@a1.net; gemeinde@paudorf.gv.at; johannes.oe@aon.at; harbich@aon.at; christoph.kaltenboeck@gmx.com; eduard.schwarzinger@aon.at; gemeinde@furth.at
Betreff: Schöne Bescherung
Hallo Herr Kosar,
wirklich gelungen ihr auftritt, na scheint ja keinen zu interessieren was sie und janisch da vorhaben (siehe freitag) von über 2700 einwohner in der gemeinde paudorf haben sich ja wirklich viele dafür interessiert, spö gemeinderäte ein paar wiener und das wars, viel spass machen sie nur weiter so ist sehr heiter, übrigens war ganz nett aufgezogen mit der presse und so, aber wenn schon soviele grüne anwesend sind dann hätte man das ganze ja bei so einem schönen wetter auf den sportplatz verlegen können, und so warteten vzbgm, bgm, gemeinderäte wiedermal umsonst...
na wenigstens haben wir uns die worte von bgm und vzbgm erspart die witzfiguren der gemeinde nix weiterbringen hauptsache discobus für 3 personen anschaffen und in der gemeinde schaust aus wie vor 15 jahren
vielleicht ziehen sie sich mit janisch, bgm und vzbgm in den dunkelsteinerwad zurück und spielen robin hood...
PS: Es wäre besser gewesen ihr hättet die strassen von meidling nach unterwölbling gekehrt
lg aus unterwöbling, pro steinbruch freunde

Von: Medaustria Mike [mailto:mikemedaustria@yahoo.com]
Gesendet: Freitag, 11. März 2011 14:13
An: info@dunkelsteinerwald.org
Cc:
gebhard.sommerauer@noel.gv.at; bgm@paudorf.at; hannes@dewitt.at
Betreff: WG: Paudorf - Dunkelsteinerwald
Hallo Herr Kosar,
ich verfolge von einer naheliegenden gemeinde (unterwölbling) auch betroffen durch dein steinruch der sowieso kommt, (insider wissen nö landesregierung) ihre proteste, es ist sinnlos sie undd ihre gruppe, janisch, der lustige bürgermeister aus paudorf der nicht einmal einen satz formulieren kann und die anderen konsorten dewitt oder so ähnlich sind lachnummern, hören sie sich um im gasthaus grubmüller, cafe zeitlos, cafe koller, gasthaus waldschenke usw. sie sind lachnummern, besser wäre sie würden theater spielen...
fragenkataloge, proteste u. demos, in welcher traumwelt leben sie am besten sie nehmen ihre ganzen demonstranten und spielen verstecken im dunkelsteinerwald, übrigens viel spass mit dem windpark 2016
bis morgen nachmittag, 15:00 uhr beim heiteren beisammensein
lg aus unterwölbling - rettet den steinbruch in meidling und steinbruch 2 im hörfarther graben

Literatur

Interessant, wie Göttweig zu seinen riesigen Besitzungen kam.
Nach heutiger Sicht wäre das "feindliche Landnahme!

Nachzulesen auf Seite 55 >
"Das Waldviertelbuch"
Lukan, Karl
München, Verlag für Jugend und Volk,, 1992.
238 Seiten gebundene Ausgabe EAN: 9783224176089 (ISBN: 3224176083)

oder

in der Festschrift zur Jubiläumsausstellung

900 Jahre Stift Göttweig 1083-1983
Herausgeber: Stift Göttweig in Zusammenarbeit mit der Kulturabteilung der NÖ Landesregierung

EU-Förderungen

EU-Agrarzahlungen an Stift Göttweig
>
http://www.transparenzdatenbank.at/

Veröffentlichung bei EU-Agrarbeihilfen sollen gestoppt werden
>
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20101109_OTS0207/leichtfried-bedauert-ruecknahme

9. Nov, 2010
EU-Agrarzahlungen sind nicht mehr transparent
Auf Grund eines Urteils des Gerichtshofes der Europäischen Union vom 9.11.2010 stehen diese Daten derzeit nicht zur Verfügung. Die europäischen Großgrundbesitzer kassieren zwar unsere Steuergelder, doch die SteuerzahlerInnen dürfen nicht wissen wofür und wieviel. Dagegen protestieren wir und werden dagegen ankämpfen.
Demokratie braucht Transparenz. Das Mittelalter ist vorbei!
> http://www.transparenzdatenbank.at/

orangetrotzallem/Ghetto Company
Göttweiger Dämmerung 2010

> http://www.youtube.com/watch?v=gaexl0RFNMI

30. Nov. 2010
Seltsam verkehrte Welt

Anstatt die Verantwortlichen der katholischen Kirche und der betroffenen Orden nach jahrzehntelangem Missbrauch an Kindern zur Verantwortung zu ziehen, üben sich maßgebliche Politiker in Devotismus. Spitzenreiter im katholischen Missbrauchsranking werden umworben, ausgezeichnet und subventioniert, Opfer durch die Klasnic-Kommission verhöhnt und unschuldige, gut integrierte Asylantenfamilen zur gleichen Zeit kriminalisiert und abgeschoben. (W. Kosar)
LH Pröll: "Eine Zeit des Wandels braucht Konstanten"
St. Pölten (OTS/NLK) - Zahlreiche hohe Würdenträger der katholischen und evangelischen Kirche waren am heutigen Dienstag im NÖ Landhaus einer Einladung von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll zum "ökumenischen Mittagessen" gefolgt. > Mehr

Bundesminister Berlakovich verleiht Auszeichnung
"Waldschätze Auszeichnung 2010" an Stift Göttweig, während im Dunkelsteinerwald massiv gerodet wird und die Gesundheit der lokalen Bevölkerung vom Stift Göttweig bedroht wird
> http://forst.lebensministerium.at/article/articleview/81726/1/1463
> http://www.stiftgoettweig.or.at/content/site/de/home/article/561.html

Benediktinerstift Göttweig: "Das Geld heiligt die Mittel"
> PROFIL, 27.9.2010 [613 KB]

Missbrauch

Kirche und Missbrauch
> http://www.wir-offenbaren.com/
> http://www.profil.at/articles/1024/560/271342/erloesungsversuche-boesen
> http://www.furche.at/system/showthread.php?t=1919
> http://www.politik-forum.at/permanente-beleidigung-sexueller-missbrauchsopfer-kath-kirc-t8297.html
> http://www.gegensexuellegewalt.at/2009/09/10/knabenschander-gillover-im-schutz-der/
> http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Hermann_Gro%C3%ABr

Klostertreiben 2011 im Stift Göttweig
Die ungeschriebene Geschichte des Stiftes Göttweig Am 15. September 2011 fand im Arbeits- und Sozialgericht in Wien eine Verhandlung gegen das Stift Göttweig statt. Themen: Systematische Schwarzarbeit im Stift Göttweig, Nichtbezahlung von Lohnsteuer und Sozialversicherung, ein vom Abt (Abtpräses) Dr. Lashofer angehäuftes privates Millionenvermögen.
> http://klostertreiben.blogspot.com/
> http://opferschutz.blogspot.com/
> http://kunstvonmichaeltfirst.blogspot.com/

Audio- Doku der Pressekonferenz von Michael Tfirst
Stift Göttweig und Kardinal Schönborn
> http://cba.fro.at/52418

Priest off
> http://www.youtube.com/watch?v=EpuYoK6wv_Y

Göttweig 1939

Das Benediktinerkloster Stift Göttweig wurde am 17. Februar 1939 von der Stadt Krems übernommen - offizieller Grund waren Misswirtschaft und sittliche Vergehen. Von 1939 bis 1943 war das Stift Göttweig zum Stalag 17 B umfunktioniert (Stalag = Stammlager) und wurde 1953 die Vorlage für Billy Wilders Film "Stalag 17". Dieser Film von Billy Wilder bildete die Grundlage für die in den frühen 60er Jahren parallel zum Adolf-Eichmann-Prozess in Israel ausgelöste Welle der sogenannten "Stalag“-Hefte, die in den 60er Jahren in Israel zu Hunderttausenden verkauft wurden und alle Rekorde brachen.

Der 2007 entstandene israelische Dokumentarfilm "Stalags – Holocaust und Pornografie in Israel" von Ari Libsker widmet sich ausführlich diesem Phänomen der "Stalag"-Hefte". Inhaltlich geht es in den "Stalag"-Heften um sado-masochistische Beziehungen zwischen deutschen Aufseherinnen und Gefangenen in deutschen Gefangenenlagern. Auch der Sadismus weiblicher Dominanz und der Masochismus männlicher Devotion als Phänomen der "Stalags" wird von Ari Libsker in der Dokumentation beleuchtet.
Trailer zur Doku von Ari Libsker mit englischen Untertiteln
> http://youtu.be/-294RngtkPg

Am 1. September 1943 wurde aus dem Stift Göttweig die NPEA Göttweig (NPEA = Nationalpolitische Erziehungsanstalt; auch "Napola" genannt = Nationalpolitische Lehranstalt). Der Besuch einer "Napola" führte zur Hochschulreife wie auch der Besuch einer Adolf-Hitler-Schule (AHS). Nach Kriegsende wurde aus AHS = Adolf-Hitler-Schule die AHS = Allgemeinbildende Höhere Schule, damit die Absolventen der Adolf-Hitler-Schulen "AHS" anstatt "Adolf Hitler" sagen können.

Stalag 17 B hatte ein Nebenlager, und dieses Nebenlager zu Stalag 17 B in Gneixendorf war von 1939 bis 1943 im Stift Göttweig. Gefangene von Stalag 17 B wurden auch im Meierhof des Stiftes Göttweig untergebracht.
Siehe > http://www.geheimprojekte.at/t_rosmarin.html

Da ging es um Platzmangel in Gneixendorf und man erweiterte das Lager mit diesem Außenlager im ehemaligen Stift Göttweig, das 1939 zugunsten der kreisfreien Stadt Krems enteignet wurde. Am 21. März 1939 erfolgte die Ausweisung der Mönche. Abt Hartmann Strohsacker wurde mit 6 weiteren Benediktinern unter dem Vorwurf „sich staatsfeindlich geäußert und betätigt„ zu haben am 21. April 1939 von der Gestapo verhaftet, am 28. April aber wieder freigelassen und mit dem Restkonvent in die Propstei Nalb bei Retz verwiesen, deren Bezirk er nicht verlassen durfte. Vom Propsteihof in Unternalb bei Retz ausgehend wurden die Interessen von Abt und Konvent vertreten und Kontakte zu anderen Klerikern von Stiftspfarren gepflegt.
1945 kehrte Abt Strohsacker ins Stift Göttweig zurück
> http://doewweb01.doew.at/php/gestapo/index.php?c=detail&l=de&id=10249

Stalag 17 B Gneixendorf
> http://www.americainwwii.com/images/stalag17bcompound.jpg

Göttweig - NPEA
> http://www.geheimprojekte.at/t_goettweig.html
Göttweig Stiftsgeschichte
> http://www.mom-ca.uni-koeln.de/mom/AT-StiAG/GoettweigOSB/fond

KURIER, 25. Nov. 2010, Benediktiner führen im Misshandlungsranking!

Trend der katholischen Kirche in Österreich

58.603 Kirchenaustritte im Jahr 2011! – Für die r.k. Kirche Anlass zum Jubeln
Sieger sehen anders aus. Die Amtskirche erlebt die zweithöchsten Kirchenaustritte seit 1945, bezeichnet dies aber als großen Erfolg und als ‚Normaljahr’. Fakt ist: der massenhafte Austritt stellt nur die Spitze des Eisberges dar. Die tiefgreifendere gesellschaftliche Veränderung zeigt sich darin, dass die Menschen die Angebote der kath. Kirche immer weniger in Anspruch nehmen.
Allein zwischen 2003 bis 2010 verlor die röm.-kath. Kirche:
22,1% Gottesdienstteilnehmer
10,5% Taufen
20,3% Erstkommunionen und
10,5% Begräbnisse

Dieser dramatische Rückgang ist Zeichen einer echten Massenbewegung. Die Menschen haben sich innerlich bereits von der Kirche verabschiedet, weil sich die Botschaften der Kirche immer weiter von der Realität entfernen und nicht mehr als hilfreich angesehen werden. Der Austritt ist nur der letzte Schritt in diesem Prozess.
Aus leeren Kirchen Kultur- und Shoppingzentren machen
Aufgrund der stark zurückgegangenen Kirchenbesucher und vielen Austritte wird der Erhalt kirchlicher Bauten zunehmend aus Steuermitteln aller Steuerpflichtigen finanziert. Es gab sogar den Vorschlag einer „Kirchensteuer für alle“, mit dem Argument, dass auch Ausgetretene für den Erhalt kirchlicher Bauten mitzahlen sollen. Dieser Vorstoß des Bauernbundes erfolgte wohl angesichts der nun bekannt gewordenen anhaltend hohen Kirchenaustrittszahlen. Da wir jedoch keine Staatskirche mehr haben, hat für die Kirche zu gelten, was für jeden anderen Immobilienbesitzer auch gilt: Wer sein Bauwerk nicht mehr erhalten kann oder will, muss es verkaufen. Privilegien sind für die schwerreiche Kirche fehl am Platz. Und wenn der Staat schon für den Erhalt aufkommt, dann kann man erwarten, dass er diese im Interesse des Gemeinwohls nützt.
Kirche kauft Immobilien in bester Lage
Ein Beispiel für solchen Erhalt auf Kosten aller ohne jeden Vorteil für die Gesellschaft ist die Kollegienkirche in Salzburg. Wie die Tageszeitung "Der Standard“ berichtete, wurden für deren Sanierung bisher von der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) 3,7 Millionen Euro ausgegeben. Weitere 2,5 Millionen Euro sollen bis 2013 folgen. Während sich die Kirche ihre Sakral-Immobilien also vom Staat über Zwangsbeiträge und Steuerleistungen finanzieren lässt, kauft sie andererseits eifrig gewinnbringende Immobilien ein: Vor einem Jahr wurde publik, dass der Karmeliterorden das 50 Hektar große Stadtareal Reininghausgründe in Graz erworben hat. Im Jahr 2010 verlautbarte die BUWOG den Verkauf von 11 Wohnhausanlagen mit insgesamt 276 Wohnungen an das Benediktinerstift Admont in der Steiermark.
Papstkreuz: vermutlich illegal errichtet und von Gemeinde Wien subventioniert
Aber nicht nur Bundesmittel werden für kirchliche Subventionen missbraucht. Auch aus Landes- und Gemeindemitteln finanzieren Steuerzahler unfreiwillig kirchliche Projekte: aktuell das „Papstkreuz“ im Wiener Donaupark. Dort hat die Gemeinde Wien die Hälfte der Renovierungskosten von gesamt etwa 400.000 Euro übernommen und sich verpflichtet, für die zukünftige Erhaltung alleine aufzukommen. Darüberhinaus wurde das Bauwerk auch ohne Baubewilligung und daher entgegen der Wiener Bauordnung errichtet, wie aus Informationen hervorgeht, die der "Initiative Religion ist Privatsache“ vorliegen.
Umwidmung kirchlicher Bauwerke im Trend
Der dramatische Rückgang an Gottesdienstbesuchern ist ein europaweites Phänomen. Dies führt dazu, dass immer mehr Kirchen geschlossen werden. In Deutschland wird dies in den nächsten Jahren etwa 1/3 aller Kirchen betreffen. Deshalb nimmt das Interesse an der Umwidmung kirchlicher Bauwerke stark zu: immer häufiger werden Sakralbauten zu Banken, Restaurants, Bibliotheken, Wirtshäusern, Discos oder Konsumtempeln umgewidmet. Da die sonntäglichen Kirchgänger auch in Österreich längst eine verschwindende Minderheit bilden, ist von einem demokratischen Staat zu fordern, dass ehemals sakrale Bauten einer sinnvolleren Nutzung im Sinne der Allgemeinheit zugeführt werden.
Bischöfe mit Diplomatenpass
Laut einem aktuellen Kurierartikel reisten in Österreich mehrere hundert Personen mit Diplomatenpässen, auch an Bischöfe wurden sie vergeben. Aus Sicht der Verfassungsjuristen Bernd-Christian Funk und Heinz Mayer ist dies eindeutig rechtswidrig, denn im Gesetz sei die Gültigkeit des Diplomatenpasses an die Funktion gebunden. Niko Alm, Mitinitiator des Volksbegehrens gegen Kirchenprivilegien, fordert daher: Kardinäle und Bischöfe sollen ihre illegitim erhaltenen Diplomatenpässe umgehend abgeben, bzw. sollen diese vom Außenministerium eingezogen werden „Denn wie bitte, können Bischöfe in offizieller politischer Mission unterwegs sein? -Wir befinden uns im Zeitalter der Trennung von Kirche und Staat, auch wenn dies einigen Geistlichen nicht gefallen mag.“
Auch kirchliche Privilegienritter stürzen
Mittlerweise haben die zuständigen Politiker - zögerlich, aber doch - reagiert und den Privilegienrittern ihre Diplomatenpässe entzogen! Ein später Erfolg der Demokratie!

Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt
http://www.betroffen.at/

KLASNIC KOMMISSION

26. Februar 2013
Symposium: “Prävention v. Missbrauch und Gewalt – ein gesamtgesellschaftliches Anliegen”
Die ungeschnittene Audiodokumentation von Herby Loitsch
>
http://cba.fro.at/106684

Reichtum der Kirche

KIRCHE VERSCHWEIGT DAS WAHRE AUSMAß IHRER BESITZTÜMER UND SUBVENTIONEN
Kardinal Schönborn zählt zu den 100 reichsten Österreichern
(Wien, 19.4.2013, PUR) In einer Kolumne im Gratisblatt “Heute“ wirft Kardinal Christoph Schönborn den Initiatoren des Volksbegehrens vor, Neid zu schüren und “Unseriöses zu verbreiten“. So streitet er beispielsweise ab, dass die Kirche “steinreich“ sei und verweist einzig auf Kirchen und Klöster als „steinernen Besitz“. Dass Schönborn persönlich über feudale Besitztümer verfügt verschweigt er jedoch. Mensalgüter stehen Bischöfen zu ihrer privaten Verfügung und sollen ein “fürstliches“ Leben ermöglichen, in der Öffentlichkeit gibt es über diese Konstruktionen kaum Informationen: nur die Bischöfe und einige Verwalter wissen darüber Bescheid. Zum Mensalgut des Erzbischofs von Wien gehören auch landwirtschaftliche Güter.

Zuletzt wurde der Kardinal diesbezüglich von niederösterreichischen Bauern kritisiert, die ihm vorwarfen Landgrabbing zu betreiben:
> Ackerkäufe: Kirche klagt über “Schwarzzahlungen” | der Standard | 17.1.2013
> „Landraub“ mit Gottes Segen? | Blick ins Land | 11.2012 [216 KB]

Weiters zählen auch Forste, Immobilien und Anteile am Bankhaus Schelhammer & Schattera zu seinen Mensalien. Das geschätzte Vermögen beträgt 152 Millionen EUR. Schönborn zählt somit zu den 100 reichsten Österreichern.
Enorme Förderungen von Bund und Ländern

Weiter schreibt der Kardinal, dass “die Kirche für die Renovierung ihrer Kirchen und Klöster mehr an Mehrwertsteuer zahlt, als sie an staatlichen Subventionen bekommt.” – “Das ist nachweislich falsch und wird nicht wahrer, wenn man es immer wieder predigt”, sagt Christian Fiala, Mitinitiator des Volksbegehrens gegen Kirchenprivilegien. Die Kirche bekomme zwar nur sieben Millionen Euro Denkmalförderung vom Bund – aber mindestens 37 Millionen zusätzlich von den Bundesländern. “Da sind die Bundesländer Oberösterreich und Wien noch nicht dabei, die keine genauen Zahlen vorlegen. Diese zusätzlichen Zahlungen verschweigt der Kardinal nobel.” In Summe seien das mindestens 44 Millionen Euro – deutlich mehr, als die Umsatzsteuer für alle kirchlichen Bauprojekte ausmacht. “Abgesehen davon: Jeder Österreich muss Umsatzsteuer zahlen, wieso sich die Kirche über ihre Umsatzsteuerbeiträge so ärgert, können wir nicht nachvollziehen“, so Fiala.

Caritas von Spenden und Staat finanziert – nicht von der Kirche
Mit Blick auf die Leistungen der Kirche für die Allgemeinheit sagte Kardinal Schönborn weiter im Gratisblatt „Heute“: “Es stimmt: Die öffentliche Hand unterstützt finanziell die Caritas, die kirchlichen Spitäler, die konfessionellen Schulen. Aber sie zahlt hier für Dienstleistungen, die den Steuerzahlern viel mehr kosten würden, müsste der Staat diese Dienstleistungen selbst erbringen.” Für diese behaupteten Einsparungen bleibt Schönborn jedoch jeden Beweis schuldig. “Tatsache ist: Die Kirche trägt zu den eigenen Sozialprojekten weniger als zwei Prozent der Kosten bei – will aber zu hundert Prozent das Sagen haben und sich bei jeder Gelegenheit mit fremden Federn schmücken“, kritisiert Fiala. „Den ArbeitnehmerInnen werden in diesen Einrichtungen grundlegende Rechte vorenthalten“ zeigt sich Fiala unbeeindruckt von Schönborns Schönfärberei.

Vatikan veröffentlicht Dokument zu Umgang der Orden mit Geld
Präfekt der Ordenskongregation, Kardinal Braz de Aviz: Orden müssen wirtschaftliche Belange transparenter machen

Vatikanstadt, 06.08.14 (KAP) Katholische Orden sollen sich nach dem Willen des Vatikan künftig stärker an der kirchlichen Soziallehre orientieren und kapitalistische Auswüchse in ihrer Güterverwaltung vermeiden. Das geht aus neuen Richtlinien hervor, die jetzt von der vatikanischen Ordenskongregation veröffentlicht wurden. Sie fordern die Orden zu einem transparenteren Finanzgebaren sowie zur nachhaltigem Wirtschaften auf.
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Kirchenrecht / Kirchenvermögen

DEUTSCHLAND
Religion nur in deutscher EU-Grundrechtecharta
BERLIN. (hpd) Laut Rolf Schwanitz, SPD-Bundestagsmitglied und Laizist, hat sich bei der Übersetzung der EU-Grundrechtecharta "die Religion" in die deutsche Übersetzung "hineingeschmuggelt" - in der Fassung der anderen Amtssprachen fehlt ein ausdrücklicher Hinweis auf die Religiosität. Schwanitz ging der Sache auf den Grund.
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http://hpd.de/node/12914

ITALIEN SCHAFFT STEUERBEGÜNSTIGUNGEN DER KIRCHE AB
Die Regierung Monti schafft Steuerbegünstigungen der katholischen Kirche ab und zieht sich damit den Unmut italienischer Bischöfe zu. Auch die Kirche müsse ab 1. Jänner 2013 die Immobiliensteuer IMU bezahlen, beschloss das Fachleutekabinett um den italienischen Premier Mario Monti (www.vienna.at)
Ein richtungsweisender Schritt für Österreich, denn auch hier wird die katholische Kirche vom Sparpaket verschont!
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http://www.vienna.at/monti-schafft-steuerbeguenstigungen-der-kirche-ab/apa-1147026486

WIESO WIRD KIRCHE VON SPARPAKETEN STETS AUSGESPART?
1250 Kirchenbedienste werden aus Steuermitteln bezahlt!

Aktuelle Berechnungen zeigen, dass die jährlichen Staatsausgaben für die Kirchen in Österreich sich auf geschätzte 2 Milliarden (ohne Gesundheitsbereich) jährlich belaufen.
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KIRCHENRECHT
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http://www.codex-iuris-canonici.de/buch1.htm
> http://www.codex-iuris-canonici.de/buch2.htm
> http://www.codex-iuris-canonici.de/buch3.htm
> http://www.codex-iuris-canonici.de/buch4.htm

KIRCHENVERMÖGEN
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http://www.codex-iuris-canonici.de/buch5.htm
> http://www.codex-iuris-canonici.de/buch6.htm
> http://www.codex-iuris-canonici.de/buch7.htm

VOLKSBEGEHREN GEGEN KIRCHENPRIVILEGIEN: ERFOLG VON DAVID GEGEN GOLIATH
Es geht weiter. – NGO gegen Kirchenprivilegien geplant
“Es war ein Erfolg für mehr Bürgerdemokratie: Tausende Menschen haben dieses VB unterstützt und zu dem Mut gratuliert, gegen die Macht und die Doppelmoral eines Milliardenkonzerns aufzubegehren“, sagt Niko Alm, Mitinitiator des VB. Die Initiative hatte minimales Budget und keine Strukturen in den Regionen. Trotzdem war der Zuspruch riesig. Die Kirche hat alle ihr zur Verfügung stehenden Kräfte mobilisiert (über ihre beiden Medienkonzerne) und auch über die kirchliche Religionsabteilung im ORF, die streckenweise als einzige Abteilung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk berichtet hat. „Sogar die von unseren Steuern bezahlten Religionslehrer betrieben in Schulen Propaganda gegen das Volksbegehren“ so Alm.
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Führung durch Stift Göttweig

Stift Göttweig
> Führung durch den Kaisertrakt / Version 2007 [57 KB]

Zitate


Zitate
"Ein Mensch, der der Gier verhaftet ist, kann nicht frei sein!"
"Ich werde auf das antworten, was ich weiß und auf das antworten, was ich will!"
(Abt Columban Luser, Benediktinerstift Göttweig)

"Der Dunkelsteinerwald ist ein großes zusammenhängendes Waldgebiet. Diese unberührte Naturlandschaft bildet einen großen Flächenanteil des Gemeindegebietes von Paudorf . Der Höhe nach herrausragend und in Österreich einzigartig sind die im Jahre 1880 von Abt Adalbert I. Dungl gepflanzten Mammutbäume, die bis zu 100m hoch und bis zu 4.000 Jahre alt werden können. Zwei dieser Mammutbäume stehen auch vor dem Südtrakt des Stiftes Göttweig."
(Folder "Gemeinden mit Göttweig / Veranstaltungen 2010", Mitherausgeber: Prior Maxililian Krenn / Benediktinerstift Göttweig)

"Die Gesundheit der Bevölkerung ist im
(!) Stift Göttweig ein ganz großes Anliegen!"
„Ich halte aber wenig davon mit Leuten zu reden, die erstens nicht hier leben und die zum Teil auch wenig Ahnung haben von Ökologie!"
"Es gibt laufend Gespräche mit den Betroffenen.“
(Pater Mag. Maurus Kocher, Leiter des Forstbetriebes Benediktinerstift Göttweig)

Religionsfreiheit?

Meinungsfreiheit in der Schule: Religionszwang ja, Religionskritik nein
Wien (OTS) - Während sich das offizielle Österreich infolge der Pariser Anschläge kämpferisch zeigt und beteuert, das Recht auf Meinungsfreiheit kompromisslos verteidigen zu wollen, präsentiert die gelebte Realität in Österreich ein ganz anderes Bild. Wie jüngst bekannt wurde, ist kurz vor Weihnachten ein Philosophielehrer in einem Salzburger Gymnasium, kurz vor seiner Pensionierung, als Klassenlehrer in eine andere Klasse versetzt worden. Ihm wird unter anderem vorgeworfen, dass er, ausgehend vom berühmten "Theodizeeproblem", die Existenz eines Gottes bezweifelte bzw. dass er seine atheistische Überzeugung im Rahmen des Unterrichts "überproportional" vertrat. Eine Handvoll Eltern, die sich gegen religionskritische Äußerungen des Lehrers beschwerten, blitzten anfangs ab. Während die Schuldirektion zu den Vorwürfen keine Stellung bezog, stellte sich der Landesschulinspektor hinter den Lehrer. Ein paar Tage später kam es jedoch zu einer überraschenden Wende: der Lehrer wurde überraschend von seiner Klasse, die demnächst maturieren wird, abgesetzt und in eine andere versetzt. Gleichzeitig musste eine Kollegin aus ihrer Klasse, in der sie Psychologie unterrichtete, im Tausch in die 8. Klasse wechseln. "Mir wurde bisher nicht mitgeteilt, gegen welche Vorschrift ich im Rahmen meines Unterrichts verstoßen habe. Von der Eröffnung eines Disziplinarverfahrens zur Begründung der Versetzung ist mir bisher auch nichts bekannt geworden. Als Philosophielehrer ist es meine Pflicht, auch Religionskritik in meinen Unterricht einfließen zu lassen. Offensichtlich dürfen im Rahmen des Unterrichts in dieser Klasse aber ausschließlich pro-religiöse Ansichten vertreten werden" meint der Lehrer, der die Weisung befolgen musste. Während Religionskritik in einer Schule verboten ist, wird in einer anderen Schule Religionszwang, behördlich sowie gerichtlich, zugelassen.
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Kabarettistisches

Gernot Hassknecht über Kirchensteuer und Kirchenprivilegien
>http://www.worldvideofans.com/