Landschaftsschutz statt Steinbruch

Offner Brief an Frau LH Mikl-Leitner

Offener Brief an LH Mikl-Leitner

Meidling im Thal/Wien - Die BI "Lebenswertes Paudorf" und "FreundInnen des Dunkelsteinerwalds" gratulieren Frau Johanna Mikl-Leitner zu Ihrer Kür zur Landeshauptfrau von Niederösterreich und setzen große Hoffnung in Sie.
Beide BI wollen mit ihr persönlich über die Zukunft des Dunkelsteinerwalds und seiner akuten Probleme sprechen und bitten um Terminvorschläge.
Geplante Inhalte des Gesprächs: 1) Beendigung der unzumutbaren Belästigungen, ausgehend von den Betriebsanlagen der Firma Asamer GmbH / Steinbruch Wanko.
2) Verhinderung der geplanten "Erweiterung Ost".3) Umwidmung des Dunkelsteinerwalds in ein Landschaftsschutzgebiet.

Download

> Offener Brief an LH Mikl-Leitner [329 KB]

Fragen zum Steinbruch Fladnitztal

„Ist das alles rechtmäßig?”
Aktuelle Fragen zum Steinbruch im Fladnitztal
> Ostwand [733 kb] [735 KB]
> Nordwand [608 kb] [610 KB]

Klicken Sie hier, um zu den Problembilder zu gelangen

BH Krems ignoriert Gutachten

Gutachten des vom Gericht beauftragten Sachverständigen über die Kontaminierung des Staubes mit Chrom und Nickel vom Amtssachverständigen weiterhin negiert!
Gefährdet die BH Krems die Gesundheit der Anrainer?
Offensichtlich hat es die BH Krems bisher unterlassen, die Problematik über die Belastung von Schwermetallen von Chrom und Nickel Gedanken zu machen bzw. ein Gutachten einzuholen, was nur über Urgenz eines Anrainers (W. Janisch) veranlasst wurde. Hinsichtlich des Gutachtens ist festzuhalten, dass dieses lediglich auf Messwerten einer Anlage resultiert, die sich außerhalb bzw. nur im Randbereich der bereits gerichtlich festgestellten Staubfahne befindet, während die im Zuge des Strafverfahrens im Gutachten von Prof. Dr. Sternad festgestellten Messwerte, die unmittelbar auf der Liegenschaft von W. Janisch gemessen wurden, bewusst außer Acht gelassen werden.
Aktueller Schriftverkehr
> Brief der BH Krems, Abteilung Anlagenrecht, vom 3. 8. 2017 [318 KB]
> Antwort von RA Mag. Brunner, 18. 8. 2017 [198 KB]

BM Prohaska tritt zurück

Der langjährige Paudorfer Bürgermeister Leopold Prohaska tritt mit 31. August zurück. Nachfolger soll sein bisheriger Stellvertreter Josef Böck (beide SPÖ) werden. Dieser möchte die „gute Arbeit in der Gemeinde fortführen“.
Seit 2008 leitet Leopold Prohaska die Geschicke der Marktgemeinde Paudorf als Bürgermeister. Nun sei aber für ihn die Zeit gekommen, sein Amt niederzulegen. Da kommt ihm die vermeintlich „ruhige Sommerzeit“ gerade recht.
Geplant habe er den Rückzug jedoch schon länger: „Gedanklich beschäftige ich mich seit der letzten Gemeinderatswahl mit diesem Schritt, konkret habe ich vor einem Jahr mit den Planungen und Vorbereitungen für meinen Rücktritt begonnen“, so der 62-jährige Noch-Bürgermeister.
Nachfolger steht bereit
Mit Josef Böck steht der designierte Nachfolger von Prohaska schon bereit. Über seine Herangehensweise an das Amt verrät dieser aber noch nicht viel. „Zunächst wird am 4. September der Nachfolger von Leopold Prohaska gewählt, dieser Wahl stelle ich mich“, so Josef Böck zu Tips. Was der 62-jährige Böck jedoch bereits mit Sicherheit sagen kann ist, dass er seit fast zehn Jahren Seite an Seite mit Prohaska in Paudorf die Geschicke der Marktgemeinde bestimmt habe und dabei keine Entscheidungen getroffen wurden, zu denen er nicht hundertprozentig stehe. (tips.at)
Presse
NÖN
http://www.noen.at/krems/paudorf-buergermeister-prohaska-zieht-sich-aus-politik-zurueck/57.428.701
tips.at
https://www.tips.at/news/paudorf/wirtschaft-politik/401127-leopold-prohaska-tritt-als-buergermeister-zurueck

Horrorvision "Steinbrucherweiterung Ost"

Paudorfer Gemeinderat beschließt Einbringung einer Beschwerde, leider nicht einstimmig...

“Steinbrucherweiterung Ost“ bedroht Paudorfs Zukunft
Land will Steinbruch nicht prüfen lassen, Gemeinde (ohne ÖVP) Paudorf schon!
ÖVP-Fraktion gegen eine Beschwerdeeinreichung
"Es ist schon seltsam, wie das Land Niederösterreich, gemeinsam mit den ÖVP-Gemeinderäten Paudorfs, die Zukunft der schönen Dunkelsteiner Tourismusgemeinde verbauen will.
Glücklicherweise hat die Mehrheit der Paudorfer und Paudorferinnen andere Visionen und mehr Weitblick. "

Wir hoffen, dass die neue Landeshauptfrau, Johanna Mikl-Leitner, Verantwortung übernimmt und auf der Seite der Bevölkerung steht.

Bei der Gemeinderatssitzung stimmte die gesamte ÖVP-Fraktion gegen eine Beschwerdeeinreichung
> Unser Paudorf, Juni 2017 [691 KB]

Peinliche Hinhaltungsversuche des Bürgerbüros NÖ(Mag. Josef Kirbes, Landesamtsdirektion)
>
aktueller Schriftverkehr [88 KB]

Die NÖN orakelt, dass "das Verfahren ohnehin zu Ungunsten der Gemeinde ausgehen wird".
Woher der Redakteur seine Infomationen bezieht und warum er bereits jetzt die Wirklichkeit öffentlich vorweg nimmt, wissen wir nicht.
Das Land NÖN und seine Entscheider/innen sollten sich jedoch nicht so sicher sein. Die betroffene Bevölkerung und die Bürgerinitiativen werden sich zu wehren wissen!
> NÖN, 25/2017 [292 KB]
Nachfrage bei der NÖN:
Von: Walter Kosar [mailto:info@dunkelsteinerwald.org]
Gesendet: Freitag, 23. Juni 2017 10:15
An: 'Aschauer Franz' <f.aschauer@noen.at>
Cc: 'Walter Kosar' <info@dunkelsteinerwald.org>
Betreff: Steinbrucherweiterung Paudorf - Vorwegnahme einer Gerichtsentscheidung oder journalistische Fehlleistung?
Wichtigkeit: Hoch
Sehr geehrter Herr Aschauer,
wir beziehen uns auf Ihren Artikel in der NÖN, Woche 25/2017 (siehe Attachement).
Sie berichten darin über die Beschwerde der Gemeinde Paudorf gegen die fragwürdige Entscheidung des Landes NÖ, keine Umweltverträglichkeitsprüfung gegen die Steinbrucherweiterung in Paudorf durchführen zu wollen.
Diese Beschwerde liegt mittlerweile beim Bundesverwaltungsgericht in Wien. Ihr tendenziöser Artikel gipfelt in der Aussage: „Ausgehen dürfte das Verfahren aber ohnehin zu Ungunsten der Gemeinde“.
Ist es für Sie - im Sinne eines seriösen Journalismus - legitim, Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts öffentlich vorwegzunehmen, die Richter zu entmündigen und somit Propaganda für den Steinbruchmulti Asamer und seine Unterstützer zu machen. Viele Leserinnen und Leser der NÖN, die betroffene Bevölkerung Paudorfs und die Bürgerinitiativen wollen nun wissen: Für wen arbeiten Sie? Sind Sie mit Ihrer Meinungsäußerung bloß in eine Falle geschlittert oder war das ein politischer Auftrag?
Bitte und baldige Antwort
Walter Kosar
(Sprecher der BI)
Bürgerinitiative “Freunde des Dunkelsteinerwalds”
Neudeggergasse 14
1080 Wien
+ 43 (0) 1 4084662
+ 43 (0) 676 3018459
info@dunkelsteinerwald.org
www.dunkelsteinerwald.org
Antwort der NÖN
Von: Aschauer Franz [mailto:f.aschauer@noen.at]
Gesendet: Freitag, 23. Juni 2017 10:38
An: 'Walter Kosar' <info@dunkelsteinerwald.org>
Betreff: AW: Steinbrucherweiterung Paudorf - Vorwegnahme einer Gerichtsentscheidung oder journalistische Fehlleistung?
Sehr geehrter Herr Kosar,
Der Satz „Ausgehen dürfte das Verfahren aber ohnehin zu Ungunsten der Gemeinde“ nimmt Bezug auf mehrere Gespräche mit Bürgermeister Leopold Prohaska, in denen er als Grund für die Beschwerde nie die Aussicht auf Erfolg nannte und stattdessen sagte, es sei ein wichtiges Zeichen für die Bevölkerung, die sich nicht im Stich gelassen fühlen soll. Aus der geringen Hoffnung des Bürgermeisters und dem Verhalten der ÖVP-Mandatare (inklusive des Umweltgemeinderats!), die bei der Gemeinderatssitzung, in der die Beschwerdeeinreichung beschlossen wurde, aufgrund „keiner Aussicht auf Erfolg“ geschlossen gegen die Einreichung der Beschwerde stimmten, halte ich es für durchaus legitim, der Beschwerde in meinem Artikel wenig Chance auf Erfolg einzuräumen. Falls meine Bezugnahme auf die politischen Verantwortungsträger (in dem Fall auf Bürgermeister Leopold Prohaska, in einem vorigen Artikel auch auf die ÖVP-Mandatare) nicht deutlich genug herauskommt, bitte ich um Entschuldigung.
Zu Ihren beiden Fragen: Mein Arbeitgeber ist das Niederösterreichische Pressehaus und ich bin weder in eine Falle geschlittert, noch besitze ich einen politischen Auftrag.
Beste Grüße,
Franz Aschauer
NÖN Redaktion
Niederösterreichisches Pressehaus
Druck- und Verlagsgesellschaft m.b.HNiederösterreichische NachrichtenRingstr. 44 | A-3500 KremsT
+43 2732 882 3745
F+43 2732 882 3722
f.aschauer@noen.at | NÖN.atLG St. Pölten | FN 90810 w
ATU 19797307 | DVR: 89117
Die NÖN reagiert
"Ein Schlag ins Gesicht"
Umweltverträglichkeitsprüfung ist für die Grünen unbedingt notwendig
>
NÖN 26/2017 [37 KB]

*

Das Abbaugebiet liegt angeblich in der Eignungszone, bedarf aber trotzdem einer Umwidmung.
Skandalöse Antwort der BH Krems /Neuerliche Urgenz an LR Pernkopf
Asamer GmbH will durch Steinbrucherweiterung für weitere Jahrzehnte eine touristische Zukunft in Paudorf verhindern.
LR Pernkopf bleibt auf Tauchstation.

Aktuelle Anzeigen, skandalöse Antworten, ergänzende Stellungnahmen
> gegen Asamer GmbH bei der BH Krems v. 2. Mai 2016 [1.056 KB]
> Skandalöse Antwort des Amtssachverständigen der BH Krems v. 3. Juni 2016 [189 KB]
> Ergänzende Stellungnahme der BH Krems v. 17.11.2016 [133 KB]
> Ergänzende Stellungnahme und Antrag der anzeigenden Partei v. 21. 2. 2017 [21 KB]
BH Krems ignoriert weiterhin Messwerte des Sachverständigen und gefährdet somit Gesundheit der Anrainer
> Stellungnahme der BH Krems vom 3. 8. 2017 [318 KB]
> Antwort von RA Brunner, 18. 8. 2017 [198 KB]

Der Steinbruchbetreiber Asamer GmbH hat für sein Hartgesteinwerk Wanko (Meidling im Thale/Paudorf) eine flächenmäßige Erweiterung des Abbaugebiets in östliche Richtung („Erweiterung OST“) im Ausmaß von rund 2,4 Hektar bei der BH Krems zur behördlichen Genehmigung eingereicht. Asamer GmbH hat die Erweiterungspläne im Juli des Vorjahres im Gemeindeamt Paudorf der Gemeinde und der BI "Lebenswertes Paudorf" vorgestellt. Die Erweiterung wurde abgelehnt! Die Bürgerinitiativen und die Paudorfer Bevölkerung hofften (wieder einmal) auf Hilfe von LH Pröll (> Offener Brief an Landeshauptmann, Dr. Erwin Pröll [213 KB] ). Doch der NÖ Landeshauptmann schickt die Paudorfer Bevölkerung und deren Bürgerinitiativen im Kreis herum und leitete die Anliegen der Bürgerinitiativen (wieder einmal) an Landesrat Dr. Pernkopf weiter (> Antwort Büro Pröll vom 31. Mai 2016 [86 KB] ). Dr. Pröll hat die Bitten der Bürgerinitiativen, die jahrzehntelangen Staub-, Lärm und Schmutzbelästigungen des bisherigen Steinbruchbetriebs einzudämmen, bereits 2015 an Landesrat, Herrn Dr. Pernkopf, weitergeleitet. Doch leider hat derselbe weder reagiert, noch haben sich die Belastungen, ausgehend von den Betriebsanlagen der Firma Asamer, wesentlich verbessert.

Mittlerweise sind die Karten neu gemischt.?
Die neue Landeshauptfrau, Johanna Mikl-Leitner, wird sich mit der Materie wohl oder übel beschäftigen müssen. Ihr Stellvertreter heisst Dr. Stephan Pernkopf, erkennt sich ja mittlerweile gut aus und wird sie sicherlich gut beraten.

Das Abbaugebiet liegt angeblich in der Eignungszone, bedarf aber trotzdem einer Umwidmung!
So einfach, wie sich die Asamer GmbH das vorstellt, wird die Erweiterung sicherlich nicht über die Bühne gehen. Denn das Abbaugebiet, das angeblich in der Eignungszone liegt, bedarf auf jeden Fall einer Umwidmung.
Nach Meinung der Bürgerinitiativen ist der Steinbruch Wanko an der Ostseite an der Abbaugrenze angelangt. Die Abbaugrenzen müssten demach erweitert und genehmigt werden. Die Bürgerinitiativen sind dabei zu überprüfen, ob diese "Eignungszone" überhaupt soweit Richtung Osten geht.

Geplante Gesprächsinhalte mit LH Mikl-Leitner und deren Stellvertreter

1) Beendigung der unzumutbaren, weil gesundheitsgefährdenden Belästigungen, ausgehend von den Betriebsanlagen der Firma Asamer GmbH / Steinbruch Wanko.
2) Verhinderung der geplanten "Erweiterung Ost".
3) Umwidmung des Dunkelsteinerwalds in ein Landschaftsschutzgebiet.

Aktuelle Schreiben und Mails
> Offener Brief an Landeshauptmann, Dr. Erwin Pröll [213 KB]
> Presseinformation vom 25. Mai 2016 [106 KB]
> Büro Pröll leitet Anliegen an LR Pernkopf weiter, 31. Mai 2016 [86 KB]

So ernst nahm Niederösterreichs Ex-Landesrat und mittlerweise LH-Stellvertreter, Dr. Pernkopf, die Bevölkerung und deren Bürgerinitiativen. Trotz mehrmaliger Interventionen von Ex-LH Pröll und trotz mehrerer Ersuchen um einen Gesprächstermin, war Ex-LR Pernkopf offenbar nicht daran interessiert , sein Versprechen einzulösen und mit den BI zu sprechen. Wir hoffen, dass sich das mit seiner neuen Position als LH-Stellvertreter ändert und er Verantwortung übernimmt. Hier ist das letzte - bis heute unbeantwortete - Ansuchen vom 5. August 2016 (!):
Von: Wolfgang Janisch [mailto:wmjanisch@a1.net]
Gesendet: Freitag, 05. August 2016 10:07
An: lr.pernkopf@noel.gv.at
Cc: lh.proell@noel.gv.at; buero.proell@noel.gv.at
Betreff: Steinbruch Asamer Meidling
Sehr geehrter Herr Landesrat Dr. Pernkopf!
Im Anhang liegt unser Schreiben vom 24. Mai 2016 an Herrn Landeshauptmann Dr. Pröll [213 KB] , welches in dessen Auftrag - bezüglich einer Terminvereinbarung - bereits am 31. Mai 2016 [86 KB] (!) an Sie weitergeleitet wurde.
Wir erwarten deshalb Ihre baldigen Terminvorschläge für ein – längst überfälliges – persönliches Gespräch!
Beste Grüße
Bürgerinitiative „Lebenswertes Paudorf“
Wolfgang Janisch
bi-paudorf@gmx.net
wmjanisch@a1.net
Bürgerinitiative “Freunde und Freundinnen des Dunkelsteinerwalds”
Walter Kosar
info@dunkelsteinerwald.org
www.dunkelsteinerwald.org

*


Presseaussendung Asamer
> Presseaussendung vom 11. Mai 2016 [451 KB]

Bisherige Presseartikel
> NÖN, 8. Juni 2015 [429 KB]
> ORF, Radio NÖ, 10. Juli 2015 [254 KB]
> KURIER, 10. Juli 2015 [223 KB]
> NÖN, 13. Juli 2015 [252 KB]
> NÖN, 30. Mai 2016
> KURIER, 8. Juni 2016 [777 KB]
> Unser Paudorf, Juni 2017 [691 KB]
> NÖN, 25/2017 [292 KB]
Land will Steinbruch nicht prüfen lassen, Gemeinde Paudorf schon!
> NÖN, 27. 3. 2017
> Gemeindezeitung 1/2017 [346 KB]

 

Mikl-Leitner präsentierte ihr Team für die NÖ Landesregierung und ihre Stellvertreter in der Landespartei
Stephan Pernkopf LH-Stellvertreter, Ludwig Schleritzko neuer Landesrat
St. Pölten (OTS/NÖI) - Die designierte Landeshauptfrau Mag. Johanna Mikl-Leitner präsentierte im Zuge einer Pressekonferenz ihr Team für die Niederösterreichische Landesregierung. Dr. Stephan Pernkopf soll neuer LH-Stellvertreter werden, der bisherige Direktor des Nationalpark Thayatal, DI Ludwig Schleritzko, neuer Landesrat.
> Mehr...

Mikl-Leitner bestellt Ludwig Schleritzko als neuen Finanzlandesrat und Stephan Pernkopf als neuen Landeshauptfrau-Stellvertreter und Landesrat für das Agrar- und Umweltressort
Bundesminister Rupprechter gratuliert neu formiertem Regierungsteam von Johanna Mikl-Leitner
Wien (OTS) - „Mit der Bestellung von Ludwig Schleritzko als neuen Finanzlandesrat und Stephan Pernkopf als neuen Landeshauptfrau-Stellvertreter und Landesrat für das Agrar- und Umweltressort sowie für die Landeskliniken hat Johanna Mickl-Leitner starke Weichen für die Zukunft gestellt.
> Mehr...

Umweltdachverband zur Wahl Stephan Pernkopfs als LH-Stv.: positives Signal für die nachhaltige Entwicklung in NÖ!
- UWD-Appell an LH-Stv. Pernkopf und LR Schleritzko: Natur, Umwelt und nachhaltige Entwicklung bitte weiterhin stärken
Wien (OTS) - „Wir gratulieren Stephan Pernkopf, der sich in den vergangenen acht Jahren als Agrar- und Umweltlandesrat verdient gemacht hat, zu seiner neuen Position. Als Stellvertreter der künftigen Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner wird Pernkopf für die nachhaltige Entwicklung Niederösterreichs eine noch wichtigere Rolle spielen“, betont Gerhard Heilingbrunner, Ehrenpräsident des Umweltdachverbandes.
> Mehr...

Offener Brief an LH Pröll

Offener Brief an LH Pröll vom 21. November 2016

Sinnlose Ansuchen um einen Gesprächstermin bei LR Pernkopf
Arroganz der NÖ Politik fördert den Vormarsch der Rechtspopulisten.
Sehr geehrter Herr Landeshauptmann,
trotz unzähliger Ansuchen um einen Gesprächstermin und trotz Ihrer mehrmaligen Weiterleitungen unserer Anliegen* an den zuständigen Landesrat Dr. Pernkopf, hat derselbe bis heute nicht reagiert. Auch haben sich die Belästigungen, ausgehend von den Betriebsanlagen der Firma Asamer, nicht verbessert. Stattdessen plant Asamer eine flächenmäßige Erweiterung des Abbaugebiets in östliche Richtung im Ausmaß von rund 2,4 Hektar.
Niederösterreichs Politiker scheinen sich offensichtlich nicht für die tatsächlichen Probleme der Bevölkerung zu interessieren. Diese weltfremde Abgehobenheit und demokratiefeindliche Arroganz der gewählten Volksvertreter fördert nicht nur die Politikverdrossenheit der Menschen, sondern auch den gefährlichen Vormarsch der Rechtspopulisten. Die Stimmung der betroffenen Bevölkerung ist dementsprechend. Tun Sie was, ehe es zu spät ist!
Wolfgang Janisch Walter Kosar
Meidling im Thale / Wien, 21. November 2016
PS:
*Unsere Anliegen:
1) Beendigung der unzumutbaren, weil gesundheitsgefährdenden Belästigungen, ausgehend von den Betriebsanlagen der Firma Asamer GmbH / Steinbruch Wanko.
2) Verhinderung der geplanten "Erweiterung Ost".
3) Umwidmung des Dunkelsteinerwaldes in ein Landschaftsschutzgebiet.

Downloads
> "Offener Brief an LH Pröll" als pdf [334 KB]
> Presseinformation vom 22. November 2016 [49 KB]

Presseartikel
Gibt es für die Oststerweiterung des Meidlinger Steinbruchs auch eine Umweltverträglichkeitsprüfung?
>
NÖN, 49/2016

 

NÖN, 49/2016

ASAMER PLANT SCHON "Erweiterung Ost"
Abbau der Ostwand wurde am 1. März 2016 bei der BH Krems zur behördlichen Genehmigung eingereicht
Die betroffene Bevölkerung und die Bürgerinitiativen wollen sich wehren.


Lt. Presseaussendung der Firma Asamer [451 KB] vom 11. Mail 2016 wurden "im Sinne der Standortsicherung und des Erhalts der rund 20 Arbeitsplätze am Standort bzw. in der Gemeinde Paudorf" am 01.03.2016 die Vorhaben „Erweiterung OST„ und „Sanierung NORDWAND„ bei der BH Krems zur behördlichen Genehmigung eingereicht. Die Lagerstättenvorräte im aktuellen Abbaugebiet des Hartgesteinwerks Wanko neigen sich dem Ende zu. Im Sinne der Standortsicherung plant die ASAMER Kies- und Betonwerke deshalb eine flächenmäßige Erweiterung des Abbaugebiets in östliche Richtung („Erweiterung OST„) im Ausmaß von rund 2,4 Hektar. Das Abbauverfahren unterliegt keiner relevanten Änderung. Der anstehende Rohstoff wird unverändert im Bohr- und Sprengbetrieb aus dem kompakten Gesteinsverband gelöst, mittels Bagger manipuliert und je nach Materialart entweder auf S-LKW verladen und zur stationären Aufbereitungsanlage im Süden gefördert oder direkt im Steinbruch mittels mobiler Anlagen zu verkaufsfähigen Produkten aufbereitet und anschließend mittels LKW zu den Endverbrauchern abtransportiert.

Parallel zur „Erweiterung OST„ soll die Nordwand saniert werden. Das Konzept dazu wurde lt. Presseaussenung "unter Berücksichtigung der Gemeinde, Bürgerinitiative, Bürger, Behörde etc." entwickelt. Die „Sanierung NORDWAND„ zielt auf eine nachhaltige Endausformung der Böschung ab, um deren dauerhafte Standsicherheit zu gewährleisten. Gleichzeitig ist sie Voraussetzung, um die behördlich vorgeschriebenen Rekultivierungsmaßnahmen – also die Wiederherstellung von naturnahen Lebensräumen – aabschließend durchführen zu können. Die Maßnahmen erfolgen gänzlich innerhalb der genehmigten Abbaugrenzen, eine flächenmäßige Ausweitung ist nicht erforderlich.

Der Steinbruch Wanko ist kein wichtiger Bestandteil für die Bevölkerung der Region!
Die Weiterführung des Standortes ist weder durch die - sehr geringe Zahl der - Arbeitsplätze, noch durch einen bedeutenden finanziellen Vorteil für die Gemeinde Paudorf sinnvoll, sondern bloß ein Profitstreben auf Kosten der Bevölkerung. Eine Weiterführung des Steinbruchs vermindert die Lebensqualität und somit jegliche touristische Entwicklung der Region für die kommenden Dekaden.
Die letzten Jahrzehnte Steinbruchbetrieb haben gezeigt, was auf die Bevölkerung zukommt, sollte ASAMER den Steinbruch Wanko weiterführen: Umweltbelastung, Sachbeschädigung, unzumutbare Belästigungen der lokalen Bevölkerung durch Lärm, Staub, Dreck und enorme furchterregende Sprengerschütterungen sowie durch den extrem überbordenden, in seiner Größenordnung rechtlich ungedeckten LKW – Schwerverkehr. Falsche bzw. dubiose „Prüfungsberichte“ von Polizei und Gutachtern, skandalöse Deckung aller Unklarheiten durch die BH Krems sowie weitere Verhöhnung der „lästigen Anrainer“ und deren Bürgerinitiativen. Dass hinter dem Rücken der Bevölkerung bereits seit Monaten Probebohrungen und Untersuchungen stattfanden, beweist die beabsichtigte Weiterführung der Intransparenz des Steinbruchbetreibers. Aus all diesen Gründen lehnen die Bürgerinitiativen und fast die gesamte betroffene Bevölkerung der Gemeinde Paudorf eine Weiterführung des Steinbruchbetriebs vehement ab.

Neuer Steinbruchkonflikt vorprogrammiert
Betreiber will Abbau entgegen früheren Ankündigungen ausweiten – ein ganzer Bergrücken soll weichen.
Einen Schock hat eine Informationsveranstaltung der Firma Asamer in Paudorf, Bezirk Krems, bei Zuhörern Dienstagabend ausgelöst: Die Firma unterbreitete ihre Pläne, den seit Jahrzehnten umstrittenen Steinbruch deutlich zu erweitern. Erst 2011 hatte die Gemeinde die Anlage eines zweiten Steinbruchs mit Mühe abwehren können. Ein neuer Konflikt scheint unvermeidbar.(Kurier, 10. Juli 2015).

Noe.orf.at - Mittagsjournal, am 10. Juli, 12.00 Uhr
Entgegen früherer Angaben, will die Firma Asamer, die den Steinbruch betreibt, den Abbau jetzt doch um fast drei Hektar erweitern, das berichtet auch der Kurier.
Der Bürgermeister sieht die Pläne skeptisch und die Bürgerinitiative „Lebenswertes Paudorf„, die seit längerem gegen Erweiterungspläne ankämpft, legt sich quer. Eine Erweiterung sei nicht diskutabel.
Thomas Buchinger fasst zusammen: In den nächsten Monaten möchte die Firma Asamer die Pläne für die Erweiterung einreichen. Vorgesehen ist, das Abbaugebiet, angrenzend an den bestehenden Steinbruch „Wanko„, in Richtung Osten auszuweiten. Scharfe Kritik an den Plänen kommt von Wolfgang Janisch von der Bürgerinitiative Lebenswertes Paudorf. Er spricht von unzumutbaren Belästigungen durch Lärm und Staub. Das der Steinbruch erweitert werde bezeichnet Janisch als Profitstreben auf Kosten der Bevölkerung. Auch Bürgermeister Leopold Prohaska sieht die Pläne kritisch. Vor fünf Jahren habe man zugestimmt, dass die Firma einen Tiefenabbau vornehmen darf, also dass das unterste Niveau des Steinbruchs dutzende Meter abgesenkt werden durfte. Im Gegenzug sollte die Firma von einer Erweiterung absehen, jetzt sei aber wieder alles anders. Bei der Asamer Kies- und Betonwerke GmbH zeigt man Verständnis für die Kritik. Der Steinbruch „Wanko„ sei aber ein wichtiger Standort, heißt es, deshalb habe man beschlossen, den Steinbruch erweitern zu wollen.

"Sämtliche demokratische Mittel werden zum Einsatz kommen, um dieses Horrorszenario zu verhindern!"
(Wolfgang Janisch und Walter Kosar)

Presseaussendung Asamer
> Presseaussendung vom 11. Mai 2016 [451 KB]

Presseartikel
> NÖN, 8. Juni 2015 [429 KB]
> ORF, Radio NÖ, 10. Juli 2015 [254 KB]
> KURIER, 10. Juli 2015 [223 KB]
> NÖN, 13. Juli 2015 [252 KB]

UNENDLICHE GESCHICHTE?

Staubterror durch den Steinbruch Asamer, aufgenommen am 5. November 2015, auf welchem der enorme Staubniederschlag von 1 ½ Tagen auf einem PKW in einem Innenhof eines Wohnhauses in Meidling im Tal zu sehen ist. Wie lange werden die Verantwortlichen Politiker noch zuschauen?

Die unendliche Geschichte rund um den jahrzehntelangen Staub-, Lärm- und Schmutzterror des Steinbruchbetreibers ASAMER geht hoffentlich bald zu Ende / Landeshauptmann Pröll beauftragt LR Pernkopf mit der Lösung der Probleme / LR Pernkopf und die BH Krems sind nun am Zug /BH Krems erhält Brief vom Rechtsanwalt
Trotz jahrelanger Interventionen und Proteste war die Bezirkshauptmannschaft Krems nicht in der Lage, die unzumutbaren, weil gesundheitsgefährdenden Belästigungen, ausgehend von den Betriebsanlagen der Firma Asamer GmbH / Steinbruch Wanko, zu verhindern. Landeshauptmann, Dr. Erwin Pröll, hat nunmehr auf die Hilfeschreie der Paudorfer Bevölkerung und deren Bürgerinitiativen reagiert. Er hat die Causa an LR Pernkopf zur Erledigung weitergeleitet. Um dem offensichtlichen Wunsch des Herrn Landeshauptmanns nach einer raschen Beendigung der unzumutbaren Belastungen der Paudorfer Bevölkerung zu entsprechen, sind nunmehr Landesrat Pernkopf und die BH Krems am Zug.

DIE STAATSANWALTSCHAFT
Wie im - von der Staatsanwaltschaft beauftragten - Gutachten von Hon.-Prof. Dipl. Ing. Dr. Techn. Bruno Sternad explizit ausgeführt, entsprachen die Auswahl und die Aufstellung der Messbecher nicht den Erfordernissen der VDI-Richtlinie 4320/2 und 4280, Blatt 1. Herr Dipl. Ing. Rosenberger und Frau Mag. Scheicher, sind somit für diese unprofessionelle und ineffiziente Auswahl und Aufstellung der Messbecher verantwortlich.

DAS OBERLANDESGERICHT
Doch die, vom Oberlandesgericht Wien, mit dem Urteil 11 R 32/14b, vom 30. Juli 2014, bestätigten, sachbeschädigenden Staubimmissionen im Wohnbereich eines Meidlinger Bürgers zeigen, dass alle bisherigen Aktivitäten der BH Krems unzureichend waren. Denn die, von den Betriebsanlagen der Asamer GmbH - seit Jahren – ausgehenden, sachbeschädigenden Staubimmissionen bestehen nach wie vor (Foto ).

DIE AMTSSACHVERSTÄNDIGEN
Die Vermutung, dass die durchgeführten Bergerhoffmessungen der Amtssachverständigen der Gruppe Baudirektion/Abteilung Umwelttechnik der NÖ Landesregierung, nicht geeignet waren, die von der Betriebsanlage des Steinbruches ausgehenden Staubimmissionen objektiv darzustellen sowie die Zweifel an der Objektivität mancher Behörden wurden somit bestätigt. Vor allem, wenn die Messbecher circa 1,5 km - und gegen die meist vorherrschende Windrichtung - von der Emissionsquelle entfernt oder sogar unter einen Baum im Strauchwerk versteckt waren, die Einrichtung einer Messstelle im Bereich meines Wohnhauses abgelehnt wurde und eine unverständliche sowie widersprüchliche Auswertung der Messergebnisse erfolgte

BH KREMS
Die zuständige Behörde für die Überprüfungen des Problemsteinbrucfhs Asamer Kies- und Betonwerke GmbH - die Bezirkshauptmannschaft Krems - übt sich seit Jahren im Tarnen und Täuschen. Anfängliche Hoffnungen der Bürgerinitiativen auf Hilfestellung der Kremser Bezirkshauptfrau Dr. Mayerhofer und deren Juristin Frau Kellner wurden bald bitter enttäuscht. Sämtliche Gespräche endeten ergebnislos und sämtliche Anfragen und Eingaben wurden und werden mit "Standardmitteilungen" beantwortet. Die betroffene Bevölkerung in Meidling im Tal und Paudorf sowie deren Bürgerinitiativen werden seit Jahren zum Narren gehalten.

FRAGEN AN DIE VERANTWORTLICHEN
Welche Maßnahmen wird die BH Krems ergreifen, um die - mittlerweile gerichtlich nachgewiesenen Staubbelastungen dauerhaft zu verhindern?
Was wird LR Pernkopf unternehmen, um den jahrzehntelangen Staubterror in Paudorf/Meidling endlich abzustellen?
Wie lange werden die verantwortlichen Polititiker noch zuschauen?

SCHRIFTVERKEHR MIT DEN VERANTWORTLICHEN
Büro Pröll
> Schreiben der Bürgerinitiativen an LH Pröll, vom 9. Okt. 2015 [50 KB]
> Antwort Büro LH Pröll, 22. Okt. 2015 [84 KB]
> Schreiben der Bürgerinitiativen an LH Pröll, 30. Okt. 2015 [457 KB]
> Antwort Büro LH Pröll, 9. Nov. 2015 [85 KB]
Landesrat Pernkopf
> BI an LR Pernkopf, 11. Nov. 2015 [261 KB]
Bürgerböro Landhaus
> Bürgerbüro Landhaus an BI, 18. Nov. 2015 [113 KB]

PRESSEFOTO
> Staubniederschlag von 1 1/2 Tagen
(5. November 2015 nachmittags, Staubniederschlag von 1 ½ Tagen, im Innenhof des Wohnhauses der Fam. Janisch in Meidling)

CHAOS IM STEINBRUCHLAND

Überbordende Ereignisse in Paudorf und Meidling
Die Bevölkerung hat genug

> Besorgniserregende Sprengung in der Ostwand
> Wasserentnahme aus der Fladnitz. trotz Hitzewellen
> LKW Chaos ist unzumutbar
> Gutachten der ASV für Deponietechnik und Gewässerschutz
Über all das berichtet die Website der
>BI "Lebenswertes Paudorf"

NEIN zur STEINBRUCHERWEITERUNG

Der Kampf der lokalen Bevölkerung und der Bürgerinitiativen um das "!Landschaftsschutzgebiet Dunkelsteinerwald" geht in die heiße Phase. Demonstrationen vor dem NÖ Landhaus sind in Planung!

NÖN, 8. JUni 2015

ASAMER PLANT SCHON WIEDER STEINBRUCHERWEITERUNG
Abbau der Ostwand wird bei Behörde im Sommer eingereicht / Geheime Probebohrungen bereits abgeschlossen
Die betroffene Bevölkerung und die Bürgerinitiativen werden sich wehren.

Die Katze ist aus dem Sack. Was seit langer Zeit in der Gerüchteküche brodelte, wurde jetzt zur (traurigen) Gewissheit. Der Steinbruchbetreiber Asamer will im Sommer 2015 ein Projekt für den Abbau der Ostwand des Steinbruchs Wanko in Meidling im Thale (in Richtung Höbenbach) bei der Behörde einreichen. Probebohrungen waren bereits im Herbst des Vorjahres! Es scheint, als wäre die Sache schon auf Schiene und alles bereits geregelt.

Der Steinbruch Wanko ist kein wichtiger Bestandteil für die Bevölkerung der Region!
Die Weiterführung des Standortes ist weder durch die - sehr geringe Zahl der - Arbeitsplätze, noch durch einen bedeutenden finanziellen Vorteil für die Gemeinde Paudorf sinnvoll, sondern bloß ein Profitstreben auf Kosten der Bevölkerung. Eine Weiterführung des Steinbruchs vermindert die Lebensqualität und somit jegliche touristische Entwicklung der Region für die kommenden Dekaden.
Die letzten Jahrzehnte Steinbruchbetrieb haben gezeigt, was auf die Bevölkerung zukommt, sollte ASAMER den Steinbruch Wanko weiterführen: Umweltbelastung, Sachbeschädigung, unzumutbare Belästigungen der lokalen Bevölkerung durch Lärm, Staub, Dreck und enorme furchterregende Sprengerschütterungen sowie durch den extrem überbordenden, in seiner Größenordnung rechtlich ungedeckten LKW – Schwerverkehr. Falsche bzw. dubiose „Prüfungsberichte“ von Polizei und Gutachtern, skandalöse Deckung aller Unklarheiten durch die BH Krems sowie weitere Verhöhnung der „lästigen Anrainer“ und deren Bürgerinitiativen. Dass hinter dem Rücken der Bevölkerung bereits seit Monaten Probebohrungen und Untersuchungen stattfanden, beweist die beabsichtigte Weiterführung der Intransparenz des Steinbruchbetreibers. Aus all diesen Gründen lehnen die Bürgerinitiativen und fast die gesamte betroffene Bevölkerung der Gemeinde Paudorf eine Weiterführung des Steinbruchbetriebs vehement ab.

Neuer Steinbruchkonflikt vorprogrammiert
Betreiber will Abbau entgegen früheren Ankündigungen ausweiten – ein ganzer Bergrücken soll weichen.
Einen Schock hat eine Informationsveranstaltung der Firma Asamer in Paudorf, Bezirk Krems, bei Zuhörern Dienstagabend ausgelöst: Die Firma unterbreitete ihre Pläne, den seit Jahrzehnten umstrittenen Steinbruch deutlich zu erweitern. Erst 2011 hatte die Gemeinde die Anlage eines zweiten Steinbruchs mit Mühe abwehren können. Ein neuer Konflikt scheint unvermeidbar.(Kurier, 10. Juli 2015).

Noe.orf.at - Mittagsjournal, am 10. Juli, 12.00 Uhr
Entgegen früherer Angaben, will die Firma Asamer, die den Steinbruch betreibt, den Abbau jetzt doch um fast drei Hektar erweitern, das berichtet auch der Kurier.
Der Bürgermeister sieht die Pläne skeptisch und die Bürgerinitiative „Lebenswertes Paudorf„, die seit längerem gegen Erweiterungspläne ankämpft, legt sich quer. Eine Erweiterung sei nicht diskutabel.
Thomas Buchinger fasst zusammen: In den nächsten Monaten möchte die Firma Asamer die Pläne für die Erweiterung einreichen. Vorgesehen ist, das Abbaugebiet, angrenzend an den bestehenden Steinbruch „Wanko„, in Richtung Osten auszuweiten. Scharfe Kritik an den Plänen kommt von Wolfgang Janisch von der Bürgerinitiative Lebenswertes Paudorf. Er spricht von unzumutbaren Belästigungen durch Lärm und Staub. Das der Steinbruch erweitert werde bezeichnet Janisch als Profitstreben auf Kosten der Bevölkerung. Auch Bürgermeister Leopold Prohaska sieht die Pläne kritisch. Vor fünf Jahren habe man zugestimmt, dass die Firma einen Tiefenabbau vornehmen darf, also dass das unterste Niveau des Steinbruchs dutzende Meter abgesenkt werden durfte. Im Gegenzug sollte die Firma von einer Erweiterung absehen, jetzt sei aber wieder alles anders. Bei der Asamer Kies- und Betonwerke GmbH zeigt man Verständnis für die Kritik. Der Steinbruch „Wanko„ sei aber ein wichtiger Standort, heißt es, deshalb habe man beschlossen, den Steinbruch erweitern zu wollen.

"Sämtliche demokratische Mittel werden zum Einsatz kommen, um dieses Horrorszenario zu verhindern!"
(Wolfgang Janisch und Walter Kosar)

Presseartikel
> NÖN, 8. Juni 2015 [429 KB]
> ORF, Radio NÖ, 10. Juli 2015 [254 KB]
> KURIER, 10. Juli 2015 [223 KB]
> NÖN, 13. Juli 2015 [252 KB]

News

ABTEILUNG NATURSCHUTZ VERHINDERT NATURSCHUTZ
Mag. Martin Tschulik von der Abteilung Naturschutz der NÖ Landesregierung lehnt ein „Landschaftsschutzgebiet Dunkelsteinerwald“ weiterhin ab, verhindert somit eigenständige Entwicklung der Region. Bürgerinitiativen fordern nun strengeren Umweltschutz. Wie erwartet wurde der längst überfällige Schutz des Dunkelsteinerwalds wiederum selbstherrlich abgelehnt, der Wille der Bevölkerung und der regionalen Tourismusbetriebe brüskiert und der Dunkelsteinerwald für weitere Industrialisierungsversuche freigegeben.
> Mehr...

VORBEREITUNGSITZUNG FÜR GESPRÄCH MIT LH PRÖLL
BI "Lebenswertes Paudorf" und "Freunde und Freundinnen des Dunkelsteinerwaldes" vor Gespräch mit LH Dr. Erwin Pröll!

Die Bürgerinitiativen "Lebenswertes Paudorf" und "Freunde und Freundinnen des Dunkelsteinerwaldes" bereiten sich intensiv das lange überfällige Gespräch mit Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll vor. Deshalb konsultieren sie am 26. Jänner 2015 die Abteilung Umwelttechnik der NÖ Landesregierung und am 28. Jänner Frau Mag. Pechter-Parteder vom Koordinationsdienst /Landesamtsdirektion der NÖ Landesregierung.
> Mehr...

ES RÜHRT SICH WAS IN DER NÖ LANDESREGIERUNG
denn sowohl die Gruppe Baudirektion/Abteilung Umwelttechnik (Thema: Umstrittene Bergerhoffmessungen beim Steinbruch Asamer/Paudorf), als auch Frau Mag. Pechter Parteder/Landesamtsdirektion-Koordinationsdienst (Themen: Das ewige Warten auf einen Termin mit LH Dr. Erwin Pröll bzgl. jahrzehntelanger Staub- und Lärmbesästigung durch den Steinbruch Asamer/Paudorf sowie den überfälligen "Landschafsschutz für den Dunkelsteinerwald") laden die Bürgerinitiativen "Lebenswertes Paudorf" und "Freunde und Freundinnen des Dunkelsteinerwalds" zu Gesprächen ein.
> Mehr...

NÖ NATURSCHUTZABTEILUNG
„Landschaftsschutzgebiet Dunkelsteinerwald” wird neuerlich überprüft
Die Hartnäckigkeit der BI scheint Wirkung zu zeigen: 2015 will die Naturschutzabteilung die Causa "Landschaftsschutz für den Dunkelsteinerwald" nochmals prüfen.
> Mehr...

FREMDGUT BEI ASAMER DEPONIERT?

Klicken Sie hier

Wurde bei Asamer illegal Fremdgut eingeleitet?
Am 17. November 2014 in der Zeit von etwa 14,30 Uhr bis etwa 15,30 Uhr wurde beobachtet, dass ein LKW der Fa. Toifl, mit einem Siloaufleger der Fa. HOLCIM – Baustoffe, Zement und Transportbeton – Wien und Himberg, von wo aus in den Ringkanal - Klärgraben im Bereich des Bruches III, mittels eines schwarzen Schlauches, ganz offensichtlich Fremdgut eingeleitet wurde. Die Einleitung erfolgte in unmittelbarer Nähe jener Stelle, wo das Ab- und Waschwasser aus den Brech- und Aufbereitungsanlagen eingeleitet wird. Unserer Kenntnis zufolge gibt es keine behördliche Genehmigung, dass „Fremdgut“ in den Klärgraben - Ringkanal eingeleitet werden darf.

Nachdem das abgeklärte Wasser wieder in die Fladnitz rückgeführt wird, ist eine eventuelle Verunreinigung des Grundwassers zu befürchten! Die Behörde wird ersucht, das offensichtlich widerrechtlich eingeleitete Material hinsichtlich einer Kontaminierung zu überprüfen. Weiters verursachte die Einleitung des „Fremdgutes“, wie die in der Beilage befindlichen Fotos, aufgenommen am 17.11.2014 nachmittags zeigen, eine gigantische „weiße Wolke unbekannter Zusammensetzung“, die sich in Richtung Meidling hin absetzte.

Die Behörde wird um rasches Einschreiten ersucht.
Die Einleitung von Fremdgut in den "Klärgraben - Ringkanal" ist sofort zu untersagen.

> Anzeige 158 bei der BH Krems [12 KB]
> Foto 1 zur Anzeige
> Foto 2 zur Anzeige

Asamer zu Schadenersatz verurteilt

NÖN, 2. Okt. 2014

Nach Privatklage: Asamer GmbH von Oberlandesgericht Wien zu Schadenersatz verurteilt
Steinbruchfirma muss Dach zahlen. Anrainer bekam vor Gericht Recht / Scharfe Kritik an Kontrollfunktion der Behörde.

Einen Durchbruch erkämpfte Wolfgang Janisch aus Paudorf, Bezirk Krems: Er hat vor Gericht seine Schadenersatzforderung gegen den benachbarten Steinbruch durchgesetzt. Damit ist ihm auf dem Zivilrechtsweg als Privatmann auf eigenes Risiko gelungen, woran die Behörde aus Janischs Sicht seit zehn Jahren scheitert: Den Steinbruchbetrieb an Umweltschädigung zu hin-dern und die Einhaltung von Auflagen zu erzwingen. "Seit zehn Jahren unterstützen wir die Bezirkshauptmannschaft, indem wir Staub- und Lärm-belastung dokumentieren. Doch die Behörde schafft es nicht, eine Verbesserung für die An-rainer durchzusetzen. Wir fühlten uns zuletzt immer öfter verschaukelt", sagt Janisch, der auch Gründer einer Bürgerinitiative ist. Sie hat eine Ausweitung des Steinbruchbetriebes im nahen Dunkelsteinerwald, einem Naherholungsgebiet, verhindert. (Gilbert Weisbier/Kurier) .
Nunmehr wurden die Bürgerinitiativen zu einem Gesprächstermin, am 20. Jänner 2ß015, in die Landesregierung, Abteilung Umwelttechnik, geladen.

Schriftverkehr mit Abteilung Umwelttechnik, Ing. Schedl
(Bergerhoffmessungen bei Asamer, Meiding im Thale)
> Wolfgang Janisch an Ing. Schedl, 7. Nov. 2014 [72 KB]
> Ing. Schedl. an Wolfgang Janisch, 27. Okt. 2014h [116 KB]
> Wolfgang Janisch an Abteilung Umwelttechnik, Ing. Schedl, 3. Okt. 2014 [31 KB]
> NÖ Landesgerierung an BH Krems, Bergerhoffmessungen, 4. Juni 2014 [1.192 KB]
> W. Janisch an NÖ Landesregierung, Bergerhoffmessungen, 23. Juni 2014 [959 KB]

Ladung der BI zu einem Gesprächstermin am 20. Jänner 2015
> NÖ Landesregierung an W. Janisch, Bergerhoffmessungen, 15. Dez. 2014 [110 KB]

 

NÖN, 2. Okt. 2014

Presseartikel
Steinbruchfirma muss Dach zahlen. Anrainer bekam vor Gericht Recht / Scharfe Kritik an Kontrollfunktion der Behörde.
> Kurier, 2. Oktober 2014 [277 KB]

Schriftverkehr Mit Amt der NÖ Landesregierung,
Umwelttechnik, Ing. Schedl, Bergerhoffmessungen bei Asamer, Meiding im Thale
> Wolfgang Janisch an Ing. Schedl, 7. Nov. 2014 [72 KB]
> Ing. Schedl. an Wolfgang Janisch, 27. Okt. 2014h [116 KB]
> Wolfgang Janisch an Abteilung Umwelttechnik, Ing. Schedl, 3. Okt. 2014 [31 KB]
> NÖ Landesgerierung an BH Krems, Bergerhoffmessungen, 4. Juni 2014 [1.192 KB]
> W. Janisch an NÖ Landesregierung, Bergerhoffmessungen, 23. Juni 2014 [959 KB]

Gesamter Schriftverkehr mit
> NÖ Landesregierung

Zehn Jahre Staublunge Asamer

Aufgenommen am 28.11.2013 vormittags, auf welchem die enormen Staubemissionen im Bereich der Betriebsanlagen zu erkennen sind

Das Ergebnis der behördlich durchgeführten Staubniederschlagsmessungen bei Asamer, Meidling/Tale (Bergerhoffmessung)
Anfragen bezüglich unverständlicher Formulierungen und Unklarheiten in der Auswertung werden nicht beantwortet, die scheinbar “lästigen” Anrainer wieder an die vollziehende Behörde verwiesen !

Schriftverkehr:
Auswertung der Messung durch das Amt der NÖ-Landesregierung, Abt. Umwelttechnik
> NÖ Landesgerierung an BH Krems, Bergerhoffmessungen, 4. Juni 2014 [1.192 KB]
> 1. Anfrage an NÖ Landesregierung, Bergerhoffmessungen, 23. Juni 2014 [959 KB]
>
Antwort NÖ LG,vom 18. Jul. 2014 [306 KB]
> 2. Anfrage an NÖ LG, vom 1. Aug. 2014 [63 KB]
>
Antwort NÖ LG, vom 6. Aug. 2014 [137 KB]
> 3. Anfrage an NÖ LG, vom 8. Aug. 2014 [77 KB]
> Brief an Fr. Mag. Pechter-Parteder (Büro LH Pröll), v. 10. Aug. 2014 [262 KB]

BH Krems, Auskunft gemäß Umweltinformationsgesetz
> BH Krems an BI Lebenswertes Paudorf, 1. Juli 2014 [951 KB]

BH Krems, Aktuelle Verkehrsverhandlung
> Anberaumung einer mündlichen Verhandlung [145 KB]
> BH Krems, Verhandlungsschrift vom 5. Juni 2014 [2.026 KB]

Gesamte Kommunikation mit BH Krems
>
Kommunikation

ASAMER
Rekultivierung Deponie Gewässerschutz
> NÖ LG, Stellungnahme ASV Deponietechnik Gewässerschutz, 28. Jänner 2014 [1.151 KB]
>
NÖ LG, Stellungnahme ASV Deponietechnik Gewässerschutz, 1. April 2014 [1.272 KB]

ÜBERPRÜFUNGEN der Polizeinspektion Mautern
Verunreinigungen der L100 und L7071
Wie glaubhaft bzw. skandalös sind Berichte der Polizeiinspektion Mautern, wenn ohnehin fragwürdige Prüfungsergebnisse bereits vor den Überprüfungen feststehen und irrelevante Straßen kontrolliert werden?
Schriftverkehr zwischen PI Mautern / Bürgerinitiativen und BH Krems
> Bericht der PI Mautern, Polizeiinspektionskommandant, 15. Feb. 2014 [457 KB]
> Bitte der Bürgerinitiativen um Stellungnahme vom 28. April 2014 [62 KB]
> Stellungnahme der PI Mautern vom 7. Mai 2014 [17 KB]

Ergebnis der Verkehrsverhandlungen
Detailergebnisse der Verkehrszählungen L100 und L7107
Nach fast zwei Jahren und mehreren Urgenzen liegt das erste Ergebnis der Verkehrsverhandlung vom 26. Juli 2012 seitens der Bezirkshauptmannschaft Krems, Fachgebiet Verkehr, vor. Die gemessene Lärmbelästigung liegt mit 72,5 dB um 17,5 dB über den Grenzwert des vorbeugenden Gesundheitsschutzes von 55 dB (wobei bereits eine Erhöhung um 10 dB eine Verdopplung des Lärmpegels ergibt) Da vom ärztlichen Amtssachverständigen lärmmindernde Maßnahmen gefordert wurden, wird die ganze Causa weiter verzögert!
> BH Krems Ergebnis der Verkehrsverhandlungen, 16. April 2014 [3.679 KB]
> Verkehrszählungen auf der L100 und L7107, Detailergebnisse [3.376 KB]

PROBLEMSTEINBRUCH ASAMER / BLOCKADEPOLITIK STATT TRANSPARENZ BEI DER BH KREMS?
Dritte Gesprächsrunde der Bürgerinitiativen mit der Bezirkshauptmannschaft Krems über Umweltbelastungen der Asamer GmbH verlief völlig ergebnislos.
Auch die dritte Gesprächsrunde der Bürgerinitiativen „Lebenswertes Paudorf“ und „Freunde des Dunkelsteinerwaldes“ mit der Kremser Bezirkshauptfrau, Dr. Elfriede Mayrhofer, am 28. Jänner 2014, über die jahrzehntelange Belastung der Bevölkerung durch Staub, Dreck, Lärm, durch den Meidlinger Steinbruchbetrieb der Asamer GmbH verlief frustrierend und völlig ergebnislos.
> Mehr...

Gespräche Koordinatorin der NÖ Landesregierung, Frau Mag. Maria Pechter-Parteder, in denen auf die katastrophalen Staub- und Lärmbelästigung durch die Asamer GmbH hingewiesen wurde, brachten kein Ergebnis. Zehn Jahre Gefährdung und Verhöhnung der Bevölkerung

Seit über zehn Jahren werden bestehende Bescheidauflagen vom Steinbruchbetreiber Asamer GmbH nicht erfüllt und seit über zehn Jahren schaut die BH Krems sowie alle anderen zuständigen Behörden dabei zu. Auch die vielen Gespräche mit der Koordinatorin der NÖ Landesregierung, Frau Mag. Maria Pechter-Parteder, in denen auf die katastrophalen Staub- und Lärmbelästigung durch die Asamer GmbH hingewiesen wurde, brachten kein Ergebnis. Im Gegenteil: Die unzumutbaren Belastungen nahmen sogar zu. Die Menschen in Meidling/Paudorf fühlen sich von der Politik verlassen und von den Behörden verhöhnt. Zehn Jahre Staub, Dreck und Lärm sind genug!
Im Interesse der betroffenen Bevölkerung haben wir Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll um ein - längst überfälliges - persönliches Gespräch gebeten.
> Mehr...

 

Gemeinde Paudorf kämpft für Landschaftsschutz

Stellungnahme des Bürgermeisters und Information der Bürgerinitiative in der Gemeindezeitung der Gemeinde Paudorf / März 2014

"Berbau-Diktat" in Österreich!

BODENAUSHUBDEPONIE HÖBENBACH

Völlig ungeigneter Platz für eine Deponie im Dunkelsteinerwald

Katastrophaler Ort für Bodenaushubdeponie /
NÖ Landesregierung genehmigt Erdaushubdeponie / Gemeinde Paudorf hat keine Möglichkeit einzuschreiten
Am Theyerner Berg in Höbenbach, dort wo man ein Restaurant mit Aussicht vermuten würde - am Waldesrand mit herrlichem Blick auf Göttweig - entsteht eine sogenannte Bodenaushubdeponie (!). Fünf Jahre sollen an diesem romantischen Idyll, mit bis zu zehn Zu- und Abfahrten pro Tag, ca. 21.000m⊃3; Bodenaushub von der Firma Burger GmbH aus Gföhl deponiert werden. Das ist, im Vergleich zu dem - mittlerweile abgeblasenen - Horrorsteinbruch im Hörfarther Graben zwar nicht viel, doch einen ungeeigneteren Platz hätte man sich nicht aussuchen können. Die Bewohner Höbenbachs - dieses kleinen, netten Heurigenortes - verstehen nicht, warum diese Deponie ausgerechet hier genehmigt und errichtet wurde. Seit Eröffnung quälen sich riesige LKW bei Zu- und Abfahrten durch den Dunkelsteinerwald und das Dorf. Die Landstraße ist in einigen Bereichen sehr eng, das stellt sowohl für die Heurigen und die landwirtschaftlichen Betriebe, als auch für die Fußgänger/innen und deren Kinder ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar.

Seltsames, demokratiebedenkliches Signal!
Wieder einmal wird keine Rücksicht auf die Bevölkerung genommen,
wieder einmal wird über die Köpfe der Menschen hinweg entschieden. Wieder einmal wird der Dunkelsteinerwald zur Industriezone degradiert, anstatt dessen hohen gesundheitlichen Wert für die Bevölkerung und die Biodiversität zu erkennen. Die Erdaushubdeponie wurde unverständlicherweise bereits von der NÖ Landesregierung genehmigt, die Gemeinde Paudorf hatte offensichtlich keine Möglichkeit, die Deponie zu verhindern. Seltsames demokratiebedenkliches Signal!

Landschaftsschutz für den gesamten Dunkelsteinerwald ist überfällig

Wir müssen die Zerstörung dieser herrlichen Landschaft und die Belästigung der lokalen Bevölkerung und der Natur durch Lärm- Staub und Schwerverkehr endlich stoppen und den Umdenkprozess bei den Entscheidungstgrägern wieder aktivieren. Um in Zukunft fragwürdige Projekte wie Deponien, Horrorsteinbrüche und Windkraftmonster zu vermeiden, benötigt die Region einen wirksamen und nachhaltigen Naturschutztitel. Wir fordern daher von der Politik, gemeinsam mit anderen Bürgerinitiativen und dem Großteil der Bevölkerung, den längst überfälligen "Landschaftsschutz für den gesamten Dunkelsteinerwald". [43 KB]

Presseartikel
Stellungnahme des Bürgermeisters, Leopold Prohaska
> Gemeindezeitung Paudorf, Sep 2013 [432 KB]
Der Gemeinderabe / Zweierlei Maß
> Unser Paudorf, April 2014 [395 KB]

 

Deponie Höbenbach

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.

Paudorfer Journal

Umweltdachverband zu Natura 2000: Endlich Licht am Ende des Tunnels!
- Biogeographisches Seminar bestätigte den Handlungsbedarf der Bundesländer in Sachen Natura 2000 für Österreich
Wien (OTS) - Europäische Kommission verlangt u. a. die Nachnominierung der Isel und ihrer Zubringerflüsse
- Abschluss des Prozesses 2016 scheint nun realistisch - Zeitplan muss eingehalten werden
> Mehr...

NEUE GRÜNE KLUBOBFRAU EMPFÄNGT BÜRGERINITIATIVEN

Die neue Klubobfrau der Grünen Niederösterreich, Frau LAg. Dr. Helga Krismer, lud am 13. März 2014 die Bürgerinitiativen "Lebenswertes Paudorf" und "Freunde und Freundinnen des Dunkelsteinerwalds" in ihr Büro im NÖ Landhaus, um gleich zu Beginn ihrer Tätigkeit gemeinsame Anliegen zu besprechen.
Während die beiden BI seit Jahren auf ein Gespräch mit LH Pröll und das Ergebnis der Landschaftsschutzprüfungen für den Dunkelsteinerwald von LR Pernkopf warten, wirkt die Bürgernähe, Eigeninitiative und Spontanität der neuen niederösterreichischen Klubobfrau der Grünen erfrischend und ermutigend.
> Mehr...

BÜRGERINITIATIVEN bei der NÖ LANDESREGIERUNG
Thema: Die ungelösten Probleme mit dem Steinbruch Asamer

Am 5. September 2013 waren die BI "Lebenswertes Paudorf" und "Freunde und Freundinnen des Dunkelsteinerwalds" zu einem Gespräch mit der Koordinatorin der NÖ Landesregierung, Frau Mag. Maria Pechter-Parteder, geladen, um - zum wiederholten Male - auf die jahrzehntelange Staub- und Lärmbelästigung durch den Steinbruch Asamer GmbH hinzuweisen.
> Mehr...

STEINIGER WEG ZUM LANDSCHAFTSSCHUTZ
Zähe Verhandlungen mit den Verantwortlichen der Abteilung Naturschutz der NÖ Landesregierung
Zweite schriftliche Urgenz an LR Pernkopf um Gesprächstermin
Nach schwierigen Verhandlungen mit den Verantwortlichen der Abteilung Naturschutz der NÖ Landesregierung, Mag. Martin Tschulik und Mag. Karl Hiesberger, sehen die Bürgerinitiativen "Lebenswertes Paudorf" und "Freunde und Freundinnen des Dunkelsteinerwalds" dem per Handschlag zugesagten Termin mit Landesrat Dr. Stephan Pernkopf mit großer Erwartung entgegen. Eine zweite schriftliche Erinnerung an diese Zusage ist unterwegs.
> Mehr...

BH KREMS IGNORIERT EIGENE BESCHEIDAUFLAGEN
Seit über zehn Jahren erfüllt Asamer GmbH Bescheidauflagen von nicht

Seit über zehn Jahren werden bestehende Bescheidauflagen vom Steinbruchbetreiber Asamer GmbH nicht erfüllt und seit über zehn Jahren schaut die BH Krems dabei zu. Staub, Dreck und Lärm für die Wohnbevölkerung in Meidling/Paudorf sind die Folge. Die Menschen fühlen sich von der Politik verlassen und verhöhnt!
> Mehr...

PAUDORF FORDERT "LANDSCHAFTSSCHUTZ FÜR DEN DUNKELSTEINERWALD"
Marktgemeinde Paudorf richtet Resolution an Landesrat Pernkopf

Der Gemeinderat von Paudorf hat mehrstimmig, jedoch „ohne den Stimmen der ÖVP“, die Resolution „Landschaftsschutz für den Dunkelsteinerwald“ beschlossen und an Landesrat Dr. Stefan Pernkopf weitergeleitet. Paudorf unterstützt somit den Antrag der Bürgerinitiativen" Lebenswertes Paudorf" und "Freunde und Freundinnen des Dunkelsteinerwalds", vom 2. Oktober 2013, auf schrittweise Umwidmung des Dunkelsteinerwalds in ein Landschaftsschutzgebiet.

Auszug aus der Gemeindezeitung der Marktgemeinde Paudorf / Ausgabe 1 – April 2013
Resolution – Landschaftsschutz für den Dunkelsteinerwald
Der Dunkelsteinerwald ist ein einzigartiges Naturjuwel und zeichnet sich, wie wissenschaftliche Untersuchungen festgestellt haben, durch seinen unvergleichbaren Reichtum an Tier- und Pflanzenarten aus. In den lokalen Natura 2000-Schutzgebieten kommen zahlreiche bedrohte Vogel- und Fledermausarten, wie Grau- und Schwarzspecht, Uhu und die Mopsfledermaus vor. Der Dunkelsteinerwald ist nicht nur Heimat schützenswerter Pflanzen und Tiere, sondern auch Naherholungsgebiet und „Grüne Lunge“ für viele in dieser Region lebende Menschen. Die Ausflugsziele Mammutbäume, Adalbertrast, Sieben-Mark- Steine und der Weiße Stein sind von überlokaler Bedeutung. Die landschaftliche Schönheit muss im Interesse des immer mehr an Bedeutung gewinnenden Fremdenverkehrs, insbesondere aber für die Erholung und Lebensqualität der Paudorfer Bevölkerung bewahrt werden! Um den Schutz des Dunkelsteinerwaldes auch für die Zukunft zu garantieren, tritt der Gemeinderat der Marktgemeinde Paudorf nachdrücklich dafür ein, dass auch die nicht im Natura 2000 Gebiet befindliche "Paudorfer Blase" [658 KB] ebenfalls unter Landschaftsschutz gestellt wird. Die Resolution an Herrn Dr. Stefan Pernkopf, NÖ Landesrat für Umwelt, wurde vom Gemeinderat mehrstimmig (ohne den Stimmen der ÖVP) beschlossen.

Bürgerinitativen sind hocherfreut
Die Bürgerinitiativen sind hocherfreut, dass der Gemeinderat von Paudorf ihren Antrag auf Landschaftschutz für den Dunkelsteinerwald, vom 2. Oktober 2013, der mit einer Studie zur Biodiversität im Dunkelsteinerwald [3.353 KB] fachlich untermauert wurde, nunmehr unterstützt.

ÖVP Paudorf stimmte nicht zu
Unverständlich ist allerdings, dass die ÖVP Paudorf die Resolution des Gemeinderates nicht befürwortete, das heißt de facto, die ÖVP Paudorf stimmt einer Umwidmung der "Paudorfer Blase" in ein Landschaftsschutzgebiet nicht zu.

Hoffnung auf baldigen Gesprächstermin mit LR Pernkopf
Nachdem die Bürgerinitiativen, am 2. Oktober 2012, auch Petitionen mit insgesamt 1.654 Unterschriften zum Thema „Landschaftsschutz für den Dunkelsteinerwald“ an LR Pernkopf persönlich übergeben hatten, folgte am 22. Februar 2013 vom Büro Pernkopf folgendes Mail:

Im Auftrag von DI Jürgen Maier und in Absprache mit den Büros von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Landesrat Mag. Karl Wilfing darf mitgeteilt werden, dass Ihre Terminanfrage samt übermittelter Petition in Bearbeitung genommen wurde. Sie werden in Kürze Antwort erhalten, bis dahin verbleiben wir mit freundlichen Grüßen Birgit Zeller / Büro Landesrat Dr. Stephan Pernkopf.

In der Hoffnung, dass dem dringenden Anliegen der Bevölkerung nach dem längst überfälligen Landschaftsschutztitel für den Dunkelsteinerwald Respekt gezollt wird, warten die BI auf den zugesagten Gesprächstermin.

DOWNLOADS
Artikel aus der Gemeindenachrichten
> Auszug aus der Gemeindezeitung der Marktgemeinde Paudorf / Ausgabe 1 – April 2013 [305 KB]
Gemeindenachrichten Archiv
> http://www.paudorf.at/system/web/zeitung.aspx?menuonr=218305986
Gutachten "Landschaftsschutz für den Dunkelsteinerwald"
„Biologischen Gutachten vom 2. Juni 2012“ [3.353 KB]
Petitionen
> Petitionen mit insgesamt 1.654 Unterschriften

Presseinformation

> Presseinformation vom 9. April 2013 [61 KB]

 

Das gestohlene Transparent

Übermutsstreich oder gezielte Aktion von Gegnern der Bürgerinitiative? In den Tagen (Nächten) vor dem 19. März 2013 haben unbekannte Täter das Transparent der Bürgerinitiative „Lebenswertes Paudorf” vom Zaun des Altstoff-Sammelzentrums beim Gemeindeamt in Paudorf geschnitten und entwendet. Der offensichtliche Diebstahl wurde am 20. 3. 2013 bei der Polizeiinspektion Mautern zur Anzeige gebracht. Der materielle Schaden beträgt ca. 150 €.

TECHNISCHES GEBRECHEN BEI ASAMER

BH KREMS "EIN BUNDESLAND FÜR EIN LÄRMMESSGERÄT"

KURIER, 22. Februar 2013

NÖN, 18. Februar 2013

Schleppender Fortschritt im Kampf gegen Unzulänglichkeiten des Steinbruchbetreibers ASAMER
Der mittlerweile dritte Besuch der Bürgerinitiativen „Lebenswertes Paudorf“ und „Freunde und Freundinnen des Dunkelsteinerwalds" bei der Bezirkshauptfrau von Krems, Dr. Elfriede Mayrhofer, am 5. Februar 2013, war einerseits enttäuschend, andererseits weckte er auch Hoffnung. Enttäuschend, weil sich an den unzumutbaren Belastungen der Bevölkerung und den Unzulänglichkeiten des Steinbruchs Asamer/Wanko in Meidling seit Jahren nichts geändert hat. Hoffnungsvoll weil die Bezirkshauptfrau von Krems klar signalisierte, alle Probleme rasch zu klären.
> Mehr...

NÖ LANDESRAT PERNKOPF PRÜFT „LANDSCHAFTSSCHUTZ FÜR DUNKELSTEINERWALD“
Das erste Gespräch der BI „Lebenswertes Paudorf“ und „Freunde und Freundinnen des Dunkelsteinerwalds“ mit dem NÖ Landesrat für Umwelt und Energie, Dr. Stephan Pernkopf, am 2. Oktober 2012, überraschte positiv.

Die BI beantragten mündlich die schrittweise Einführung des Landschaftsschutztitels für den Dunkelsteinerwald und untermauerten ihr Anliegen mit einer aktuellen wissenschaftlichen Studie. Nachdem der NÖ Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll bereits im Jahr 2011 garantierte, den bedrohten Hörfarthgraben im Dunkelsteinerwald nicht gegen den Willen der Gemeinde Paudorf in ein "Abbaugebiet für mineralogische Rohstoffe" umzuwidmen, sollte im ersten Schritt die - für das gescheiterte Steinbruchprojekt vom Natura-2000-Gebiet herausgeschnittene - "Paudorfer Blase" im Gemeindegebiet Paudorf unter Landschaftsschutz gestellt werden.
> Mehr...

STEUERGELD FÜR MILLIONÄRE

STEUERGELD FÜR DIE GROSSGRUND- UND IMMOBILENTYCOONE IN GÖTTWEIG
Bedeutung des Dunkelsteinerwalds als einzigartige und schützenswerte Region wird immer klarer, Landschaftsschutz für den Dunkelsteinerwald immer notwendiger.
Anstatt die Verantwortlichen der Göttweiger Trutzburg nach jahrlangem Missbrauch von Jugendlichen und vermutlichen Sozialmissbrauch an ihren eigenen Arbeitern zur Verantwortung zu ziehen, werden die millionenschweren Ordensbrüder, Immobilien- und Großgrundbesitzer weiter mit Steuergeldern subventioniert. Gleichzeitig jedoch wird die Bedeutung des Dunkelsteinerwalds als einzigartige und schützenswerte Region immer klarer, eine Unterschutzstellung immer notwendiger. Der Landschaftsschutztitel für den gesamten Dunkelsteinerwald sowie die Ernennung zum UNESCO-Weltkutlurerbe sind wohl nur mehr eine Frage der Zeit. Landeshauptmann, Dr. Erwin Pröll und alle Verantwortlichen in der NÖ Landesregierung dürften das erkannt haben.
> Mehr...

Auf dem Holzweg?

PAUDORFS VERGEBENE CHANCE?
ÖVP-Gemeinderäte stimmen gegen die touristische Zukunft der Gemeinde

In Paudorf wurde leider eine große Chance für die touristische Zukunft der Region leichtfertig vergeben. Trotz einer sichergestellten EU-Förderung wurde der geplante Erlebnisweg "Auf dem Holzweg" von der gesamten ÖVP-Fraktion des Paudorfer Gemeinderates abgelehnt. Unter Einbindung der heimischen Wirtschaft hätte es auf dem Weg zwischen Göttweig und Höbenbach viel über Holz und Wein zu erleben gegeben. Alle Bürger und Bürgerinnen Paudorfs und alle Wirtschaftstreibenden der Gemeinde hätten davon profitiert. Der sanfte Tourismus, den die Region im Dunkelsteinerwald dringend benötigt, wäre auf dem richtigen "Holzweg" gewesen. Warum die ÖVP, nach der erfolgreichen Verhinderung des Steinbruchs und kurz vor den NÖ-Wahlen, so zielsicher gegen die eigene touristische Zukunft und somit massiv gegen die wirtschaftlichen Interessen der Gemeinde Paudorf vorgeht, gibt uns zu denken.
PRESSESPIEGEL
Gemeindezeitung der Marktgemeinde Paudorf
> Stellungnahme des Bürgermeisters, Leopold Prohaska [440 KB]
> Artikel zum Thema Holzweg [290 KB]

Es staubt zum Himmel in Meidling im Tale! Wie lange noch?

SCHAUEN SO DIE "EINGEHALTENEN" AUFLAGEN AUS?
Trotz Intervention in der BH Krems gehen Verschmutzungen, Staubbelastungen sowie konsenswidrige Wasserentnahmen aus der Fladnitz weiter.
Einige Wochen nach dem Besuch der Bürgerinitiativen "Lebenswertes Paudorf" und "Freunde und Freundinnen des Dunkelsteinerwalds" bei der Kremser Bezirkshauptfrau, Dr. Elfriede Mayrhofer, haben sich Umweltbelastungen durch Staub und Schlamm sowie Wasserentnahmen aus der Fladnitz über der Konsenswassermenge durch den Steinbruchbetrieb Asamer/Wanko in Meidling im Tale nicht geändert.
> Mehr...

HEFTIGER INFORMATIONSAUSTAUSCH IN DER BH KREMS
Trotz unterschiedlicher Rechtsauffassungen verlief das zweite Gespräch der Bürgerinitiativen mit BH Dr. Mayrhofer, am 4. Juli 2012, sachlich und informativ. Zum Schutz der Bevölkerung wird eine 30km/h Geschwindigkeitsbegrenzung gefordert!
Die zweite Gesprächsrunde der Bürgerinitiativen „Lebenswertes Paudorf“ und „Freude und Freundinnen des Dunkelsteinerwalds“ mit der gut vorbereiteten Kremser Bezirkshauptfrau Dr. Elfriede Mayrhofer hatte es in sich. Die Bürgerinitiativen eröffneten die Gesprächsrunde mit einem aktuellen Bericht über extreme Verschmutzungen der L 7107 und der L 100 durch LKW aus dem Betriebsgelände des Steinbruchbetreibers Wanko/Asamer in Meidling und dessen weit überhöhte LKW-Frequenzen und Abbaumengen. Ein Ringen um einen fragwürdigen Konsens war die Folge.
> Mehr...

 

Artenvielfalt im Dunkelsteinerwald

Göttweig baut Forststraße durch schützenswerten Flaumeichenwald mit Schwarzföhren- und Diptambestand „Es ist immer in unserem Interesse, dass der Wald gut weitergeht - für die nächste Generation.” (P. Maximilian - Göttweig)

EXKURSION ZU GEFÄHRDETEN ARTEN IM „NATURJUWEL DUNKELSTEINERWALD“
Göttweig baut Forststraße durch schützenswerten Flaumeichenwald mit Schwarzföhren- und Diptambestand


Exkursion unter sachkundiger Leitung
Am 20. Mai 2012, in Woche der Artenvielfalt, veranstaltete die Bürgerinitiative „Lebenswertes Paudorf“, unter sachkundiger Leitung von Prof. Mag. Robert Hehenberger (Biologie und Umweltkunde) und Dr. Eva Maria Katholnig (Biologie), eine Exkursion in den Ratheisergraben südöstlich des Kirschberges, in unmittelbarer Nähe zum mittlerweile abgeblasenen Steinbruchprojekt der Firma Asamer GmbH im Hörfarthgraben.

Unter reger Teilnahme der Paudorfer Bevölkerung wanderte die engagierte Gruppe über eine erst im Februar 2012, mitten durch ein Gebiet gefährdeter Arten, brutal geschlagene Schneise. Konkret führt diese, von den Grundbesitzern im Stift Göttweig erbaute, angebliche Forststraße durch einen Flaumeichenwald mit Schwarzföhren- und Diptambestand und seltenen Orchideen. Obwohl dieses Vorkommen wahrscheinlich einzigartig in Österreich ist und längst zum Naturdenkmal von nationaler Bedeutung ernannt werden müsste, wollten die Grundeigentümer im Stift Göttweig das Gebiet ursprünglich roden, wahrscheinlich um billiges Fichtenholz zu produzieren. Das konnte jedoch durch eine Intervention von Mag. Hehenberger beim Forstamtsleiter des Stiftes, Pater Mag. Maurus Kocher, im letzten Moment verhindert werden.

Kaum eine andere Region in Österreich zeichnet ein vergleichbarer Reichtum an Tier- und Pflanzenarten aus.
Das Aufeinandertreffen mehrerer Klimazonen auf engstem Raum hat im Verein mit der abwechslungsreichen Geologie eine Vielzahl unterschiedlichster Lebensräume hervorgebracht. Darauf beruhen sowohl die außergewöhnliche Vielfalt der Fauna und Flora als auch das Potential für seltene und seltenste Arten. Insbesondere in den lokalen Natura 2000 Schutzgebieten kommen ausgedehnte Bestände der potentiell natürlichen Waldtypen des Dunkelsteinerwalds vor. Darunter auch naturnahe Vorkommen von Mullbraunerde-Buchenwäldern, die im gesamten Gebiet der Böhmischen Masse als stark gefährdet gelten. Generell als schützenswerte Lebensräume einzustufen sind Laubwaldbereiche mit Altbäumen und hohem Totholzanteil. Sie gehören zu den letzten Rückzugsgebieten für in Österreich aussterbende Käferarten, wie den großen Eichenbock.

Zahlreiche bedrohte Vogel- und Fledermausarten
finden hier Quartier-, Brut- und Nahrungsmöglichkeiten. Mit Grauspecht, Schwarzspecht, Uhu, großem Mausohr und der Mopsfledermaus seien nur einige der vorkommenden Arten genannt, denen als FFH-relevante Schutzgüter, innergemeinschaftlich der Status besonderer Schutzwürdigkeit zuerkannt wurde. Die naturräumliche, pflanzliche und tierische Ausstattung des Dunkelsteinerwalds wurde von Fachexperten erhoben und in öffentlich einsehbaren Bestandsaufnahmen dokumentiert.

Paudorf kämpft für Landschaftsschutz
Motiviert von dieser naturwissenschaftlichen Wanderung wollen sich die engagierten Paudorfer und Paudorferinnen noch mehr für den Natur- und Landschaftsschutz im Dunkelsteinerwald einsetzen. Eine Studie über die Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktion sowie die biologische Vielfalt des Dunkelsteinerwalds wurde bereits in Auftrag gegeben.

Appell an Grundbesitzer und Politiker
Den verantwortlichen Grundbesitzern im Stift Göttweig sei hiermit eine professionelle Weiterbildung in Sachen Wald- und Forstsysteme sowie Biodiversitätsmanagement empfohlen. Die zuständigen Politiker sind aufgefordert Ihre Verantwortung für den Dunkelsteinerwald endlich wahrzunehmen. Drei Bürgerinitiativen warten seit geraumer Zeit auf ein Gespräch mit Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und dem Landesrat für Umwelt, Dr. Stephan Pernkopf. Ziel der Initiativen ist es, den gesamten Dunkelsteinerwald etappenweise zum Landschaftsschutzgebiet zu erklären.

Downloads
>
Presseaussendung vom 24. Mai 2012 [26 KB]

Pressefotos
(Fotos: Hugo Rötzer, Veröffentlichung bei Namensnennung unentgeltlich)
>
Diptam
>
Diptamwiese

>
Flaumeiche
>
Flaumeichenwald

>
Forststraße durch Flaumeichenwald 1
>
Forststraße durch Flaumeichenwald 2
> Forststraße durch Flaumeichenwald 3

Download - Unterschriftliste
>
"Landschaftsschutz für den Dunkelsteinerwald" [43 KB]

 

Artenvielfalt im Dunkelsteinerwald

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.

Forststraße durch Flaumeichen- und Blumenjuwele

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.

UVP-GESETZESNOVELLE HÄLT EINER UMWELTVERTRÄGLICHKEITSPRÜFUNG NICHT STAND
Parteienrechte für Bürgerinitiativen im UVP-Feststellungsverfahren unabdingbar

Wir fordern Parteistellung von betroffenen Bürgerinnen und Bürgern (BürgerInneninitiativen) in den Verfahren, in denen das Vorliegen einer UVP-Pflicht von Verwaltungsbehörden geprüft wird. Im Entwurf ist eine solche (Überprüfungsantrag, Beschwerde) nur für anerkannte NGO's vorgesehen, für Nachbarn und BürgerInneninitiativen allerdings nicht !
> Mehr...

ENDE DES STEINBRUCHS PAUDORF/HÖRFARTHGRABEN ERNEUT BESTÄTIGT
Volksanwältin Stoisits hatte im September des Vorjahrs über die Befürchtungen von Anrainern im niederöster-reichischem Paudorf berichtet: In ihrer unmittelbaren Nähe sei ein zweiter Steinbruch geplant, der die bereits unerträgliche Staubbelästigung zusätzlich erhöhe. Damals war von Seiten der Steinbruchbetreiber nur von einer „Erweiterung“ des Steinbruchs die Rede, jetzt scheint selbst diese „Erweiterung“ vom Tisch zu sein (ORF).
> Mehr...

FRÜHLINGSWIND und UMDENKEN IN DER BH KREMS
Bezirkshauptfrau Dr. Mayrhofer sagt Bürgerinitiativen volle Unterstützung zu
Der Besuch der Bürgerinitiativen "Lebenswertes Paudorf" und "Freunde und Freundinnen des Dunkelsteinerwalds" am Dienstag, dem 27. März 2012, war sehr erfolgreich und zeigte, dass das Umdenken der NÖ Landesregierung in Sachen Dunkelsteinerwald auch in der Bezirkshauptmannschaft Krems zu spüren ist. Die Anliegen der Bevölkerung werden - nach Jahren des Hinhaltens - endlich ernst genommen.
> Mehr...

21. März 2012 - DER INTERNATIONALE TAG DES WALDES
Die Idee für den “Internationalen Tag des Waldes“ wurde im Jahre 1971 im Lichte der immer weiter voranschreitenden Vernichtung der Wälder und dem rasant fortschreitenden Verlust an Biodiversität geboren. Der Dunklelsteinerwald benötigt dringend Schutz und muss endlich unter Landschaftsschutz gestellt werden.
> Mehr...

WALDWUNDER MAMMUTBÄUME
Mammutbäume im Dunkelsteinerwald belegen guten Platz
Insgesamt 28 Wälder, von den Auwäldern in den östlichen Niederungen bis hin zu hochalpinen Zirbenwäldern im Westen, stellten sich der Wahl der Sieben Österreichischen Waldwunder. Die Mammutbäume im Dunkelsteinerwald belegten einen respektablen Platz.
> Mehr...

ST. PÖLTEN, TOURISMUSMAGNET IM HERZEN NIEDERÖSTERREICHS?
Weltkulturerbe Dunkelsteinerwald?
Kamingespräch über die Zukunft St. Pöltens und des Dunkelsteinerwalds

Der Regionalentwickler progressNETZ lud am 30. November 2011 zu einem Kamingespräch ins renommierte St. Pöltner Hotel Graf. Auf Grund des großen Andrangs musste die Veranstaltung vom Kaminzimmer in den großen Saal verlegt werden. Auch die Idee "Weltkulturerbe Dunkelsteinerwald" wurde angesprochen, was auf sehr positive Reaktionen im Publikum stieß.
> Mehr...

LANDSCHAFTSSCHUTZ FÜR DIE "PAUDORFER BLASE"
Bürgerinitiativen bei Mag. Karl Hiesberger, Abteilung Naturschutz
Ein wohltemperierter Besuch der Bürgerinitiativen "Lebenswertes Paudorf" und "Freunde und Freundinnen des Dunkelsteinerwalds", am 29. November 2011, beim Juristen der Abteilung Naturschutz der NÖ Landesregierung, Mag. Karl Hiesberger, bestätigte die berechtigte Forderung der Bürgerinitiativen sowie der Bevölkerung nach Landschaftsschutz für die "Paudorfer Blase".
> Mehr...

GÖTTWEIG’S MILLIONENSHOWDOWN
Sensationserbe, Spekulanten, Lügenmöche, Sozialmissbrauch, Steuerhinterziehung, Missbrauch im Namen Gottes?

Ein Bauingenieur klagte das Stift Göttweig auf Erfüllung seines Vertrages. Das führte zu einigen Überraschugen. Monte Cashino am Göttweiger Berg schwimmt nicht nur in Geld!
> Mehr...

NÖ LANDESREGIERUNG RESPEKTIERT DEN WILLEN DER GEMEINDE PAUDORF
Verfahren ohne Festlegung abgeschlossen / Ohne Antrag der Gemeinde Paudorf keine Umwidmung
Mit einem Schreiben an den Bürgermeister von Paudorf bestätigt der NÖ Landesrat für Raumordnung, Mag. Karl Wilfing, das Ergebnis des Gesprächs der Bürgerinitativen "Lebenswertes Paudorf" und FreundInnen des Dunkelsteinerwalds" vom 13. September. Die NÖ Landesregierung stellt klar, dass das seinerzeitige Verfahren zur Verordnung einer Eignungszone für die Materialgewinnung im Regionalen Raumordnungsprogramm NÖ Mitte ohne diese Festlegung abgeschlossen worden ist. Ferner bestätigt LR Wilfing, dass es nicht beabsichtigt ist, ohne einen entsprechenden Wunsch der Marktgemeinde Paudorf ein diesbezügliches Verfahren einzuleiten.
> Mehr...

ERST WENN DIE "PAUDORFER BLASE" IN EIN NATURA-2000-GEBIET RÜCKGEWIDMET IST UND UNTER LANDSCHAFTSSCHUTZ STEHT, IST DIE POLITISCHE WILLENSERKLÄRUNG DER NÖ LANDESREGIERUNG GLAUBHAFT.
Die Zusammenarbeit der NÖ Landesregierung mit den Gemeinden hat zwar lange Tradition, jedoch im Fall des geplanten Steinbruchgebietes im Gemeindegebiet von Paudorf wollte man diese Tradition offensichtlich umgehen. Denn trotz der einstimmigen Ablehnung des Paudorfer Gemeinderats, waren die Vorbereitungen des Steinbruchprojekts eigentlich abgeschlossen. Es fehlte nur noch die Umwidmung in ein Abbaugebiet für mineralogische Rohstofe. Dass die NÖ Landesregierung sich heute auf diese "Tradition" beruft ist zwar erfreulich, jedoch im Prinzip nichts Neues. Hätte LH Dr. Erwin Pröll schon vor zwei Jahren erklärt, nichts gegen den Willen der Gemeinde Paudorf zu unternehmen, hätten sich die Bürgerinitiativen und die Paudorfer Bevölkerung viel Zeit, Geld und Nerven erspart.
> Mehr...

DAS BLATT HAT SICH GEWENDET: PRÖLL UNTERSTÜTZT STEINBRUCHGEGNER
Die NÖ Landesregierung legt sich politisch fest: Kein Steinbruch gegen den Willen der Gemeinde Paudorf!
Sensation im NÖ Landhaus beim Gespräch der Bürgerinitiativen "Lebenswertes Paudorf" und "Freunde und Freundinnen des Dunkelsteinerwalds" mit Landesrat für Raumordnung, Mag. Wilfing, am 13. September 2011. Der Landessrat versprach im Auftrag des NÖ Landeshauptmannes, Dr. Erwin Pröll: "Ohne Antrag der Gemeinde Paudorf wird es keine Umwidmung des Hörfarthgrabens in eine Abbaugebiet für mineralogische Rohstoffe geben!"
> Mehr...

DURCHBRUCH DER BÜRGERINITIATIVEN BEIM ORF-BÜRGERANWALT?
Ist der Steinbruch Paudorf/Hörfarthgraben vom Tisch oder will man die Bevölkerung nur über diesen Tisch ziehen?
Für die größte Überraschung der am 10. September 2011, ausgestrahlten Sendung ORF Bürgeranwalt sorgte nicht der Vertreter der Grundeigentümer, der Prior des Stifts Göttweig, P. Maximilian Krenn, der trotz seines Beharrens auf die Errichtung des neuen Steinbruchs im Hörfarthgraben, den betroffenen BürgerInnen und den Bürgerinitativen neuerliche Gespräche und ein Mediationsverfahren anbot, sondern der Vertreter den NÖ Landesregierung, Dr. Gerald Kienastberger.
> Mehr...

LANDESRAT WILFING STELLT KLAR : "DIE GEMEINDE MUSS ENTSCHEIDEN"
Steht das Steinbruchprojekt Paudorf/Hörfarthgraben vor dem Aus?
Ein aktueller Artikel der Zeitung HEUTE zitiert den für Raumordnung zuständigen Landesrat Mag. Karl Wilfing: " Die Gemeinde muss entscheiden!" Die Gemeinde Paudorf hat sich jedoch bereits 2009 gegen den Steinbruch entschieden! Handelt es sich nur um einen neuen Höhepunkt der Widersprüchlichkeiten oder sucht die NÖ Landesregierung einen salomonischen Ausweg?
> Mehr...

LEBENSMINISTERIUM SPRICHT MIT BÜRGERINITIATIVEN
Glaubhaftes Interesse an der Causa Steinbruch im Dunkelsteinerwald
Das Gespräch der Bürgerinitiativen "Lebenswertes Paudorf" und "Freunde und Freundinnen des Dunkelsteinerwalds" mit einer hochrangigen Abordnung des Lebensministeriums verlief glaubhaft und lehrreich für alle Seiten.
> Mehr...

NEUE BEZIRKSHAUPTFRAU IN KREMS
Dr. Elfriede Mayrhofer tritt Nachfolge von Dr. Werner Nikisch an =
S
t. Pölten (OTS/NLK) - Auf Initiative von Landeshauptmann Dr.Erwin Pröll fiel in der heutigen Sitzung der NÖ Landesregierung die Entscheidung über den neuen Bezirkshauptmann in Krems. Mit Wirksamkeit vom 1. Oktober 2011 wurde HR Dr. Elfriede Mayrhofer zum Nachfolger von HR Dr. Werner Nikisch bestellt.
> Mehr...

OFFENER BRIEF AN NÖ UMWELTLANDESRAT DR. PERNKOPF
„Hat Naturschutz auch in Paudorf einen hohen Stellenwert?“
> Presseinformation [108 KB]

NÖ LANDESREGIERUNG FIXIERT GESPRÄCHSTERMIN MIT BÜRGERINITIATIVEN
Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll wird nicht teilnehmen
Der Niederösterreichische Landeshauptmann, Dr. Erwin Pröll, hat - nach mittlerweile acht (!) Terminanfragen der Bürgerinitiativen "Lebenswertes Paudorf" und "Freunde und Freundinnen des Dunkelsteinerwalds" - die Causa Steinbruch Paudorf/Hörfarthgraben an Landesrat Mag. Wilfing weitergeleitet. Dessen Büro hat mit den Bürgerinitiativen nunmehr einen Gesprächstermin für den 13. September 2011 angeboten und fixiert. LH Dr. Pröll wird an diesem wichtigen Gespräch über die Zukunft des Dunkelsteinerwalds leider nicht teilnehmen.
> Mehr...

LEBENSMINISTERIUM FIXIERT GESPRÄCHSTERMIN MIT BÜRGERINITIATIVEN
Nach vielen Anfragen, Bitten und Einladungen hat das Lebensministerium reagiert und einen Gesprächstermin mit den Bürgerinitiativen "Lebenswertes Paudorf" und "Freunde und Freundinnen des Dunkelsteinerwalds" vereinbart. Am 6. September 2011 werden die Bürgerinitiativen ihre Anliegen im Ministerium vortragen. Wir gehen selbstverständlich davon aus, dass Umweltminister Belakovich anwesend sein wird.
> Mehr...

ORF-BÜRGERANWALT FRAGT NACH / Ausstrahlung am 10. Sep. 2011
Die Themen "Steinbruch Paudorf/Hörfarthgraben" und "Naturschutz für den Dunkelsteinerwald" rücken ins Interesse einer breiten Öffentlichkeit.

Die Bürgerinitativen "Lebenswertes Paudorf" und "Freunde und Freundinnen des Dunkelsteinerwalds" wurden eingeladen, sich am 1. September 2011 an der Diskussion im BürgerAnwalt-Studio zu beteiligen.
> Mehr...

ASAMER UNTERSTELLT BÜRGERINITIATIVE DIE VERBREITUNG VON FALSCHINFORMATIONEN
Im aktuellen NÖN Interview unterstellt der Steinbruchbetreiber, Dr. Manfred Asamer, dem Sprecher der Bürgerinitiative "Lebenswertes Paudorf", Wolfgang Janisch, "laufend falsche Informationen zu verbreiten sowie bewusst und wider besseren Wissens Horrorszenarien zu schüren". Asamer wolle jedoch auf die, "völlig aus der Luft gegriffenen Vorwürfe nicht eingehen, denn er sei sich sicher, dass der Großteil der Bevölkerung andere Sorgen, als das Steinbruchprojekt habe".
> Mehr...

GÖTTWEIG VERHÖHNT DIE PAUDORFER BEVÖLKERUNG
Aktuelle Artikel in der Wiener Zeitung und im Göttweiger sorgen für Empörung
In der Wiener Zeitung vom 29. Juli 2011 verhöhnt der Göttweiger Kämmerer und Förster, Pater Mag. Maurus Kocher, die Paudorfer Familien, indem er - bei Ablehnung des geplanten Steinbruchs Paudorf/Hörfarthgraben - die doppelte Menge an Schwerverkehr (ca. 700 LKW täglich!) androht. In der aktuellen Ausgabe der hauseigenen Zeitung "Der Göttweiger/1/2011" hingegen biedert sich der Prior Göttweigs, Pater Maximilian Krenn, den Paudorfern an und buhlt um deren Zustimmung zum geplanten Steinbruch. Nur der Abbau [mineralogischer Rohstoffe], so der Prior, könne den Erhalt des Naturjuwels Dunkelsteinerwald garantieren (?).
> Mehr...

NÖ LANDESREGIERUNG VERUNSICHERT PAUDORFER BEVÖLKERUNG
BITTE UM GESPRÄCHSTERMIN IST FÜR LH PRÖLL UNVERSTÄNDLICH
LR MAG. WILFING DISKREDITIERT BÜRGERINITIATIVEN

Der Niederösterreichische Landeshauptmann, Dr. Erwin Pröll, zeigt wenig Verständnis für demokratische Bürgerbewegungen in seinem Bundesland. Nach mittlerweile sieben (!) Ansuchen der Bürgerinitiativen "Lebenswertes Paudorf" und "Freunde und Freundinnen des Dunkelsteinerwalds" um einen persönlichen Gesprächstermin sowie teils erschütternden Briefen der betroffenen Paudorfer Bevölkerung, hat LH Pröll die - offensichtlich unbequeme Causa Steinbruch Paudorf/Hörfarthgraben - an seinen Büroleiter, Mag. Werner Trock, und den NÖ-Landesrat für Raumordnung, Mag. Karl Wilfing, delegiert. Das Resultat sind zwei unglaubwürdige Schreiben vom Landhausplatz, eine ratlose, verunsicherte Bevölkerung und weitere offene Briefe.
> Mehr...

GROSSER ERFOLG BEI BÜRGERINFORMATION IN KREMS
Enormes Interesse bringt 600 Unterschriften beim Infotisch am 25. Juni!
Die Informationsveranstaltung " Rettet den Dunkelsteinerwald" am 25. Juni 2011 in Krems war ein großer Erfolg. Das Interesse der Kremserinnen und Kremser war überwältigend.
> Mehr

NÖ-LABG. INGEBORG RINKE SPRICHT ALS ERSTE POLITIKERIN MIT BÜRGERINITIATIVEN ÜBER DEN STEINBRUCH PAUDORF/HÖRFARTHGRABEN UND BRINGT ÜBERRASCHUNG
Als erste Politikerin überhaupt, empfing die Landtagsabgeordnete, Ingeborg Rinke, die Bürgerinitiativen „Lebenswertes Paudorf“ und „FreudInnen des Dunkelsteinerwalds“ zu einem Gespräch. Am Ende gab es eine Überraschung: Göttweigs mutwillige Kanalblockade in Paudorf ist beendet!
> Mehr

ASAMERS seltsame Bürgerinformation
Zwei Monate nach der mißglückten Projektvorstellung des geplanten Steinbruchs Paudorf/Hörfahrtgraben versuchen es Dr. Asamer und sein GF Pree nochmals. Diesmal gehen sie den Paudorfer Bürgern und Bürgerinnnen vorsichtshalber aus dem Weg und bewerben das 50 ha große Horrorprojekt im Dunkelsteinerwald mittels Postwurfsendung. Allerdings versucht Asamer auf sehr durchsichtige und plumpe Weise den Eigentümern von "Fremdgrundstücken" den schwarzen Peter zuzuschieben.
> Mehr...

OFFENE EINLADUNGEN AN DIE VERANTWORTLICHEN POLITIKERINNEN
zur INFORMATIONSVERANSTALTUNG „Rettet den Dunkelsteinerwald“
> Bundesminister DI Niki Berlakovich [275 KB]
> Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll [275 KB]
> Bürgermeisterin von Krems, Frau Ingeborg Rinke [273 KB]
> Bürgermeister von St. Pölten, Mag. Matthias Stadler [275 KB]
Die Bürgerinitiativen „Lebenswertes Paudorf“ und „Freunde und Freundinnen des Dunkelsteinerwalds“ veranstalten am 25. Juni 2011 in Krems, am „Täglichen Markt“, in der Zeit von 8.00 – 14.00 Uhr, eine Bürgerinformation. Ziel der Veranstaltung in den Kremser Fußgängerzone ist es, die Kremser Bevölkerung über die tatsächlichen Auswirkungen des geplanten Riesensteinbruches vor ihrer Haustüre sowie über andere Bedrohungen des Dunkelsteinerwalds (z.B. eine geplante Kükenmast sowie eine bestehende Klärschlamm-Kompostieranlage in Wetzlarn) zu informieren. Der Informationsstand ist mit Schautafeln, Informationsblättern und Unterschriftenlisten ausgestattet. Weiters werden Flugzettel verteilt und damit auf die generationenübergreifende Gefährdung des Kremser Naherholungsgebietes Dunkelsteinerwald aufmerksam gemacht.
Informationsveranstaltung:
"Rettet den Dunkelsteinerwald"
Datum: Samstag, 25. Juni 2011, 09.00h - 14.00h
Ort/Anfahrtsplan:
> Krems, Täglicher Markt
Presseaussendung:
> Update vom 14. Juni 2011 [36 KB]

VOM STEINBRUCH ZUM VERTRAUENSBRUCH
Die Verzögerungstaktik der heimischen Politik führt zum Vertrauensbruch mit der Bevölkerung
Die Zwischenbilanz der Bürgerinitiativen „Lebenswertes Paudorf“ und „FreundInnen des Dunkelsteinerwalds“ im Kampf für ein Naturschutzgebiet Dunkelsteinerwald und gegen den Riesensteinbruch Paudorf/Hörfarthgraben fällt ernüchternd aus. Während sich der Steinbruchmulti Asamer sowie die Mönche im Stift Göttweig zumindest einem Gespräch gestellt haben, fällt die Gesprächsbilanz bei den zuständigen PolitikerInnen negativ aus.
> Mehr...

Ausschreibung Josef Schöffel-Förderungspreis 2011
Das Land Niederösterreich stiftet zehn Förderungspreise, darunter einen Sonderpreis zum Internationalen Jahr des Waldes. Die Preise werden an Personen verliehen, die im Sinne des vorbildhaften Wirkens von Josef Schöffel durch hervorragende Leistungen zum Schutz der heimischen Natur oder zur Vertiefung des Verständnisses der Bevölkerung für die heimische Natur einschließlich deren Erholungswert beitragen. Besonderes Augenmerk wird im Jahr der Freiwilligentätigkeit dabei den ehrenamtlichen Leistungen geschenkt. Eine gute Gelegenheit, jene Personen zu fördern, die tatsächlich viel für den Schutz der heimischen Wälder tun!
> Mehr...

BÜRGERMEISTERIN VON KREMS
Gesprächstermin geplatzt
Die Bürgermeisterin von Krems, Frau Ingeborg Rinke, hat für Gespräche mit den Bürgerinitiativen "Lebenswertes Paudorf" und "FreundInnen des Dunkelsteinerwalds" persönlich keine Zeit. Stadessen wurde Stadtrat Bmstr. Ing. Erwin Krammer von ihr beauftragt, das Gespräch in ihrer Vertretung zu führen. Die Bürgerinitiativen lehnten ab.
> Mehr...

NÖ Landesregierung
Zweites Ersatz-Gespräch der BI im NÖ-Landhaus ging über die Bühne
Nach mittlerweile fünf (!) offenen Briefen und einer Petition an LH Dr. Erwin Pröll, fand am 27. April 2011 die zweite Gesprächsrunde der Bürgerinitiativen "Lebenswertes Paudorf" sowie "FreundInnen des Dunkelsteinerwalds" mit der Koordinatorin der NÖ-Landesregierung statt, um endlich einen Gesprächstermin mit LH Dr. Erwin Pröll und den zuständigen Landesräten zu erreichen.
> Mehr...

LH Pröll präsentierte neue VP-Regierungsmitglieder
>
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20110426_OTS0136/l

DAS IMPERIUM SCHLÄGT ZURÜCK
Göttweig blockiert bereits begonnene Kanalbauarbeiten in Paudorf

Nun rächt sich der mutige und demokratische Einsatz vieler PaudorferInnen, die Ihre schöne Gemeinde am Rand des Dunkelsteinerwalds vor dem drohenden Albtraum "Steinbruch Hörfarthgraben" retten wollen. Am 16. März 2011 wurden die bereits begonnen Kanalbauarbeiten in Paudorf von den Benediktinermönchen gestoppt und somit großer wirtschaftlicher Schaden für die BürgerInnen von Paudorf und den Gemeindeabwasserverband Krems verursacht.
> Mehr...

ASAMER & GÖTTWEIG
Turbulente und widersprüchliche Präsentation des Steinbruchmodells Hörfarthgraben
Asamer hat sein Ziel, die Steinbruch-Präsentation friktionsfrei über die Bühne zu bringen, nicht erreicht.
Paudorf, 14. April 2011 / Mit einer Postwurfsendung wurden "alle interessierten Anrainer" aus Hörfarth, Paudorf und Meidling in den Paudorfer Gasthof Grubmüller eingeladen, der Projektvorstellung zum geplanten zweiten Steinbruch im Hörfarthgraben beizuwohnen. Obwohl die Postwurfsendung erst einen Tag vor dem Event bei den BürgerInnen einlangte, obwohl das Gemeindeamt und Paudorfs Bürgermeister Prohaska keine offizielle Einladung bekam und obwohl das winterliche Aprilwetter gar nicht zum Ausgehen lockte, kamen rund einhundert AnrainerInnen zur Projektvorstellung des oberösterreichischen Steinbruchmultis.
> Mehr...

ASAMER lädt "alle interessierten Anrainer" zur Projektvorstellung seines Horrorsteinbruchs ein - ausser die Gemeinde Paudorf!
Die orchestrierte Offensive gegen den Dunkelsteinerwald und seine Bevölkerung klappt wie am Schnürchen.
Nachdem die „Paudorfer Steinbruch-Blase“ im Dunkelsteinerwald, trotz fundierter Stellungnahmen von Bürgerinitiativen und der Gemeinde Paudorf, nicht in das Natura2000-Gebiet eingegliedert wurde, stellt der oberösterreichische Steinbruchmulti Asamer, am Donnerstag, dem 14. April 2011, um 19.00h, im Gasthof Grubmüller sein Horrorprojekt vor.
> Mehr...

NÖ BEHÖRDENWILLKÜR im Jahr des Waldes?
Erweiterung des Natura2000 Gebietes im Bereich des Dunkelsteinerwaldes wurde von der Behörde ohne Kommentar abgelehnt! Hörfarthgraben bleibt ungeschützt!
Wie befürchtet, wurde hinter verschlossenen Türen und ohne Einbeziehung der Bevölkerung und der Bürgerinitiativen an der Realisierung des Horrorsteinbruchs Paudorf/Hörfarthgraben weitergebastelt, um die Menschen in Paudorf vor vollendete Tatsachen zu stellen. Die vom Natura 2000 „FFH-Gebiet Wachau“ umgebene und für den Steinbruch vorgesehene „Blase“ im Dunkelsteinerwald bleibt somit weiterhin ungeschützt!
> Mehr...

9. April 2011
Statt eines Termins bei LH Pröll > abermaliger Termin mit NÖ Koordinatorin
Statt eines Gesprächs bei Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, wurde uns eine weiterer Termin bei der Koordinatorin der NÖ Landesregierung , Frau Mag. Pechter-Parteder, am 27. April, angeboten. Eine weitere Vetröstung bzw. Verzögerung?
Urteilen sie selbst!
Aktueller Schriftverkehr mit der NÖ Landesregierung
> Schriftverkehrerkehr mit NÖ LG

5. April 2011
Verwaltungsstrafverfahren gegen BI "Lebenswertes Paudorf" eingestellt
Das vom Steinbruchbetreiber ASAMER gegen den Sprecher der Bürgerinitiative "Lebenswertes Paudorf" geführte Verwaltungsstrafverfahren gem. § 45 Abs. 1 VStG wurde eingestellt. Wir gratulieren zu diesem Erfolg!
> Mehr

4. April 2011
BUNDESMINISTER BERLAKOVICH
Antwortschreiben oder Farce?
Nach drei offenen Briefen an BM Niki Berlakovich kam endlich ein Lebenszeichen aus dem Lebensministerium. Nimmt der Umweltminister im "Internationalen Jahr der Wälder“ die Sorgen der Paudorfer Bevölkerung über den bedrohten Dunkelsteinerwald ernst? Urteilen Sie selbst!
Aktueller Schriftverkehr mit Büro Berlakovich
> Schriftverkehr mit BM Berlakovich

BUNDESMINISTER BERLAKOVICH
Antwortschreiben oder Farce
Nach drei offenen Briefen an BM Niki Berlakovich kam endlich ein Lebenszeichen aus dem Lebensministerium. Nimmt der Umweltminister im "Internationalen Jahr der Wälder“ die Sorgen der Paudorfer Bevölkerung über den bedrohten Dunkelsteinerwald ernst? Urteilen Sie selbst!
> Mehr...

OFFENER BRIEF an LH PRÖLL- BITTE UM GESPRÄCHSTERMIN
Nach seiner visionären Rede bei der Eröffnung der Ausstellung “Bildschöne Wachau“ im Stift Göttweig, am 18. März 2011, nach vier offenen Briefen, einer Petition vom 3.10.2010 und einem Vorbereitungsbesuch bei Frau Mag. Pechter-Parteder, im Oktober 2010, hoffen die Bürgerinitiativen auf ein Gespräch mit Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll.
> Mehr...

Offene Mails an zuständige PolitikerInnen
Am Tag des Waldes ergingen offene Mails an folgende PolitikerInnen, mit der Bitte, den Dunkelsteinerwald, die "grüne Lunge von St. Pölten und Krems", unter Naturschutz zu stellen und den geplanten Steinbruch Pazudorf/Hörfarthgraben zu verbieten:
> Mag. Matthias Stadler, Bürgermeister von St. Pölten
>
Ingeborg Rinke, Bürgermeisterin von Krems
>
Niki Berlakovich, Umweltminister

Kommunikation der NÖ Landesregierung
>
mit Paudorfer Bevölkerung
>
mit Bürgerinitiativen
Kommunikation der Benediktinermönge von Göttweig
> mit Bürgerinititven und und Bürgermeister
>
mit AnrainerInnen
Anonyme Mails an die Bürgerinitiativen
> Mike Medaustria

Grundsatzpräsentation "Waldkraft"
>
http://www.gegen-wind.net/bindex.html

GÖTTWEIG LÄSST ZWEITE GESPRÄCHSRUNDE PLATZEN
Göttweig brüskiert AnrainerInnen, Bürgermeister sowie Bürgerinitiativen
Entgegen des gemeinsamen Beschlusses der ersten Gesprächsrunde vom 1.2.2011 im Stift Göttweig, ist am 11. März 2011 kein Vertreter des Stiftes im Rathaus Paudorf erschienen. In Interviews verstrickt sich der Prior des Sifts in Unwahrheiten und Widersprüche. Ein offener Brief sowie heftiger Mailverkehr waren die Folge.
> Mehr...

18. Februar 2011
Abt Columban Luser sprach

Am 18. Februar 2011 referierte der Abt des Benediktinerstifts, Mag. Columban Luser, im Pfarrsaal von Furth bei Göttweig über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Stifts.Bereits im Vorfeld herrschte Nervosität.
> Mehr...


1. Februar 2011
ERSTE GESPRÄCHSRUNDE IM STIFT GÖTTWEIG
Viele offene Fragen/Standpunkte unverändert/2. Gesprächstermin am 11. März 2011
Am 1. Februar 2011 fand der erste "Dialog" zwischen Vertretern des Stiftes Göttweig, den Bürgerinitiativen „Lebenswertes Paudorf“, „FreundInnen des Dunkelsteinerwalds“ sowie der Gemeinde Paudorf statt. Eigentlich war es mehr eine Fragestunde, als ein echter Dialog.
> Mehr...

10. Jan.2011
BUNDESMINISTER BERLAKOVICH
Berlakovich: (Wald ist...) Kostbares und schützenswertes Gut für kommende Generationen

Seit unserem offenen Brief vom 5. Mai 2010 warten wir zwar auf Antwort des Umweltministers bzw. auf einen Gesprächstermin, doch nach seinen aktuellen Aussagen zum "Internationalen Jahr des Waldes“ wird er sicherlich Zeit dazu finden! > Mehr...

2011, im "Internationalen Jahr des Waldes"

wünschen uns vom Umweltminister Berlakovich, von der niederösterreichischen Landesregierung, von den Benediktinermönchen im Stift Göttweig und vom Steinbruchbetreiber ASAMER GmbH mehr Rücksichtnahme auf die Menschen, die Tiere und Pflanzen des Dunkelsteinerwalds. Der geplante Steinbruch in Paudorf/Hörfarthgraben gefährdet die Biodiversität, die Gesundheit der Bevölkerung und den Frieden in der Region.
Der Dunkelsteinerwald ist kein Industriegebiet!
Die Gesundheit der Menschen hat Vorrang!
Wir appellieren an alle Verantwortlichen:
"Verzichten Sie auf das Steinbruchprojekt Paudorf/Hörfarthgraben!"
Solange dieses Ziel nicht erreicht ist werden wir protestieren!

"2011, DAS INTERNATIONALE JAHR DER WÄLDER"
GUTES OMEN FÜR DEN DUNKELSTEINERWALD!

2011, das "Internationale Jahr des Wälder", wird ein gutes Jahr für den Dunkelsteinerwald. Alle vier Parteien im NÖ-Landtag sprechen sich für den Schutz des Dunkelsteinerwalds aus und (fast) alle Verantwortlichen bieten für 2011 Gespräche an. Der Landeshauptmann von Niederösterreich, die Mönche im Stift Göttweig und der Bürgermeister von St. Pölten sind endlich bereit mit den Bürgerinitiativen auf gleicher Augenhöhe zu kommunizieren. Die lautstarken, aber friedlichen Proteste der verzweifelten Bevölkerung zeigen Wirkung!
"Nur Führungskräfte, die bereit ist, in der Öffentlichkeit Mut zu zeigen und für das Allgemeinwohl Risiken auf sich zu nehmen, sind glaubhaft!" In diesem Sinne wünschen wir allen Beteiligten frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Internationale Jahr der Wälder!
> NÖ Landesregierung
> Stift Göttweig
> Rathaus St. Pölten

orangetrotzallem
/Ghetto Company
Göttweiger Dämmerung 2010

> http://www.youtube.com/watch?v=gaexl0RFNMI

Aufforderungen an BM Berlakovich
"Retten Sie den Dunkelsteinerwald"

> Aktuelle Mails
> Niederösterreich Heute, 13. Dez. 2010 [275 KB]

5. Dez. 2010
Las VegAsamer
An Österreichs Grenze soll die europäische Version der Zocker-Stadt Las Vegas entstehen.
Dahinter steht vor allem die Unternehmerfamilie Asamer aus Oberösterreich.
> Mehr...

3. Dez. 2010
ABSAGE > TERMIN DER BÜRGERINITIATIVEN BEI BM STADLER
Neuer Termin im "Jahr des Waldes 2011" geplant
Der für den 6. Dezember 2010 geplante Gesprächstermin der Bürgerinitiativen mit dem Bürgermeister von St. Pölten, Matthias Stadler, wurde kurzfristig abgesagt. > Mehr...

29. Nov. 2010
Selektive Dialogbereitschaft im Steinbruchstreit

> KURIER, 29.Nov. 2010 [254 KB]

BRICHT STIFT GÖTTWEIG SEIN SCHWEIGEN ODER WORTE?
Gesprächsangebot in hauseigener Stiftszeitung
Stift Göttweig gibt eigene Kommunikationsdefizite zu
In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Göttweiger bietet Prior Maximilian allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern "offene und faire Gespräche" über den Steinbruch Paudorf/Hörfarthgraben an. Ein Angebot mit Widersprüchen, mit Herabwürdigung demokratischer Proteste und - vorerst - ohne konkreten Termin. Die anhaltenden Proteste der Bevölkerung zeigen offensichtlich Wirkung. Der Prior antwortet erstmals auf Mails (!) und gibt Kommunikationsdefizite des Stifts zu. > Mehr...

DER DUNKELSTEINERWALD WIRD CHEFSACHE
LH Pröll lässt Anliegen der Bürgerinitiativen derzeit prüfen!
Ist es Verzögerungstaktik oder bloß Arbeitsüberlastung? Wie auch immer, nach längerer Nachdenkpause hat die Koordinatorin der NÖ Landesregierung, Frau Mag. Pechter-Parteder, nun doch reagiert und auf die Anfragen der Bürgerinitiativen geantwortet: > Mehr...

Alle
politischen Parteien wollen den Dunkelsteinerwald retten
Alle politischen Parteien im NÖ Landtag beginnen die Themen "Naturschutz für den Dunkelsteinerwald" und "Steinbruch Paudorf/Hörfarthgraben" ernst zu nehmen und positionieren sich "pro Dunkelsteinerwald". Aktuelle Stellungnahmen:
>
SPÖ
> ÖVP
> GRÜNE
> FPÖ

7. Oktober 2010
Heftiger Bürgerprotest gegen den geplanten Steinbruch Paudorf/Hörfarthgraben vor der NÖ Landesregierung
Da die Verantwortlichen bisher fast alle Gesprächsangebote der Bürgerinitiativen konsequent verweigerten und weil jede demokratische Transparenz fehlt, fand am 7. Oktober 2010 eine friedliche, jedoch lautstarke Demonstration vor der NÖ Landesregierung statt. Stellvertretend für den Brüssel weilenden Landeshauptmann wurde Landesrat Mag. Johann Heuras eine Petition überreicht! > Mehr...

September 2010
Paudorfs Bürgermeister bittet um Unterstützung gegen den Steinbruch
Der engagierte Paudorfer Bürgermeister, Leopold Prohaska, bittet in der Septemberausgabe der Gemeindezeitung um Unterstützung gegen den geplanten Steinbruch im Hörfarthgraben. > Mehr... [392 KB]

 

Fotoverbot für Steinbruchgegner

Repressalien gegen Naturschützer / Angst in Paudorf
Ähnlich wie im Fall des mittlerweile abgeblasenen "Windpark Hafnerbach" steigt auch in Paudorf der Druck auf UmweltschützerInnen und Bürgerinitiativen. AktivistInnen werden offensichtlich mit Kündigung und Verlust von Aufträgen bedroht, sollten sie ihre Stimme gegen den geplanten Skandalsteinbruch im Paudorfer Hörfarthgraben erheben oder gar bei den Bürgerinitiativen mitarbeiten. Ein Paudorfer, der ebenfalls anonym bleiben will: "Wir haben Angst! Ich traue mich nicht mehr den Steinbruch zu kritisieren, sonst verliere ich meinen Arbeitsplatz. Einem Bekannten wurde sogar gedroht, dass er seine Firma zusperren muss, sollte er irgend etwas gegen den Steinbruch unternehmen". Eine Paudorferin meinte dazu: "Das ist hier genauso mafiös und korrupt wie in Russland. Mit Demokratie hat das nichts zu tun. Und das mitten in Niederösterreich!" . Am 25. August 2010 wurde uns ein anonymes - nie abgeschicktes - Schreiben an die Kremser Zeitung zugespielt, in dem die (un)heimlichen Vorbereitungsmaßnahmen der Firma Asamer sowie der ÖBB zum Steinbruch angeprangert werden. Der Verfasser dieses Schreibens hatte offensichtlich Angst vor Racheaktionen und hofft so auf Veröffentlichung. Hier ist sein Brief! [888 KB]

Fotoverbot im Dunkelsteinerwald!
Weil er im Dunkelsteinerwald fotografiert hatte, wurde der Sprecher der Bürgerinitiative "Lebenswertes Paudorf", Wolfgang Janisch, vom Steinbruchbetreiber Asamer Holdig AG verklagt.
> Mehr...

April 2011
Verwaltungsstrafverfahren gegen BI "Lebenswertes Paudorf" eingestellt
Das gegen den Sprecher der Bürgerinitiative "Lebenswertes Paudorf" geführte Verwaltungsstrafverfahren gem. § 45 Abs. 1 VStG wurde eingestellt.
§ 45 Abs. 1 VStG lautet: „Die Behörde hat von der Einleitung oder Fortführung eines Strafverfahrens abzusehen und die Einstellung zu verfügen wenn
1. die dem Beschuldigten zur Last gelegte Tat nicht erwiesen werden kann oder keine Verwaltungsübertretung bildet;
2. der Beschuldigte die ihm zur Last gelegte Verwaltungsübertretung nicht begangen hat oder Umstände Vorliegen, die die Strafbarkeit aufheben oder ausschließen;
3. Umstände vorliegen, die die Verfolgung ausschließen.
Download Dokument BH Krems
> BH Krems Einstellung des Strafverfahrens , 31. März 2011 [109 KB]

72% NEIN zum MONSTERSTEINBRUCH

72% sind gegen das Steinbruchprojekt Paudorf

Am 21. 7. 2010 stimmten die Menschen über den geplanten Steinbruch im Paudorfer Hörfarthgraben ab. Mit 72% Ablehnung haben die GegnerInnen des Projekts ein klares Zeichen gesetzt. Die Mönche im Stift Göttweig, die Betreiberfirma ASAMER Holding und der Landeshauptmann von Niederösterreich Dr. Erwin Pröll sollten das endlich zur Kenntnis nehmen! Mehr...

Stellungnahme zur Änderung der Verordnung über die Europaschutzgebiete
Fristgerecht übermittelten wir der NÖ-Landesregierung unsere Stellungnahme zur Änderung der Verordnung über die Europaschutzgebiete und somit unsere Forderung nach Unterschutzstellung des gesamten Dunkelsteinerwalds. > Mehr...

 

ZWEITE DEMO VOR STIFT GÖTTWEIG

FRIEDLICHE DEMO VOR DEM STIFT GÖTTWEIG, am 7. Juli 2010
Am Tag des Auftritts der berühmten Opersängerin Elīna Garanča, am 7. Juli 2010, wurde - bei schönstem Sommerwetter und geschlossenem Stiftsrestaurant (!) - vor dem Stift Göttweig gegen den geplanten Horrorsteinbruch "Paudorf/Hörfarthgraben" demonstriert. Doch die Patres lehnen Gespräche mit den drei Bürgerinitiativen weiterhin konsequent ab. Göttweig wird Göttschweig!
> Mehr...

 

DEMO VOR DER FIRMA ASAMER HOLDING

Petition an Dr. Manfred ASAMER, ASAMER Holding AG

BürgerInnenprotest vor ASAMER Holding, am 30. Juni 2010
Ohlsdorf - Um den geplanten Skandal-Steinbruch Paudorf/Hörfarthgraben in Niederösterreich zu verhindern, protestierten drei Bürgerinitiativen vor den Toren der Betreiberfirma, Asamer Holding AG, in Ohlsdorf. Nachdem der Geschäftsführer, Dr. Manfred Asamer, bisher sämtliche Gesprächsangebote ignoriert hat, wurde ihm am Mittwoch, dem 30. Juni 2010, in einem - teils sehr emotionalen - Gespräch eine Petition überreicht.
Mehr...

 

Bohrstelle, 300 Meter südwestlich der Mammutbäume beim Stift Göttweig

BEHÖRDE ERTEILT RODUNGSBEWILLIGUNG FÜR PROBEBOHRUNGEN, TROTZ FEHLENDER UMWIDMUNG!
WIRD DIE BEVÖLKERUNG ÜBER DEN TISCH GEZOGEN?
Das Niederösterreichische Steinbruch-Desaster wird zum Polit-Skandal. Es scheint, als wüsste bei den niederösterreichischen Behörden die linke Hand nicht, was die rechte tut. Oder doch? Denn obwohl für den Paudorfer Hörfarthgraben keine behördliche Umwidmung in ein Abbaugebiet für Granulit vorliegt, erteilt die BH Krems in ihrem Amtsblatt vom 2. Juni 2010 eine Rodungsbewilligung! Während die Bevölkerung zum Narren gehalten wird, wird fleissig gerodet und (probe)gebohrt. Frau Mag. Elke Ecker (Büro Landesrat Mag. Heuras) teilte uns telefonisch mit, dass Landesrat Heuras zwar bereit wäre mit uns sprechen, doch hätte das nicht viel Sinn, da er nur für Widmungen und Umwidmungen zuständig sei. Für Rodungen ist die BH Krems, für Naturschutz und sonstige Belange sind andere Landesräte zuständig. Niemand soll sich auskennen! Eine erprobte Kompetenzdschungeltaktik?
> Mehr...


 

NEIN ZUM HORRORSTEINBRUCH PAUDORF

"Die Gesundheit der Menschen hat Vorrang!"

"Die Gesundheit der Menschen hat Vorrang, nicht der Profit der Mönche!"

Gemeinsam mit den Bürgerinitiativen „Lebenswertes Paudorf“ und "Komitee zum Schutz des Dunkelsteinerwaldes" kämpfen wir gegen den geplanten 50 Hektar (!) Steinbruch [1.128 KB] der Firma Asamer Holding AG im Dunkelsteinerwald (Hörfarthgraben im Eigentum des Benektiktinerstifts Göttweig) in unmittelbarer Nähe zu uralten kalifornischen Mammutbäumen!

Benediktinerstift Göttweig bedroht den Dunkelsteinerwald
Im Jahr 1880 legte der spätere Abt von Göttweig, Adalbert Dungel, mehrere Samen der "Wellingtonia Gigantea" auf dem Plateau des vom Ortszentrum östlich gelegenen Eichberg in die Erde. Heute gehören die Mammutbäume, die so genannten Adalbert-Wellingtonien, zu den größten zusammenstehenden Beständen in Mitteleuropa (Wikipedia).
Seltsamerweise bedroht nun der Nachfolger von Abt Dungel, der amtierende Abt, Mag. Columban Luser OSB, diese unwiederbringliche Kulturlandschaft. Denn anstatt den ihm anvertrauten Teil des Dunkelsteinerwalds zu schützen und für künftige Generationen zu bewahren, verschachert er Schürfrechte an den Steinbruchmulti Asamer Holding. Müssen die Mammutbäume verdursten? Laut Forstexperten würden die Mammutbäume durch den geplanten Steinbruch vertrocknen, da der Grundwasserspiegel auf Grund der massiven Eingriffe radikal absinken würde.

Wir fordern die Eingliederung des Hörfarthgrabens in das bestehende Natura 2000-Gebiet!
Wird Paudorf als Bauernopfer missbraucht? Wie kommt es, dass ein 50 ha großes Waldstück [1.128 KB] im Dunkelsteinerwald bei Paudorf vom „Natura 2000-Gebiet” ausgenommen wurde, um Jahre später zu einem Monstersteinbruch zu werden, der die Gesundheit der Bevölkerung massiv gefährdet? Angeblich wurde von der NÖ-Landesregierung "vergessen", den Hörfarthgraben in das Natura 2000-Schutzgebiet zu integrieren! Die seltsame Vereinbarung vom 22.7.2009 [1.421 KB] , zwischen Umweltanwalt Dr. Rossmann und Ing. Pree vom Steinbruchbetreiber Asamer Holding, ist von der Niederösterreichischen Landesregierung zu überprüfen, zumal der "Strategische Umweltbericht" der Landesregierung, Raumordnungsprogramm Mitte, erst am 14.8.2009 an die Gemeinde Paudorf zur öffentlichen Einsichtnahme und Stellungnahme versandt wurde (OTS 4.5.2010)

Werden wir von der NÖ Landesregierung über den Tisch gezogen?
In der Verordnung über ein Regionales Raumordnungsprogramm NÖ Mitte (ROP) [1.024 KB] - LGBl. 8000/76-2 vom 21. 5. 2010 (kundgemacht im NÖ Landesgesetzblatt und im Rechtsinformationssystem des Bundes - RIS), scheint in der Anlage 3 „Liste der Standorte sowie der Eignungszonen für die Gewinnung grundeigener mineralischer Rohstoffe” das "Projekt 9a Hörfarthgraben" nicht mehr auf! Das bedeutet, laut einem Telefongespräch mit Frau Mag. Elke Ecker vom Büro des zuständigen Landesrats, Mag. Johann Heuras, dass es derzeit keine Widmung des Hörfarthgrabens in ein Abbaugebiet für Granulit gibt! Trotz der fehlenden Widmung wird im „Amtsblatt Krems“ (Nr. 11/2010 vom 2. Juni 2010) der Betreiberfirma Asamer „die Rodung zum Zwecke der Suche nach mineralischen Rohstoffen“ im besagten Gebiet GENEHMIGT! Weiß die eine Hand nicht, was die andere tut? Oder versucht man uns über den Tisch zu ziehen? Unsere Begehung vom 3. Juni 2010 bestätigte auf jeden Fall die bereits erfolgten Rodungen (Fotos). Der Hörfarthgraben im Bereich der „Sieben Marksteine“ ist durch schwere Baumaschinen bereits verwüstet!

Streusplitt gegen Menschen?
"Soviel Streusplitt können die gar nicht produzieren, um nicht auszurutschen!" (Walter Kosar, Mai 2010)
60 bis 70 Jahre soll der geplante Steinbruch im Hörfarthgraben lärmen und stauben und hauptsächlich Streusplitt (!) liefern. Die Gesundheit der Bevölkerung wird hier wegen Streusplitt aufs Spiel gesetzt. Doch die Gesundheit der Bevölkerung, die ohnehin schon seit fast 130 Jahren unter dem Steinbruch in Meidling leiden musste, hat Vorrang, nicht Profit!

Feinstaubmessung? Keiner fühlt sich zuständig!
Niemand will die Feinstaubmessung beim bereits bestehenden Steinbruch in Meidling finanzieren. Keiner fühlt sich zuständig: Weder der Grundstückeigentümer (Benediktinerstift Göttweig), noch der Betreiber (Firma Asamer Holding). Schon gar nicht die NÖ Landesregierung! Das sollte sich jedoch bald ändern!

BürgerInnenversammlung am 30. April 2010
Bei der BürgerInnenversammlung am 30. April 2010 in Paudorf gingen diesbezüglich die Emotionen hoch. Die NÖ Landesregierung und das Stift Göttweig müssen sich entscheiden: Gesundheit der Bevölkerung oder Geld? Geld oder Leben?> Mehr...

Wir werden den geplanten, zerstörerischen Rohstoffabbau im Hörfarthgraben verhindern, ein Umdenken einleiten und die Aufwertung des gesamten Dunkelsteinerwalds in ein Naturschutzgebiet erreichen. Deshalb bringen wir unsere Ideen ein und wirken mit, um sinnvolle wirtschaftliche Alternativen zum Steinbruchprojekt zu finden. Ziel ist es, die alte Kulturlandschaft Dunkelsteinerwald zu erhalten und die Arten- und Lebensraumvielfalt zu fördern. Der Dunkelsteinerwald ist kein Industriegebiet. Die Gesundheit der Menschen hat Vorrang. Kein Tempel, auch nicht das Benediktinerstift Göttweig, reicht an die Schönheit des Dunkelsteinerwalds heran.

Die Niederösterreichische Landesregierung ist nun am Zug!
Der NÖ Landesregierung alleine obliegt es, den gesamten Dunkelsteinerwald endlich zum Naturschutzgebiet zu erklären! Aktuelle Kommunikation mit der NÖ Landesregierung > Mehr...

Weitere Protestaktionen sind unvermeidlich
So gemütlich wie bisher wird es nicht mehr weitergehen. Die Verantwortlichen für dieses unwürdige Spiel werden sich rechtfertigen müssen. > Aktuelle Protestaktionen

 

BürgerInnenversammlung 30. April 2010

BürgerInnenversammlung, 30. April 2010. Im Bild von links: Dr. Norbert Skorjanz (Ref.), Walter Kosar (BI-Freunde des Dunkelsteinerwalds, Ref.) - Dr. Horst Oberndorfer (Moderator) - Bgm. Leopold Prohaska - Wolfgang Janisch (Sprecher BI Paudorf) - Pater Dr. Udo Fischer

Bei der BürgerInnenversammlung
am 30. April 2010 in Paudorf gingen diesbezüglich die Emotionen hoch. Die verschiedenen Standpunkte wurden klar. Gesundheit der Bevölkerung oder Geld für das Benediktinerstift Göttweig. Geld oder Leben! Kirche gegen Menschen! Die PaudorferInnen waren bei der BürgerInnenversammlung zahlreich vertreten. Über hundert Gäste erlebten im Gasthaus Grubmüller lebhafte Diskussionen. Dr. Skorjanz referierte über die Gefährlichkeit von Feinstaub, der Bürgermeister von Paudorf, Leopold Prohaska, sprach u.a. über die Ausgrenzung der Gemeinde durch die Niederösterreichische Landesregierung und der Sprecher der Bürgerinitiative "Lebenswertes Paudorf ," Wolfgang Janisch, zeigte nicht nur Fotos, wo Feinstaub wie Schnee auf Dächern und Straßen liegt, sondern auch bedrohliche Fotomontagen des geplanten Horrorsteinbruchs im Hörfarthgraben. Der Vertreter der Bürgerinitiative "Freundinnen und Freunde des Dunkelsteinerwalds" Walter Kosar hielt eine feurige Rede und ermutigte die Anwesenden zu verstärkten Protestmaßnahmen. Zahlreiche Wortmeldungen der BürgerInnen brachten Verzweiflung, Wut und Ohnmacht zum Ausdruck. Denn weder Politiker und Betreiber, noch die Grundeigentümer scheinen an der Gesundheit der Bevölkerung Interesse zu haben. Die Niederösterreichische Landesregierung übt seit Jahren einen undemokratischen Eiertanz und vermeidet Transparenz. Pater Mag. Maurus Kocher, der Leiter des Forstbetriebes Benediktinerstift Göttweig, übt ebenfalls. Er war auch unter den geladenen Gästen. Trotz wütender Proteste und trotz vieler unwiderlegbarer Argumente gegen den geplanten Steinbruch, blieb er dabei: Der Steinbruch im Hörfarther Graben wird gebaut, weil das Stift Göttweig Geld braucht!

DOKU > RADIO ORANGE 94.0
http://cba.fro.at/show.php?eintrag_id=17003

Fotos der BürgerInnenversammlung

 

Pfarre Paudorf

Pater Udo Fischer
trat 1962 in das Knabenseminar Hollabrunn ein und besuchte das Bundesgymnasium Hollabrunn, wo er 1971 die Matura ablegte. Während dieser Zeit war er Mitglied der Legio Mariae. 1974 trat er in das Stift Göttweig ein und nahm den Ordensnamen Udo an. Nach dem Theologiestudium an der Universität Wien und der Priesterweihe 1977 war er zunächst Kaplan in Pfaffendorf und Obernalb. Seit 1981 ist er Pfarrer von Paudorf-Göttweig.

Der breiten Öffentlichkeit bekannt wurde Udo Fischer, als er als Stimme der Opfer von Hans Hermann Groër auftrat. Am 17. Februar 1998 wurde Pater Udo von seinem damaligen Diözesanbischof Kurt Krenn - ohne Angabe von Gründen - als Pfarrer von Paudorf abgesetzt. Nach seiner Absetzung schlug ihn der Abt des Stiftes Göttweig, Clemens Lashofer, am 18. März 1998 neuerlich als Pfarrer vor und P. Udo blieb dadurch im Amt. Mit einem bischöflichen Dekret vom 21. Februar 2005 wurde P. Udo Fischer von Klaus Küng offiziell wieder zum Pfarrer von Paudorf-Göttweig ernannt. (WikipediA)

Pater Udos Pfarrblatt-Seiten zum Thema Steinbruch
Oktober 2003 (Betriebseröffnung)
> http://www.pfarre-paudorf.com/html/oktober_2003.html
März 2007 (Neuigkeiten aus Bruchtal und Offener Brief)
> http://www.pfarre-paudorf.com/html/marz_2007.html#Neuigkeiten.aus.Bruchtal
April 2007
> http://www.pfarre-paudorf.com/html/april_2007.html#Neues.aus.Bruchtal
Mai 2007
> http://www.pfarre-paudorf.com/html/mai_2007.html#Droht.Zusammenbruch
September 2007 (Nach Großversagensereignis)
> http://www.pfarre-paudorf.com/html/september_2007.html#Steinbruch-Report
November 2007 (Konstituierung der BI)
> http://www.pfarre-paudorf.com/html/november_2007.html#Konstituierung
April 2008 (Schaun Sie sich das an)
> http://www.pfarre-paudorf.com/html/april_2008.html#Steinbruch.Schaun
Mai 2008
> http://www.pfarre-paudorf.com/html/mai_2008.html#Neuigkeiten.aus.Steintal
März 2009 (500 Lkw-Fahrten)
> http://www.pfarre-paudorf.com/html/marz_2009.html#500.LKW-Fahrten
Oktober 2009 (Ein zweiter Steinbruch droht)
> http://www.pfarre-paudorf.com/html/oktober_2009.html#Ein.zweiter.Steinbruch.droht
Dezember 2009 (Steinbruch für weitere 100 Jahre)
> http://www.pfarre-paudorf.com/html/dezember_2009.html#Steinbruch-weitere.Hundert.Jahre
März 2010 (LH empfängt Bürgerinitiative)
> http://www.pfarre-paudorf.com/html/marz_2010.html#LH.empfaengt.BI
September 2010 (Steinreich)
> http://www.pfarre-paudorf.com/html/september_2010.html#Steinreich