NEIN zu Treibjagden im Dunkelsteinerwald

Treibjagd 2016

Montecuccolis Treibjagd 2016 im Dunkelsteinerwald
Auch im diesjährigen Advent wurde rund um den "Ruhewald Hohenegg" im Dunkelsteinerwald wieder scharf geschossen. Die - unserer Meinung nach - infantilen Jagdgelüste einer privilegierten Elite kosteten am 9. Dezember 2016, lt. gut informierten Kreisen, 16 Wildschweinen und 40 Rehen das Leben. Immer mehr Personen innerhalb der österreichischen Jägerschaft distanzieren sich von diesen Jagdmethoden und fordern ein Ende dieser mittelalterlichen Tierhetzen, da sie dem Ansehen der Jagd schaden. Wir werden weiter daran arbeiten, eine Ende dieser Feudaljagdpraxis zu erreichen.

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DI Felix Montecuccoli, Tel. 0664-433 27 71
Büro jeweils Vormittag 8.00 – 12.00 Uhr
DI Helga Montecuccoli, Tel. 02749-2290
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LANDESVERWALTUNGSGERICHT HEBT STRAFE AUF

NACHSPIEL ZU MONTECUCCOLIS TREIBJAGD 2013
Ausweispflicht gegenüber Jagdaufseher: Landesverwaltungsgericht hebt Strafe auf
In Österreich herrscht keine Ausweispflicht – außer gegenüber JägerInnen; Gericht hebt Strafe auf, ohne Gesetz in Frage zu stellen

Niederösterreich (OTS) - In Österreich muss man gegenüber der Polizei die eigene Identität nicht preisgeben, ein wichtiges Recht auf Privatsphäre. Selbst wenn die Exekutive jemanden bei einer Verwaltungsübertretung beobachtet, kann sie diese Person maximal für 24 Stunden zur Identitätsfeststellung auf die Wache mitnehmen, es ist aber nicht strafbar, auch dann zu schweigen und den eigenen Namen nicht zu nennen. Anders gegenüber JagdaufseherInnen nach dem Jagdgesetz. Diese können auf bloßen Verdacht von Wanderern einen Ausweis verlangen und zeigt man ihn nicht, erhält man eine Verwaltungsstrafe dafür. So geschehen vor einigen Jahren im Dunkelsteiner Wald.

Mehr zum Thema
> Verhaftungen bei Montecuccolis Treibjagd 2013
> VGT
> OTS, 19. JUli 2016


Jagdinterner Ethik-Kodex

Jagdinterner Ethik-Kodex fordert: Tierschutz und Ökologie als Grundpfeiler der Jagd
Klare Absage an die Gatterjagd, die Jagd auf ausgesetzte Zuchtfasane und den Abschuss nicht wildernder Hunde – VGT begrüßt diese Entwicklung
Wien (OTS) - Es wird zunehmend klar: die Jagd braucht einen Paradigmenwechsel. Und das fordern nicht nur TierschützerInnen und der Ökojagdverband. Nun legte die Jägerin Victoria Kickinger nach, wie sie sagt, längerer interner Diskussion in der Jägerschaft einen Ethik-Kodex für die Jagd vor. Darin werden Tierschutz und Ökologie als Grundpfeiler der Jagd eingefordert. Mit Tierschutzorganisationen müsse der Dialog gesucht werden. Ebenso deutlich lehnt man die Gatterjagd und den Abschuss ausgesetzter Zuchtfasane, -enten und -rebhühner ab. Dazu distanziert man sich von Alkohol bei der Jagd, vom Abschuss nicht-wildernder Katzen und Hunde, vom Jagdlobbyismus, sowie von extremer Fütterung und Trophäenjagd. Und schließlich gibt es eine Distanzierung von jenen Personen in der Jägerschaft, die diesem neuen Selbstverständnis nicht folgen und dem Ansehen der Jagd schaden.
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Kodex für die Jägerschaft
> CORPORATE GOVERNANCE KODEX FÜR DIE JÄGERSCHAFT


VERWALTUNGSGERICHT ENTSCHEIDET

PRIVATE FORSTSTRASSEN VON JAGDSPERREN AUSGENOMMEN
Jedes Jahr wieder gibt es große Treibjagden im Dunkelsteiner Wald in Niederösterreich. Und jedes Jahr wieder sperrt die Bezirkshauptmannschaft die Zufahrten zum Wald, obwohl sie öffentliche Gemeindestraßen sind, mutmaßlich nur, um jede Störung der hochherrschaftlichen Jagdgelüste zu verhindern. Zu Unrecht!
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Polizei beschützt Hetzjagd im Dunkelsteinerwald

Montecuccolis "Mordsgaudi" kostete 39 Rehen das Leben und den Steuerezahlern einen Polizeieinsatz!
Bei der heurigen Treibjagd des Großgrundbesitzers, DI Felix Montecuccoli, wurden angeblich nur 8 Wildschweine, dafür aber 39 Rehe abgeknallt.
Die Anzahl der Tiere, die verletzt in andere Revieren flüchteten, ist - wie immer - unbekannt. Angeblich wurde ein Jäger, der im Nebenrevier füttern wollte, ivon vielen zivilen Polizisten zur Ausweiskontrolle angehalten.

Demonstrationen
Demonstrationen von Tierschützern wurden uns bisher keine gemeldet. Trotzdem war der Polizeieinsatz enorm.
Die Tiere wurden demnach nicht geschützt, umsomehr jedoch die Mordsgaudi der herrschaftlichen Jagdgäste.

Wer zahlt den polizeilichen Schutz für eine kleine schießwütige Elite?
Die Steuerzahler und Steuerzahlerinnen!
Dass wir für die polizeiliche Bewachnung privater Schießparties kleiner Eliten zahlen müssen und dass die Polizei dazu instrumentalisiert wird, solche anachronistischen Hetzjagden zu schützen, ist nicht nachvollziehbar.
Wird unsere Polizei zur Privat-Security der Herren Montecuccoli und Mensdorff-Pouilly?

LR Pernkopf ist gefordert diese privaten Masssentötungen einzustellen
Wie bei den unendlichen Staubbelästigungen in Paudorf und den überfälligen Landschaftsschutz für den Dunkelsteinerwald, ist auch hierLR Pernkopf gefordert. Es ist höchste Zeit, solche brutalen, privaten Spaßtötungen von Tieren zu beenden und Treibjagden in NÖ endlich zu verbieten.

Ähnliche Fälle
Bereits viertes Mal polizeiliches Sperrgebiet um Mensdorff-Pouilly Jagdrevier
Sogar polizeiliche Videoüberwachung „zum Zweck der Abwehr und Aufklärung gefährlicher Angriffe“ - im ungarischen Teil des Reviers erscheint dagegen nicht ein einziges Polizeifahrzeug
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Treibjagd auf Zuchtfasane bei Stiftung Fürst Liechtenstein: Konflikt mit TierschützerInnen
Kameras unerwünscht – aggressive JägerInnen in Hohenau, NÖ, versuchen VGT-AktivistInnen einzuschüchtern, Polizei schreitet nicht gegen VGT ein, weil Dokumentation der Jagd legal
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DI Josef Pröll /Landesjägermeister
> http://www.noeljv.at/wir-ueber-uns/organisation/praesidium
> https://www.parlament.gv.at/WWER/PAD_15465/
> http://tvthek.orf.at/program/Niederoesterreich-heute/70017/Niederoesterreich-heute/11108608/Zweigelt-trifft-Hase/11111565

Zuständiger Landesrat
> Dr. Stephan Pernkopf

Verwaltungsgericht entscheidet:
>
private Forststraßen von Jagdsperren ausgenommen


Felix Montecuccolis „War on animals“

Neuerliche Treibjagd im niederösterreichischen Dunkelsteinerwald, am 11. Dezember 2015
Nach einem Jahr Waffenruhe lässt Graf Montecuccoli im Advent 2015 wieder auf Tiere schießen - vorwiegend auf Rehwild.
Die aktuelle Treibjagd des Präsidenten der österreichischen Land- und Forstwirtschaftsbetriebe, Dipl. Ing. Felix Montecuccoli, findet am Freitag, dem 11. Dezember 2015, von 08.00h bis 17.00h, auf seinen 600ha großen Privatgründen im Dunkelsteinerwald statt. Treffpunkt ist um 08.00h, am Parkplatz „Ruhewald Hohenegg“, 3386 Hafnerbach, Hohenegg 2. Makabres Detail: Gleich hinter dem Treffpunkt bietet die Familie Montecuccoli seit kurzem Bestattungen im "Ruhewald Hohenegg", an, und bittet auf ihrer Website um „entsprechend respektvolles Verhalten“. Zumindest am 11. Dezember wird es mit der Ruhe und dem Respekt vorbei sein, denn der Urnenhain wird zum Sperrgebeit! Circa 50 bewaffnete Schützen mit klingenden Namen und mindestens ebenso viel Personal werden an diesem vorweihnachtlichen Dezembertag von der Burgruine Hohenegg zu den grausamen Trieben aufbrechen. Frei nach Schillers Glocke, „Ales rennet, rettet, flüchtet!“, werden Treiber und Jagdhunde lärmend durch den Dunkelsteinerwald preschen, Tiere in Panik und Todesangst versetzen und den Schützen vor deren Flinten treiben.
Gemeindeamt Hafnerbach verweigert Auskunft
Bei der telefonischen Nachfrage des Journalisten Herby Loitsch von Radio Orange, am 2. Dezember, nannte die Beamtin des Gemeindeamts weder ihren Namen, noch gab sie irgendeine brauchbare Auskunft. Auf die Frage, warum sie Auskünfte zur Treibjagd verweigere, meinte sie kryptisch, das Gemeindeamt hätte mit Radio Orange bereits Schwierigkeiten gehabt. Auf die Frage, ob die Gemeinde nicht verpflichtet sei, die Verordnung (gem. § 43 Abs. 1 der StVO 1960 / Errichtung eines befristeten jagdlichen Sperrgebietes nach § 94 Abs. 3 NÖ Jagdgesetz) zur Treibjagd öffentlich zu machen bzw. anzuschlagen, meinte sie, eine Treibjagd sei nicht angemeldet und eine solche müsse man auch nicht anzeigen. Dann legte die Beamtin auf. Transparenz auf niederösterreichisch!
Treibjagden auf Rehwild sind selbst in der Jägerschaft verpönt
Die feine Jagdgesellschaft – die mit Autos direkt zu ihren Hochständen chauffiert wird – ballert mit ihren Gewehren vorwiegend auf Rehwild und weniger auf Wildschweine. Treibjagden auf Rehwild sind unweidmännische Schlächtereien. Sie sind in Österreich eher selten und – ähnlich wie Gatterjagden - sogar innerhalb der Jägerschaft verpönt.
Treibjagd unter Ausschluss der Öffentlichkeit
Beobachter zu Montecuccolis Treibjagden sind keine zugelassen, Einblick in die Gästeliste gibt es ebenfalls nicht.
Proteste sind nicht ausgeschlossen
Mit Protesten von Tierschützern und der lokalen Bevölkerung gegen dieses blutige Massaker im Dunkelsteinerwald ist zu rechnen.

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DI Josef Pröll /Landesjägermeister
> http://www.noeljv.at/wir-ueber-uns/organisation/praesidium
> https://www.parlament.gv.at/WWER/PAD_15465/
> http://tvthek.orf.at/program/Niederoesterreich-heute/70017/Niederoesterreich-heute/11108608/Zweigelt-trifft-Hase/11111565

PRESSE
> Presseaussendung vom 2. Dezember 2015
> https://www.parlament.gv.at/WWER/PAD_15465/

VERÖFFENTLICHUNGEN
> Tierschutzverein Robin Hood
> aktion 21 austria
> https://www.facebook.com/Tierschutzverein-Robin-Hood-150114178340460/?ref=hl
Interessantes zum Thema
Jedes Jahr wieder gibt es große Treibjagden im Dunkelsteiner Wald in Niederösterreich. Und jedes Jahr wieder sperrt die Bezirkshauptmannschaft die Zufahrten zum Wald, obwohl sie öffentliche Gemeindestraßen sind, mutmaßlich nur, um jede Störung der hochherrschaftlichen Jagdgelüste zu verhindern.
> http://www.martinballuch.com/tag/montecuccoli/



Journal

HISTORISCHER HANDSHAKE IM DUNKELSTEINERWALD
Begegnung der BI "Freunde und Freundinnen des Dunkelsteinerwalds" mit DI Felix Montecuccoli
Zu einem zufälligen Treffen zwischen Mitgliedern der BI "Freunde und Freundinnen des Dunkelsteinerwalds" und DI Felix Montecuccoli kam es am 8. April 2015, am Parkplatz der Burgruine Hohenegg. Die Mitglieder der Bürgerinitiative betonten dabei, dass nicht Herr Montecuccoli persönlich das Ziel ihrer Aktivitäten sei, sondern der Schutz des Dunkelsteinerwalds.
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TREIBJAGD 2014 ABGEBLASEN

TIERISCHE FREUDE IM DUNKELSTEINERWALD: MONTECUCCOLIS TREIBJAGD 2014 ABGEBLASEN.
Proteste gegen Treibjagden auf Rehwild zeigten Wirkung. Ein weiterer Schritt in Richtung "Naturschutz für den Dunkelsteinerwald" ist getan.


Der Großwaldeigentümer und Jagdveranstalter, Felix Montecuccoli, hat seine - alljährlich in der ersten Dezemberwoche stattfindende -Treibjagd auf Rehwild im Dunkelsteinerwald für heuer abgeblasen. Offensichtlich waren seinen erlauchten Gästen, aus Adel, Finanz, Wirtschaft und Politik, die heftigen Proteste der letzten Jahre, üble Klagen gegen Bürgerinitiativen, spektakuläre Verhaftung einiger Tierschützer samt Unterbrechung der Treibjagd im Vorjahr und einige Todesfälle bei ähnlichen Veranstaltungen doch zu viel. Herr Montecuccoli, seines Zeichens auch Präsident der Land- und Forstbetriebe Österreichs, wird seine Gäste in Zukunft anders unterhalten müssen. Die selbst in Jägerkreisen verpönte Treibjagd auf Rehwild im Dunkelsteinerwald gehört somit hoffentlich der Geschichte an.

Nach der erfolgreichen Verbannung ineffizienter Windmühlen und gesundheitsgefährdender Großsteinbrüche, ist das überraschende Ende der anachronistischen Hetzjagden auf Rehwild ein weiterer Schritt zum "Naturschutz für den Dunkelsteinerwald". Zwar sträubt sich die Naturschutzabteilung der NÖ Landesregierung - unter Leitung von Landesrat Pernkopf und Mag. Tschulik - mit fadenscheinigen Argumenten - weiterhin gegen einen Landschaftsschutztitel für den Dunkelsteinerwald, doch die Erfolge der Bürgerinitiativen und der Bevölkerung sollten den Verantwortlichen zu denken geben.

PRESSECORNER
> Presseaussendung
> Pressefoto (Foto: Herby "omo" Loitsch, honorarfrei / Bildtext: Tierische Freude im Dunkelsteinerwald)


JÄGER SPIELEN EXEKUTIVE?

2 neue Jagdfreistellungsanträge: GrundbesitzerInnen für Ende der Jagd
VGT betreut nun Verfahren in NÖ, OÖ, Steiermark und Kärnten; Grundbesitzer: Jägerschaft betrachte Natur als Mastbetrieb
Wien (OTS) - Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte gab 2012 einem bayrischen Grundbesitzer Recht, der aus ethischen Gründen keine Jagd auf seinem Grund dulden wollte. Seitdem beantragen in Deutschland laufend weitere GrundbesitzerInnen die Jagdfreistellung.
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Zielwasser im Visier
Grüne und Neos fordern ein gesetzlich geregeltes Alkoholverbot für die Jagd. Zuletzt wurde ein Treiber von einem Jäger tödlich getroffen.
Wien. Dass der Jägermeister Jägermeister heißt, liegt nahe. Curt Mast, der Erfinder des bekannten Kräuterlikörs, war selbst begeisterter Jäger. Der Flachmann im grünen Jackett der Waidmänner ist mittlerweile legendär. Das mag freilich ein veraltertes Vorurteil sein. Seit zu Beginn dieses Monats ein Treiber im Bezirk Hollabrunn durch ein durch Äste abgelenktes Projektil eines Jägers am Kopf schwer verletzt worden ist, ist allerdings eine Diskussion um eine Neuregelung der Landesjagdgesetze entflammt. Der Österreichische Tierschutzverein fordert ein gesetzlich geregeltes Alkoholverbot bei der Jagd, die Innung der Augenoptiker verpflichtende Sehtests für Jäger in regelmäßigen Abständen.
> Wiener Zeitung vom 14. Dez. 2014

Südsteiermark: VGT verhindert illegale Treibjagd auf Zuchtfasane - Anzeige
Bei Feldbach wurden Fasane in einer Fasanerie gezüchtet und an diesem Wochenende illegal vor der Jagd ausgesetzt
VGT-AktivistInnen vor Ort schreiten ein
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JÄGER SOLLTEN POLZEIBEFUGNISSE ERHALTEN
Welche Macht die bewaffnete Jägerlobby in Österreich hat, zeigte sich kürzlich in der Steiermark. Da sollten tatsächlich Waidmänner ähnliche Befugnisse wie Polizisten erhalten.
Man stelle sich vor: Wanderer werden von Jägern festgenommen, Rucksäcke und Autos durchsucht, Fotoapparat und andere Gegenstände konfisziert...! Bei der Treibjagd 2013 des Großwaldbesitzers und Präsidenten der Land- und Forstbetriebe Österreichs, Felix Montecuccoli, mussten die Jäger noch die Polizei rufen, um zwei friedliche Wanderer zu verhaften. Die steirische ÖVP und deren Jägerschaft wollte die Exekutivgewalt nun selbst übernehmen. Landesrat Johann Seitlinger ruderte jedoch im letzten Moment zurück. Die Kompetenzen der Jägerschaft sollen nun doch nicht erweitert werden! Welch ein Glück, wenn man bedenkt, dass Jäger - besonders bei Treibjagden - einander gerne selbst erschießen (wie kürzlich in NÖ), so wären Wanderungen durch den Wald lebensgefährlich. Da die meisten Jagdgebiete - auf Grund ihrer Größe - bei Treibjagden gar nicht zu sperren sind und da manche Gemeinden, wie zum Beispiel die Gemeinde Hafnerbach,Treibjagden nicht einmal öffentlich schlagen, wären Österreichs Wälder unbetretbar. Das mag zwar im Sinne der größten, bewaffneten österreichischen Privattruppe, der Jägerschaft, sein, nicht jedoch im Sinne der Bevölkerung. Landesrat Johann Seitinger, der Landesjägermeister Heinz Gach, der Gatterjäger und Landesjägermeister Josef Pröll , der Großwaldbesitzer und Treibjagdveranstalter Felix Montecuccoli sowie dessen Jagdpartner, der streitbare Generalsekretär der Österreichischen Jagdverbände, Dr. Peter Lebersorger, werden sich kränken.

Kopfschuss bei Treibjagd in Niederösterreich
>
Der Standard, 9. Nov. 2014
>
regionews, 10. Nov. 2014
>
österreich-nachrichten, 10. Nov. 2014
>
Österreich.at, 10. Nov. 2014

Neues Gesetz macht aus Jägern Waldpolizisten
Das neue steirische Jagdschutzgesetz ist noch nicht beschlossen, sorgt aber bereits für Aufregung.
Aufsichtsjäger sollen künftig polizeiliche Befugnisse erhalten. In speziellen Fällen soll der Jäger dann sogar auch Festnahmen aussprechen können. Trotz mancher Reibereien zwischen Jägern und Freizeittouristen herrscht an sich Frieden in den heimischen Wäldern. Durch die geplante Novelle des steirischen Jagdgesetzes könnte sich das jetzt aber ändern. Jäger sollen Wilderer stellen dürfen Geplant ist, dass Jäger Befugnisse erhalten sollen, die bisher nur die Polizei hatte, und da gehören unter anderem auch Festnahmen dazu.
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Geplante Polizeibefugnisse für JägerInnen in Steiermark Maßnahme gegen Tierschutz
Zuerst wurde Filmen von Treibjagden verboten, jetzt wollen Jäger auch Tierschützer festnehmen, ihre Autos durchsuchen und ihre Kameras abnehmen können
Wien (OTS) - Die geplante Novelle zum steirischen Jagdgesetz hat bereits die Begutachtungsphase passiert und steht vor der Gesetzwerdung. Darin haben sich die JägerInnen im Landtag selbst die Befugnisse zugesprochen, filmende TierschützerInnen festzunehmen, ihr Gepäck und ihre Autos zu durchsuchen und ihre Kameras zu beschlagnahmen. Diese neuen Maßnahmen kommen, nachdem erst vor einem Jahr in einer Novelle das Filmen von Treibjagden durch TierschützerInnen verboten wurde.
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Die schießwütige Jägerlobby macht ihre eigenen Gesetze
Pünktlich zur allherbstlichen Jagdsaison beginnen sie auch wieder - die alljährlichen "Jagd-Unfälle": Im Burgenland wurde kürzlich bei einer Treibjagd ein Jäger angeschossen. Im Bezirk Grieskirchen (OÖ) wurden gleich zwei Jagd-"Unfälle" bekannt: ein 77-jähriger (!) Jäger lenkte sein Projektil in ein Kinderfenster und letzten Dienstag trafen Schrotkugeln ein Auto - nur durch Glück wurde der Fahrer nicht verletzt, er bekam allerdings einen Schock. Und bereits Mitte September erschoß sich ein 72-jähriger Jäger aus NÖ selbst, als er sein ungesichertes Gewehr ins Auto legte und stolperte. Mehr Jagdunfälle sind auf der Seite www.abschffung-der.jagd.at zu finden. Oft spielt dabei Alkohol eine tragende Rolle, aber auch das Alter, also mangelnde köperliche und geistige Fitneß oder einfach nur die "Lust am Töten". Die veralterten Jagdgesetze und und die fehlende Bereitschaft der oftmals mit der Jägerschaft liierten bzw. identischen Politik, diese sowie das Waffengesetz zu reformieren, tragen noch das ihre dazu bei, daß es auch in Zukunft reichlich Tote und Schwerverletzte geben wird.
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Jagdgesetzesnovelle Steiermark: Jäger Landesrat Seitinger verschleiert Wahrheit
VGT: Novelle dient der Verfolgung von TierschützerInnen, die die Tierquälerei bei Gatterjagden und Treibjagden auf Zuchtfasane aufdecken wollen
Wien (OTS) - Da blasen sie natürlich ins gleiche Horn, Jäger Landesrat Johann Seitinger und Landesjägermeister Heinz Gach, wenn es um die Aufrechterhaltung ihres Hobbys geht. Die angepeilte Jagdgesetzesnovelle diene nur der Verfolgung von Wilderern, behaupten sie. Doch wieviele Wilderer werden verfolgt, und wie oft dagegen gibt es Konflikte mit auf Treibjagden oder in Gattern filmenden TierschützerInnen? Wofür wurde vor zwei Jahren das steirische Jagdgesetz dahingehend geändert, dass das Betreten von Treibjagdgebieten während der Treibjagd verboten ist? Anlass war, dass der stellvertretende Obmann des VGT eine Treibjagd auf Zuchtfasane gefilmt hatte. Mit den JägerInnen in der Landesregierung war das neue Verbot schnell in ein Gesetz gegossen und im Landtag durchgewunken. Doch zur Exekution muss die Polizei auch vor Ort sein und die TierschützerInnen in Wald und Feld verfolgen. Was liegt näher, als diese Befugnis daher gleich an die JägerInnen zu übertragen, die ja ein großes persönliches Interesse daran haben, filmende TierschützerInnen zu vertreiben und ihre Kameras zu beschlagnahmen und ihre Autos zu durchsuchen. Und genau diese Befugnisse sollen die JägerInnen jetzt bekommen.
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Keine Polizei- Befugnisse für steirische Jäger
ÖVP rudert zurück
Eine geplante Novelle zum steirischen Jagdgesetz schlug hohe Wellen: Demnach hätten die hiesigen Waidmänner ähnliche Befugnisse wie Polizisten bekommen sollen - etwa die Erlaubnis, Menschen und deren Autos zu durchsuchen und Personen festzunehmen. Jetzt rudert Landesrat Johann Seitinger zurück: Die Kompetenzen der Aufsichtsjäger sollen nun doch nicht erweitert werden.
> Kronen Zeitung, 9. Nov. 2014


GATTERJÄGER JOSEF PRÖLL

Gatterjagd: Anzeige Amtsmissbrauch gegen nö Landesjägermeister Josef Pröll
Weil der Disziplinarrat mit seinem Vorsitzenden Josef Pröll das Disziplinarverfahren gegen ihn selbst nicht rechtskonform geführt habe, erstattete der Nachbarjäger Anzeige
Seit mehr als 10 Jahren wird bei Kaumberg in Niederösterreich ein Jagdgatter für den nö Landesjägermeister und seine Freunderln unterhalten. Im Herbst ermöglicht das den gemütlichen Abschuss von 100 Wildschweinen vom Hochstand aus, auf den die extra dafür gezüchteten, eingesperrten Tiere hingetrieben werden. Der VGT erstattete Anzeige wegen Tierquälerei, die Staatsanwaltschaft St. Pölten übergab den Fall an die KollegInnen in Wien, um Unabhängigkeit zu garantieren. Nun wurde der Vorhabensbericht zur Anklage dem Justizministerium vorgelegt. Gleichzeitig leitete der dem Gatter benachbarte Revierjäger ein Disziplinarverfahren im Rahmen des nö Landesjagdverbands gegen die Täter ein, weil diese Gatterjagd allen Grundsätzen der Weidgerechtigkeit widerspreche. Dieses Disziplinarverfahren wurde einem Disziplinarrat des Jagdverbandes vorgelegt, dessen Vorsitzender aber pikanterWeise der angezeigte Landesjägermeister DI Josef Pröll selbst ist. Ein Schelm, wer Schlechtes dabei denkt, dass dieses Verfahren sofort eingestellt wurde.
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Anzeige gegen Jagdgatter Josef Pröll wegen Hochwassergefährdung
Video zeigt: durch hohe Wilddichte im Gatter wurde Waldboden zerstört und kann kein Wasser mehr speichern - 50 Mill l/Stunde fließen ins Tal, Auffangbecken wird nötig
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Grundbesitzer beantragt Jagdfreistellung seines Grundes
EGMR entschied 2012, dass Deutschland die Zwangsbejagung abschaffen muss - in Österreich fehlt noch ein Präzedenzfall, der nun verhandelt wird
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Jagdsaison ist voll im Gange
Jäger schießt auf fahrendes Auto. Nur mehr Frage der Zeit, bis nächstes Todesopfer zu beklagen ist?
Jägerschaft will bei der Jagdausbildung nichts ändern. Der Österreichische Tierschutzverein fordert längst überfällige verpflichtende psychologische Tests für Jäger
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Proteste gegen Gatterjäger Josef Pröll bei nö Hubertusmesse in Wr. Neustadt
Keine Kopf-in-den-Sand Politik mehr, fordert der VGT - die große Mehrheit der Menschen will ein Verbot der Jagd im Gatter und auf gezüchtete Wildtiere
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Gatterjäger Josef Pröll, Landesjägermeister, spricht bei Messe im Dom zur Jagd
VGT-Protest gegen Gatterjagd: bei Hubertusmesse der nö. Landesjägerschaft in Wr. Neustadt wird in den Fürbitten göttliche Erleuchtung für TierschützerInnen erbeten
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Steuerzahler sollen für Gatterjagden bezahlen
Landesjägermeister Pröll in Bedrängnis
>
Österreich, 25. Okt. 2014

Kopfschuss bei Treibjagd in Niederösterreich
>
Der Standard, 9. Nov. 2014
>
regionews, 10. Nov. 2014
>
österreich-nachrichten, 10. Nov. 2014
>
Österreich.at, 10. Nov. 2014


Polizeieinsatz bei Montecuccolis Treibjagd 2013

MONTECUCCOLIS NEUESTE KLAGE
Jäger Montecuccoli stellt Strafantrag gegen VGT wegen übler Nachrede
Er fühle sich aufgrund eines Webseitenberichts über die Festnahme von 3 Wanderern bei einer Treibjagd gekränkt - Strafdrohung 1 Jahr Haft
Dass die Jägerschaft TierschützerInnen, die die Jagd kritisieren, ständig vor Gericht zu bringen versucht, ist altbekannt. Diesen Hang zu kostenintensiven Prozessen teilt sie mit der Tierindustrie, was man kürzlich an mehrfachen Klagen einer Restaurantkette, die Käfigeier verwendete, gegen die Proteste des VGT sehen konnte. Man nennt dieses Vorgehen SLAPP, strategic law suit against public participation. Auch praktisch völlig aussichtslose Klagen werden eingebracht, um den finanziell schwächeren politischen Gegner einzuschüchtern. So ist auch der vorliegende Fall zu interpretieren.
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EKLAT BEI TREIBJAGD IM DUNKELSTEINERWALD
Polizei beschlagnahmte Filmkameras / BH St Pölten verweigert Rückgabe / VGT klagt
Beamtin behauptet, Kaufrechnungen würden Eigentum des VGT nicht beweisen, er hätte die Kameras im Wert von Euro 2500 nach dem Kauf wieder weiterverkauft haben können!
Anfang Dezember 2013 filmten 3 Personen eine Treibjagd im Dunkelsteiner Wald. Die dafür benutzten Kameras hatten sie aber vorher vom VGT ausgeborgt, um, wie sie sagten, Tierquälereien zu filmen. Offenbar aufgrund des großen Einflusses von "Graf" Montecuccoli in dieser Region, der für die Jagd verantwortlich war, ließ die Bezirkshauptmannschaft St. Pölten die Filmkameras im Gesamtwert von Euro 2500 beschlagnahmen. Als Begründung wurde wörtlich "zur Sicherung des Verfalls wegen Gefahr im Verzug" angegeben. Als der VGT von der Beschlagnahme erfuhr, wurde der
VGT-Obmann sofort bei der BH vorstellig und forderte unter Vorweis der Rechnungen für die Geräte das Vereinseigentum zurück. Die zuständige Beamtin gab zunächst vor, die Gegenstände aus dem Keller holen zu wollen, kam nach 40 Minuten mit der Ausrede zurück, die Gegenstände seien momentan bei der Polizei, um zuletzt ein Email zu schicken, in dem trotz Rechnungen das Eigentum des VGT über die Kameras bestritten wird. Es sei schließlich möglich, dass der VGT seit Kauf der Geräte diese weiterverkauft habe. Nun geht der VGT gerichtlich gegen die BH St. Pölten vor.
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Presse
> NÖN, 22.01.2014
> St. Pölten baut auf, 24.1.2014
> Wien-heute.at, 22.1.2014

Blog
> http://www.martinballuch.com/?p=3609

Bereits 2012 sorgte Montecuccolis Treibjagd für ein gerichtliches Nachspiel:
Auf Grund einer kritischen Textpassage auf der Internetdomain www.dunkelsteinerwald.org über die vom Präsidenten der Land- und Forstbetriebe Österreich, Felix Montecuccoli, im Dezember 2012, veranstalteten Treibjagd (hauptsächlich auf Rehe!) im niederösterreichischen Dunkelsteinerwald, wurde der Sprecher der Bürgerinitiative "Freunde und Freundinnen des Dunkelsteinerwalds", Walter Kosar, am 2. April 2013, vom LG für Strafsachen Wien, wegen "übler Nachrede" nach §111, rechtskräftig verurteilt.
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Spendenaufruf des VGT gegen tierquälerische Jagdformen.
Der VGT dokumentiert seit Jahren skandalöse Zustände bei Treibjagden. Extra in Massentierhaltungen gezüchtete Tiere werden zu tausenden jährlich in Österreich Jägern vor die Flinte gesetzt, damit diese sie abschießen können. Furchtbare Szenen spielen sich jeden Herbst ab, die keinerlei gesetzlichen Kontrollen unterliegen, da die Jagd nach wie vor aus dem Tierschutzgesetz ausgenommen ist. Bitte helfen Sie mit, solche tierquälerische Jagdformen, wie die Baujagd, die Gatterjagd oder Massentierhaltungen für die Jagd zu beenden.
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*
Wissenswertes über den Wald in Österreich
> http://umwelt.naturfreunde.at/Berichte/detail/29135/

Onodi/Kadenbach: Tierschutz muss noch höheren Stellenwert haben
Der Umgang mit Tieren verrät viel über eine Gesellschaft
St. Pölten (OTS/SPI) - Das Thema Tierschutz auf europäischer Ebene stand am Donnerstag auf der Tagesordnung des Niederösterreichischen Landtages.
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Montecuccolis Treibjagd 2013

GEHEIMGEHALTENE TREIBJAGD 2013
Treibjagd vorwiegend auf Rehwild / Gemeindeamt Hafnerbach verweigert Auskunft


Die aktuelle Treibjagd des Präsidenten der österreichischen Land- und Forstwirtschaftsbetriebe, Dipl. Ing. Felix Montecuccoli, findet am Freitag, dem 6. Dezember 2013, von 08.00h bis 17.00h, auf Montecuccoli‘schen Gutsbesitz im niederösterreichischen Dunkelsteinerwald statt. Treffpunkt ist wie jedes Jahr der Parkplatz vor der Burgruine Hohenegg.

Gemeindeamt Hafnerbach verweigert Auskunft
Das Gemeindeamt Hafnerbach hat die Verordnung (gem. § 43 Abs. 1 der StVO 1960 / Errichtung eines befristeten jagdlichen Sperrgebietes nach § 94 Abs. 3 NÖ Jagdgesetz) ) bis dato nicht in ihrem Anschlagkasten kundgetan. Bei einer telefonischen Nachfrage des Journalisten Herby Loitsch von Radio Orange, am 4. Dezember, wollte die Beamtin des Gemeindeamts weder ihren Namen, noch den Durchführungstag der Treibjagd preisgeben. Auf die Frage, ob die Gemeinde nicht verpflichtet sei, die Verordnung zur Treibjagd öffentlich zu machen bzw. anzuschlagen, meinte sie, das sei nicht notwendig. Offensichtlich versucht man diesmal, Montecuccolis Treibjagd solange wie möglich geheim zu halten.

Treibjagden auf Rehwild sind in Österreich selten und selbst in der Jägerschaft verpönt
Die Gewehre der ca. 40 geladenen Gäste zielen vorwiegend auf Rehwild und weniger auf Wildschweine. Treibjagden auf Rehwild sind unwaidmännische Schlächtereien. Sie sind in Österreich äußerst selten und sogar innerhalb der Jägerschaft verpönt. Im kalten Winter, der sogenannten Notzeit, wo die mageren Rehe samt ihren Kitzen manchmal bis zum Bauch im Schnee stecken, sind solche Jagdformen besonders verwerflich.

Treibjagd unter Ausschluss der Öffentlichkeit
Beobachter zu Montecuccolis Treibjagden sind keine zugelassen, Einblick in die Gästeliste gibt es ebenfalls nicht.

NEIN zu Treibjagden in Österreich
Wir fordern
1) Eine generelle Reform der Jagd
2) Verbot von Treib-, Hetz- und Hobbyjagden
3) Verbot des Abschusses von Haustieren
4) Bis dahin: Offenlegung der Teilnehmer aller österreichischen Treibjagden

Download
> Presseinformation vom 4. Dezember 2013

Animal Spirit
Wieder geheime Grafen-Treibjagd - auf Rehe
> http://www.animal-spirit.at/
Aktion 21 - Pro Bürgerbeteiligung
> https://www.facebook.com/aktion21
Tierschutzverein Robin Hood
> Presseinformation


WEM NÜTZEN TREIBJAGDEN AUF REHWILD und GEMSEN?

Treibjagden, besonders auf Rehwild und Gemsen, geraten immer mehr in den Fokus der Kritik
Ein auf YouTube online gestelltes Video eines Urlaubers aus Holland entlarvt einen Jäger als brutalen Tierquäler. Wem nützen solche Treibjagden? Sind Sie noch zeitgemäß? Bringen Treibjagden auf Reh- und Rotwild sowie Gemsen die gesamte österreichische Jägerschaft in Verruf? Bei Treibjagden auf Rehwild gibt es keine externen Beobachter, niemand kontrolliert diese Schlächterei tief im Wald. Diese Treibjagden laufen unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Bis jetzt. Denn selbst der Tiroler Landesjägermeister, DI Anton Larcher, fordert eine Datenbank aller ausländischen Jagdgäste: "Es kann nicht sein, dass einer der auf derart verrohte Art und Weise mit einem Tier umgeht irgendwo in der zivilisierten Welt legal jagen darf. Um zumindest sicher zu stellen, dass so etwas in Tirol nicht mehr passiert, rege ich an, eine Datenbank über alle ausländischen Jagdgäste anzulegen."

Serie dramatischer Unfälle im Zusammenhang mit Jägern reißt nicht ab.
Österr. Tierschutzverein fordert verpflichtende psychologische Verlässlichkeitsprüfung für Jagdanwärter und Jäger, die diese psychologische Eignung offensichtlich nicht mehr besitzen
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Jäger müssen Ehrfurcht vor der Natur haben!
Salzburg/Wien (OTS) - "In manchen Regionen muss durch Abschüsse eingegriffen werden, denn wir brauchen einen gesunden Mix aus Rot- und Gamswild. Dabei müssen Jäger aber auch Ehrfurcht vor der Natur haben", erklärt Team Stronach Agrarsprecher Erich Tadler und kritisiert die "skandalöse Vorgehensweise" eines Jagdgastes in Tirol, die auch auf Video festgehalten wurde
> OTS, 27. August 2013

Jägerschaft um einen Skandal reicher
Jäger quält angeschossene Gams brutal zu Tode. Österr. Tierschutzverein übermittelt Sachverhaltdarstellung an Staatsanwaltschaft Innsbruck.
> OTS, 27. August 2013

Landesjägermeister Larcher für harte Konsequenzen nach jagdlicher Barbarei!
Wien (OTS) - Tirols Landesjägermeister DI Anton Larcher strebt Umsetzung eines Maßnahmenplans an: "Wer sich bei uns nicht an die Regeln hält, der gehört aus dem Kreis der Jägerschaft dauerhaft und in aller Härte ausgeschlossen. Ermittlungen der Polizei waren dem Jägerverband nicht bekannt!"
> OTS, 28. August 2013

Wem nützen Treibjagden auf Rehwild und Gemsen? Haben solche anachronistischen Schlächtereien einen volkswirtschaftlichen Sinn? Wer profitiert von den - meist unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindenden - Massentötungen? Wie stehen unsere Politiker zu den Gemetzeln in österreichischen Wäldern und Bergen? Fragen Sie nach, am besten noch vor der Wahl! Fordern Sie ein Verbot von Treibjagden auf Rehwild und Gemsen in Österreich!


Pflege oder Mord: Jäger im "Visier"
Psychotests für Jäger
. "Seit der Durchsetzung des Wegerechts durch Bruno Kreisky in den 1970er-Jahren darf jeder Mensch im Wald spazieren gehen, weil er als Erholungsgebiet gilt", so Plank, der "im Märchen von der Hege und Pflege und den guten Jägern" eine Reihe von Lügen sieht. "Die Bestände wild lebender Tiere regeln sich in Gebieten ohne menschliche Störung durch Straßen und Siedlungsgebiete selbstständig. Doch man läßt Wölfen, Luchsen und Bären ja keine Chance. Wenn es wieder einmal einer in unsere Gegend schafft, wird er sofort von irgendeinem schießwütigen Jäger illegal abgeknallt....".
> Bezirksblätter, 29. Okt. 2013


TREIBJAGDPROZESS MONTECUCCOLI

"Die Zeit wird kommen, in der Unterhaltung, die auf der Misshandlung und Tötung von Tieren basiert, nicht mehr toleriert wird." (Albert Schweitzer, Theologe und Arzt, Friedensnobelpreis 1952)

BÜRGERINITIATIVE SIEHT SCHULDSPRUCH ALS CHANCE UND HERAUSFORDERUNG
Trotz des Schuldspruchs im Treibjagdprozess kämpft die Bürgerinitiative "Freunde und Freundinnen des Dunkelsteinerwalds" weiter für den Schutz des Dunkelsteinerwalds, seiner Menschen, Pflanzen und Tiere.

Sprecher der Bürgerinitiative rechtskräftig verurteilt
Auf Grund einer kritischen Textpassage auf der Internetdomain www.dunkelsteinerwald.org über die vom Präsidenten der Land- und Forstbetriebe Österreich, Felix Montecuccoli, im Dezember 2012, veranstalteten Treibjagd auf Rehe und Wildschweine im niederösterreichischen Dunkelsteinerwald, wurde der Sprecher der Bürgerinitiative "Freunde und Freundinnen des Dunkelsteinerwalds", Walter Kosar, am 2. April 2013, vom LG für Strafsachen Wien, wegen "übler Nachrede" nach §111, rechtskräftig verurteilt. Für die ursprünglichen Behauptungen der BI war der Wahrheitsbeweis (Zeugen aus der Region) leider nicht möglich.

In einem nachträglichen Vergleich
verzichtet Felix Montecuccoli auf weitere zivilrechtliche Schritte und die ihm zugesprochene Entschädigung, sofern sich Walter Kosar zur Urteilsveröffentlichung, zur Veröffentlichung einer Zusatzerklärung, zur Zahlung der gegnerischen Anwaltskosten und zur Unterlassung unwahrer Behauptungen verpflichtet.

Urteil als Chance/Bürgerinitiative lässt sich nicht einschüchtern
Die Bürgerinitiative "Freunde und Freundinnen des Dunkelsteinerwalds" respektiert das Urteil des Richters. Die Aktivisten und Aktivistinnen lassen sich jedoch weder einschüchtern, noch mundtot machen. "Wir sehen das Urteil als Chance und Herausforderung! Als Chance, bei Politikern und bei der Jägerschaft ein Umdenken in Sachen Treibjagd auf Rehwild zu erreichen, und als Herausforderung, noch entschlossener für den Schutz des Dunkelsteinerwalds, seiner Menschen, Pflanzen und Tiere zu kämpfen. Für meine ursprünglichen Behauptungen war der Wahrheitsbeweis, nämlich Zeugen aus der Region, leider nicht möglich. Ich hatte also die Wahl zwischen Schuldspruch und wirtschaftlichem Untergang. Ich wählte den Schuldspruch, denn nun können wir uns weiter auf unsere berechtigten, politischen Forderungen - dem Verbot von Treibjagden, speziell auf Rehe - konzentrieren. ", so der Sprecher der BI Walter Kosar.

Treib- und Riegeljagden auf Rehwild, sind eine Verhöhnung der Jägerschaft!
Sie sind das Gegenteil von traditioneller, weidmännischer Hege und Pflege und müssen endlich verboten werden. Deshalb fordert die Bürgerinitiative "Freunde und Freundinnen des Dunkelsteinerwalds "mehr denn je:
1) Eine generelle Reform der Jagd
2) Ein Verbot von Treibjagden auf Rehwild
3) Ein Verbot des Abschusses von Haustieren
4) Landschaftsschutz für den Dunkelsteinerwald

Downloads
>
Urteilsausfertigung vom 2. April 2013

Spendenaufruf
Die Bürgerinitiative "Freunde und Freundinnen des Dunkelsteinerwalds" dankt für die bisher eingegangenen Spenden, ist jedoch durch die hohen Kosten des Strafgerichtsprozesses finanziell angeschlagen. Um die Arbeit zum Schutz des Dunkelsteinerwalds, seiner Menschen, Tiere und Pflanzen auch in Zukunft zu gewährleisten, wird hiermit um weitere finanzielle Unterstützung auf folgendes Konto gebeten:
Kennwort "Rettet den Dunkelsteinerwald"
IBAN: AT50 1200 0102 7047 4800
BIC: BKAUATWW





PROBLEM TREIBJAGD:
GRAF FELIX MONTECUCCOLI VERKLAGT TIER- UND NATURSCHÜTZER

Der Präsident der Land&Forstbetriebe Österreich klagt wegen Rufschädigung.

DI Felix Montecuccoli, subventionierter Großgrundeigentümer, Multifunktionär sowie adeliger Präsident der Land- und Forstbetriebe Österreich, versucht - bereits zum zweiten Mal - den Sprecher der Bürgerinitiative "Freunde und Freundinnen des Dunkelsteinerwalds", den freischaffenden Künstler und Journalisten Walter Kosar, mundtot zu machen.

Auf Grund einer kritischen Textpassage, auf der von Kosar betriebenen Internetdomain www.dunkelsteinerwald.org, über die von Montecuccoli jährlich veranstalteten Riegeljagden im niederösterreichischen Dunkelsteinerwald, sieht der prominente Ankläger seinen Ruf geschädigt. Felix Montecuccoli strebt deshalb ein Strafverfahren beim Landesgericht für Strafsachen in Wien gegen den Verfasser des Textes, Walter Kosar, an. Die inkriminierten Textpassagen beruhen ausnahmslos auf vertraulichen und glaubhaften Informationen aus der lokalen Bevölkerung sowie auf seriöse Recherchen Kosars zur Jagd im Allgemeinen und zur Treibjagd im Besonderen. Sie beschreiben hauptsächlich die umwelt-, mensch- und tierfeindlichen Folgen von Treibjagden, zu denen auch Riegeljagden zählen. Treibjagden haben nichts mit waidgerechter Hege zu tun. Sie dienen hauptsächlich dem Vergnügen der Teilnehmer sowie dem Profit und dem Prestige des Jagdveranstalters. Die Angst, Montecuccolis Treibjagden öffentlich zu kritisieren, zwingt die Menschen der Region leider dazu, die Dinge nur hinter vorgehaltener Hand zu wispern.

Dem Vorwurf der Rufschädigung wird widersprochen
Dem Vorwurf der üblen Nachrede bzw. Rufschädigung nach §111StGB wird allerdings widersprochen. Diese versucht der prominente, adelige Ankläger bloß aus dem - von der Website gelöschten - Artikel heraus zu interpretieren, um berechtigte demokratische Kritik an seinen umstrittenen Jagdmethoden in Zukunft zu unterbinden.

Verhandlung
Datum: 2. April 2013
Beginn: 13.15h
Ort: Landesgericht für Strafsachen Wien, Landesgerichtsstr. 11, 1080 Wien, 2. Stock, Saal 205

PRESSEAUSSENDUNG
> Presseaussendung vom 4. März 2013

PRESSEARTIKEL
Graf zerrt Rebellen vor Kadi, Montecuccoli im Clinch mit Bürgerinitiative: Vorwurf Rufmord
> Bezirksblätter 13/14 März 2013
Bürgerinitiative sammelt Spenden, um sich gegen Rufschädigungsklage zu wehren
> KURIER, 9. März 2013


BISHERIGE KLAGEN GEGEN UNSERE BÜRGERINITIATIVE

Drei Klagen, um unsere Bürgerinitative mundtot zu machen
Drei Mal wurde die Bürgerinitiative "Freunde und Freundinnen des Dunkelsteinerwalds" bereits angezeigt. Hinter den Anzeigen standen der hochsubventionierte Grund- und Großwaldbesitzer (960 Hektar Wald, 200 Hektar Ackerland, vier Eigenjagden), Multifunktionär (zB.: Aufsichtsrat der NV, Niederösterreichische Versicherung) und Präsident der österreichischen Land- und Forstwirtschaftsbetriebe, Dipl. Ing. Felix Montecuccoli, und dessen Jagdpartner, der streitbare Generalsekretär der Österreichischen Jagdverbände, Dr. Peter Lebersorger. Zwei Einschüchterungsversuche unserer demokratischen Arbeit sind bereits kläglich gescheitert! Das dritte Verfahren endete mit einem Schuldspruch.

ERSTE ANZEIGE GEGEN UNSERE BÜRGERINITIATIVE
Tatbestand: Wandern auf einer behördlich angemeldeten und nicht untersagten Wanderung.
Ausgerechnet im Jahr der Waldbiodiversität, am 29. 10. 2009, klagte DI Felix Montecuccoli, friedliche Wanderer und Naturschützer. Nach der Anzeige des Großwaldbesitzers bei der Bezirkshauptmannschaft St. Pölten, legte uns dieselbe Behörde die Organisation und Durchführung eines ebendort "angemeldeten und nicht untersagten" Protestwandertages zur Last. Die Anzeige ist - wie erwartet - mittlerweile im Sand verlaufen, Montecuccolis Klage kläglich gescheitert.
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ZWEITE ANZEIGE GEGEN UNSERE BÜRGERINITIATIVE

2009 wurde - allerdings erfolglos - versucht, Bürgerinitiativen einzuschüchtern.
Besonders der streitbare Generalsekretär der Österreichischen Jagdverbände, Dr. Peter Lebersorger drohte wortgewaltig am Telefon. Vorgeworfener Tatbestand: Ankündigung der gräflichen Treibjagd auf der Website dunkelsteinerwald.org.
Die Staatsanwaltschaft lehnte allerdings seine Anzeige prompt ab, denn die Ankündigung einer Treibjagd stellt keinen Strafbestand dar! Montecuccolis anachronistisches Tiermassaker muss sogar, wie jede andere Jagd auch, angekündigt werden! Die Ankündigung war deshalb auch am Gemeindeamt Hafnerbach öffentlich angeschlagen und somit für jeden einsehbar! Auch die Klage der Österreichischen Jagdverbände war somit kläglich gescheitert.

DRITTE ANZEIGE GEGEN UNSERE BÜRGERINITIATIVE
2013: Der dritte Streich
Sprecher der Bürgerinitiative rechtskräftig verurteilt
Auf Grund einer kritischen Textpassage auf der Internetdomain www.dunkelsteinerwald.org über die vom Präsidenten der Land- und Forstbetriebe Österreich, Felix Montecuccoli, im Dezember 2012, veranstalteten Treibjagd auf Rehe und Wildschweine im niederösterreichischen Dunkelsteinerwald, wurde der Sprecher der Bürgerinitiative "Freunde und Freundinnen des Dunkelsteinerwalds", Walter Kosar, am 2. April 2013, vom LG für Strafsachen Wien, wegen "übler Nachrede" nach §111, rechtskräftig verurteilt. Für die ursprünglichen Behauptungen der BI war der Wahrheitsbeweis (Zeugen aus der Region) leider nicht möglich.
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MONTECUCCOLIS TREIBJAGD 2012

Ursprünglicher Artikel wurde gelöscht
Auf Grund einer kritischen Textpassage, über die vom Präsidenten der Land- und Forstbetriebe Österreich, DI Felix Montecuccoli jährlich veranstalteten Riegeljagden im niederösterreichischen Dunkelsteinerwald, sieht der der prominete Forstwirt seinen Ruf geschädigt und strebt nun ein Strafverfahren beim Landesgericht für Strafsachen in Wien gegen den Verfasser des Textes, Walter Kosar, an. Die inkriminierten Textpassagen beruhen ausnahmslos auf vertraulichen und glaubhaften Informationen aus der lokalen Bevölkerung sowie auf seriöse Recherchen zur Jagd im Allgemeinen und zur Treibjagd im Besonderen. Dem Vorwurf der Rufschädigung nach §111StGB wird widersprochen. Diese versucht der adelige Ankläger bloß aus dem - vorerst von der Website gelöschten - Artikel heraus zu interpretieren, um berechtigte demokratische Kritik an seinen umstrittenen Jagdmethoden in Zukunft zu unterbinden.




Vor der Treibjagd 2012

Jagd, Alkohol und Detektive

Pflege oder Mord: Jäger im "Visier"
Psychotests für Jäger
. "Seit der Durchsetzung des Wegerechts durch Bruno Kreisky in den 1970er-Jahren darf jeder Mensch im Wald spazieren gehen, weil er als Erholungsgebiet gilt", so Plank, der "im Märchen von der Hege und Pflege und den guten Jägern" eine Reihe von Lügen sieht. "Die Bestände wild lebender Tiere regeln sich in Gebieten ohne menschliche Störung durch Straßen und Siedlungsgebiete selbstständig. Doch man läßt Wölfen, Luchsen und Bären ja keine Chance. Wenn es wieder einmal einer in unsere Gegend schafft, wird er sofort von irgendeinem schießwütigen Jäger illegal abgeknallt....".
> Bezirksblätter, 29. Okt. 2013

2012: 7 Tote und 19 Verletzte in Österreich.
2013 startet traurig: Immer mehr Jagdunfälle.
Tierschützer fordern Alkoholverbot bei der Jagd.
Ein einziger Schuss kann so vieles verändern, wie sich am 19. Jänner in Unterolberndorf im Bezirk Mistelbach im Weinviertel zeigt. Ein 21-jähriger Treiber wurde von einem 55-jährigen Jäger, mit knapp 0,5 Promille Alkoholgehalt im Blut, erschossen. Dieser dachte laut Angaben, es würde sich um ein Wildschwein handeln und schoss - ohne es sicher zu wissen - ins Gebüsch. Der junge Mann wurde an der Hüfte getroffen und verblutete binnen weniger Minuten. Der rasch eingetroffene Notarzt konnte nur mehr den Tod des Treibers feststellen. Den Todesschützen erwartet nun ein Verfahren wegen fahrlässiger Tötung unter besonders gefährlichen Umständen.
Fehlverhalten von Jägern
Jagdunfälle wie diese oder andere passieren öfter, als man denkt. Im Jahr 2012 gab es in Österreich aufgrund von Jagdunfällen sieben Tote und 19 Verletzte. Peter Lebersorger, Geschäftsführer vom NÖ Landesjagdverband, weist aber darauf hin, dass es keine genauen Statistiken über Jagdunfälle gibt. „Jagdunfälle passieren dann, wenn einzelne Jäger ein Fehlverhalten setzten, indem sie Weisungen des Jagdleiters oder Sicherheitsregeln missachten“, gibt Lebersorger an. „Des öfteren kommt es zu Zwischenfällen bei der Jagd und Jäger verwechseln ihre Kollegen, Spaziergänger, Hunde oder Katzen mit Wild“, stellt Nittmann fest. Vor allem wenn in Gebieten, wo sich auch andere Menschen bewegen, gejagt wird. „Über die Zahl der Abschüsse werden genaue Statistiken geführt. Wie viele Haustiere jährlich vorsätzlich oder „aus Versehen“ bei der Jagd umkommen, ist unbekannt“, kritisiert Christian Nittmann von der Initiative zur Abschaffung der Jagd. Die Schätzungen gehen von jährlich 40.000 Katzen und 3.000 bis 4.000 Hunden aus, die jedes Jahr in Österreich von Jägern erschossen werden. Lebersorger dazu: „Ein Jäger kann nie mit Wild verwechselt werden - wenn kein menschliches Versagen vorliegt.“ Aufpassen sollte man jedoch dann trotzdem, wenn Jagdsaison ist. „Jagdunfälle passieren dann, wenn vermehrt gejagt wird - also im Herbst und Winter häufiger als im Frühjahr und Sommer“, warnt Lebersorger.
Alkohol und Jagd passen nicht zusammen
Aktuelles Thema bei der Jagd ist das geforderte Alkoholverbot von heimischen Tierschützern. Peter Lebersorger von den Landesjagdverbänden: „Bei Gesellschaftsjagden hat der Alkohol nichts verloren, da gibt es auch eine klare Empfehlung des Landesjagdverbandes. Alkohol und Jagd lassen sich in diesen Punkt überhaupt nicht vereinbaren.“ Inwieweit Tierschützer sich hier durchsetzen werden, wird man sehen.
Wissenswertes
Im Jahr 2012 wurden in Österreich bei der Jagd 19 Menschen verletzt und 7 getötet (Stand 21.12.2012).
Quelle: www.abschaffung-der-jagd.at
Presseartikel
Heute: Jäger schoss süsse Hündin Leijka tot
>
http://www.heute.at/news/oesterreich/noe/art23654,852854
Die Presse: Tierschutzverein fordert Alkoholverbot für Jäger
>
diepresse.com/home/panorama/oesterreich/1319968/
ORF: Jagd Alkohol: Die Neue Diskussion
>
http://burgenland.orf.at/news/stories/2568450/
Kronen Zeitung: Jäger bestehen auf ihren Tee mit Rum
> http://www.krone.at/Oesterreich/Jaeger

Jagd und Alkohol
> http://abschaffung-der-jagd.de/stoppttreibjagden/index.html
> http://www.vgt.at/presse/news/2013/news20130122e.php
> http://www.landwirt.com/Forum/373581/Jagd-und-Alkohol.html

Jägerschaft will Detektive gegen Tierschutz einsetzen
In einem Rundbrief wird ein von der gesamten Tierindustrie finanzierter Fonds für Propaganda und Gerichtsverfahren gegen jeden Tierschutzaktivismus gefordert
> http://www.martinballuch.com/?p=2179

Kurioser Unfall
Jäger schoss auf Fuchs und traf Kollegen
>
heute.at, 1.1.2013


Feige Dunkelsteiner Treibjagd 2011


MONTECUCCOLI & BERLAKOVICH ÜBER DEN WALD
Großwaldbesitzer und Umweltminister referierten über die Bedeutung des Waldes
Umweltminister Berlakovich und der subventionierte Großwaldbesitzer, DI Felix Montecuccoli, sprachen unlängst über die Bedeutung des Waldes aus ihrer Sicht. Wir hoffen, dass die Österreichischen Wälder nicht weiter zu Holzplantagen und Wildfleischindustriereservate für Promi- und Hobbyjäger degradiert und weiter kapitalisiert werden.
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NOBLE & FEIGE TREIBJAGD IM DUNKELSTEINERWALD
Alle Jahre wieder! Am Freitag, dem 9. Dezember 2011, lud Felix Montecuccoli
seine noble Jagdgesellschaft zur vorweihnachtlichen, feigen Tierhetze im Dunkelsteinerwald ein. Treffpunkt war wieder die romantische Burgruine Hohenegg. Wie jedes Jahr wurde das Gebiet hermetisch abgeriegelt, um Jagdgegnern keine Möglichkeit zu geben, zu protestieren. Vierzig bis fünfzig auserlesene Jägerinnen und Jäger fanden sich am 9. Dezember im Dunkelsteinerwald ein, um Tiere - nach Meinung von Insidern - völlig unkontrolliert zu erschießen. Im Jahr 2009 wurde - allerdings erfolglos - versucht, unsere Bürgerinitiative einzuschüchtern. Besonders der streitbare Generalsekretär der Österreichischen Jagdverbände, Dr. Peter Lebersorger drohte wortgewaltig am Telefon. Vorgeworfener Tatbestand: Ankündigung der gräflichen Treibjagd auf unserer Website. Die Staatsanwaltschaft lehnte allerdings seine Anzeige prompt ab, denn die Ankündigung einer Treibjagd stellt keinen Strafbestand dar! Montecuccolis ungustiöses und anachronistisches Tiermassaker muss sogar, wie jede andere Jagd auch, angekündigt werden! Die Ankündigung muss deshalb am Gemeindeamt Hafnerbach öffentlich angeschlagen und einsehbar sein!

NEIN zu Treibjagden in Österreich
Wir fordern
1) Eine generelle Reform der Jagd
2) Verbot von Treib-, Hetz- und Hobbyjagd
3) Verbot des Abschusses von Haustieren
4) Offenlegung der TeilnehmerInnen aller österreichischen Treibjagden
5) Landschaftsschutz für den Dunkelsteinerwald

Online-Petition
>
"Landschaftsschutz für den Dunkelsteinerwald"
Download - Unterschriftliste
>
"Landschaftsschutz für den Dunkelsteinerwald"

PRESSECORNER
Presseaussendung
>
Presseinformation vom 2. Dezember 2011
Pressefotos
(Fotos Herby Loitsch, Veröffentlichung bei Namesnnennung unentgeltlich)
>
Vorbereitung zur Treibjagd 1
>
Vorbereitung auf Treibjagd 2
Pressemeldungen
>
https://www.oncharity.at/animal/newsletter/?id=457
> http://www.erstaunlich.at/
> http://derstandard.at/1315005437151/Lobbyisten-Froehliche-Jagdgesellschaft
> http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20120223_OTS0116/messe-hohe-jagd


Vorbereitungen

2011

Wiederbestellung der Tierschutzombudsfrau für das Land Niederösterreich
Dr. Lucia Giefing übernimmt Position für weitere fünf Jahre
St. Pölten (OTS/NLK) - Die NÖ Landesregierung nahm in ihrer heutigen Sitzung auf Initiative von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll die Wiederbestellung von Dr. Lucia Giefing zum Tierschutzombudsmann für das Land Niederösterreich mit Wirksamkeit vom 1. Jänner 2015 für die Dauer von fünf Jahren vor. Dr. Lucia Giefing wurde am 9. November 1966 in Wiener Neustadt geboren, machte dort am wirtschaftskundlichen Bundesrealgymnasium ihre Matura, absolvierte ihr Studium an der Veterinärmedizinischen Universität in Wien und währenddessen Praktika in tierärztlichen Praxen in Alberta und Manitoba (Kanada) und übernahm weiters mehrmals die Betreuung einer Schafherde während der "Ablammsaison" in Northumberland (England). Nach Abschluss ihres Studiums begann Giefing ihre Tätigkeit als praktische Tierärztin in Ober- und Niederösterreich und arbeitete danach als Amtstierärztin beim Amt der NÖ Landesregierung. Seit 1. Jänner 2005 ist sie Tierschutzombudsfrau des Landes Niederösterreich.
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Grundbesitzer beantragt Jagdfreistellung seines Grundes
EGMR entschied 2012, dass Deutschland die Zwangsbejagung abschaffen muss - in Österreich fehlt noch ein Präzedenzfall, der nun verhandelt wird
Wien (OTS) - Die österreichische Rechtsordnung sieht die totale Zwangsbejagung aller Grundstücke vor. Wer ein Land besitzt, muss in Österreich dulden, dass es von fremden Menschen bejagt wird. Dazu wird dieses Land von der Gemeinde einfach verpachtet. Die PächterInnen dürfen dann sogar ohne Zustimmung der GrundstückseigentümerInnen Jagdstände, Fütterungen und Jagdhütten aufstellen, selbst wenn sie dadurch die Wildtierpopulationen künstlich in die Höhe schrauben und in Folge den Wald schwer schädigen. Ein Waldbesitzer nannte die Jägerschaft in einer Diskussion eine bewaffnete Besatzungsmacht. Deshalb beantragte nun ein Grundeigentümer die Freistellung seines Grundes von der Jagd im Bezirk Spittal an der Drau in Kärnten, insbesondere wolle er, dass keine Tiere mehr geschossen und alle jagdlichen Einrichtungen von seinem Grund entfernt werden.
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Treibjagdszenen 2011
Polizist schlägt Tierschützer / Falschaussagen der Zeugen
Am 4. Dezember 2011 filmten 2 Tierschützer des VGT nahe Graz von öffentlichen Wegen aus eine Treibjagd. Da diese verbotener Weise zu nahe an einem Wohngebiet stattfand, riefen die beiden Aktivisten die Polizei.
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Messe "Hohe Jagd" in den Niederungen der Geschäftemacherei
>
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20120223_OTS0116/

Video: Wildschwein nach Treibjagd

> http://www.youtube.com/watch?v=gM-VEDyIrv0

Bleihaltige Schrotmunition für die Jagd verbieten
> OTS_20111125_OTS0062/ak-bleihaltige-schrotmunition-fuer-die-jagd-endlich-ganz-verbieten
*
Jäger wollen für tierquälerisches Hundetraining Ausnahme aus Tierschutzgesetz
Am 9. September fand in Perchtoldsdorf eine von der Jägerschaft organisierte Veranstaltung mit dem irreführenden Titel
"Teletaktverbot als Tierquälerei" statt. Wie so manche Schutzhundesportler, deren tierquälerische Methoden die
Tierschutzorganisation VIER PFOTEN kürzlich aufdeckte, treten auch Jäger für die Legalisierung von Elektroschockgeräten für Hunde ein - sie wollen also eine Ausnahme für Tierquälerei aus dem Tierschutzgesetz erreichen.
> OTS

GROSSER ERFOLG BEI BÜRGERINFORMATION IN KREMS
Enormes Interesse bringt 600 Unterschriften beim Infotisch am 25. Juni!
Die Informationsveranstaltung " Rettet den Dunkelsteinerwald" am 25. Juni 2011 in Krems war ein großer Erfolg. Das Interesse der Kremserinnen und Kremser war überwältigend.
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Presseaussendung des Tierschutzvereins Robin Hood
St.Leonhard, 9. Dezember 2010
Montecuccoli lässt wieder morden
Blaues Blut im Blutrausch im Revier Hohenegg
Für morgen, 10. Dezember 2010, hat der Adelige und zuständige Hegeringleiter (!) Felix Montecuccoli wieder blaues Blut in das Jagdrevier Hohenegg geladen um zum jährlich Morden aufzurufen.
Schon im Vorjahr wurde das Gebiet hermetisch abgeriegelt, um Jagdgegnern keine Möglichkeit zu geben, ihren Unmut zu zeigen.

Dabei trifft sich die Crème de la Crème der Jägerschaft, an die 40 Jägerinnen und Jäger werden sich morgen zur Treibjagd einfinden, um Tiere der Meinung von Insidern nach völlig unkontrolliert zu ermorden.
Wie der Tierschutzverein Robin Hood heute von Informanten erfahren konnte, ist das große Problem der Abschuss von Geißen, die zuerst vor den Kitzen laufen und erschossen werden, die Kitze bleiben übrig und sterben. An sich ist diese Jagdpraktik nicht erlaubt, doch wer kontrolliert das blaublütige Gemetzel? Auch Wildschweine, und hier auch Bachen und Frischlinge werden gemordet, dies leider völlig legal. Im Vorjahr konnten Tierschützer am nächsten Tag noch Blut und Eingeweidereste vor Ort finden, obwohl versucht wurde, “ordentlich aufzuräumen”.

Ein großes Problem bei den Treibjagden ist die mangelnde Nachsuche, unzählige Tiere werden “nur” angeschossen und humpeln dann tagelang schwer verletzte Tiere durch den Wald und so manche Tiere mit Steckschüssen im Hals oder im Gebiss verenden qualvoll. Der Informant sprach von einem Rehbock, der mit durchschossenen Unterkiefer noch lange gesichtet worden ist.

Was die Jagd wirklich ist, formulierte der erste Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland, Prof. Dr. Theodor Heuss, vor fast 50 Jahren treffend: „Jagd ist nur eine feige Umschreibung für besonders feigen Mord am chancenlosen Mitgeschöpf. Die Jagd ist eine Nebenform menschlicher Geisteskrankheit.“ Und vor einer Diplomatenjagd auf Hasen äußerte der große Staatsmann: „Ich hoffe für die Hasen!“

Der Tierschutzverein Robin Hood kann sich dieser Meinung nur anschließen und verurteilt die Jagd an sich und die Treibjagd im Besonderen aufs Schärfste.
Daten zur Treibjagd (Riegeljagd) im Dunkelsteinerwald:
Termin: Freitag, 10. Dezember 2010
Beginn: 08.00 – 08.30h
Treffpunkt: Parkplatz vor der Burgruine Hohenegg

Rückfragehinweis:
Marion Löcker
Tierschutzverein Robin Hood
Haslach 10
A-3243 St.Leonhard/Forst
office@robinhood-tierschutz.at
0043/660/5659170
www.robinhood-tierschutz.at
"Die Zeit ist immer richtig, um das Richtige zu tun." (Martin Luther King)

Treibjagd 2009
Die letzte Treibjagd des hochsubventionierten Großwaldbesitzers und Präsidenten der österreichischen Land- und Forstwirtschaftsbetriebe , DI Felix Montecuccoli, fand am 7. Dezember 2009 statt. Mit 40 - 50 geladenen, meist aristokratischen Gästen und Geschäftspartnern, veranstaltete Felix Montecuccoli einen Tag lang Treibjagd auf Tiere des Dunkelsteinerwalds.

WIR FORDERN
1) Verbot von Treib- und Hetzjagden in Österreich
2) Verbot der Hobby-Jagd in Österreich
3) Die regelmäßige Kontrolle österreichischer Großwaldbesitzer durch eine übergeordnete globale oder europäische Institution!

*

Freie Verfügbarkeit von Wald ist eine ideelle Angelegenheit
Montecuccoli

http://www.noen.at/news/gesellschaft/adel/
Trauttmannsdorff
http://www.noen.at/news/gesellschaft/adel/-bdquo
Freies Landwirtforum
http://landwirt2komm.forenworld.at/viewtopic.php?f=4&t=215&start=30


ANZEIGE ABGELEHNT

Gescheiterter Einschüchterungsversuch der Österreichischen Jagdverbände
Mittlerweile wird von einigen Seiten versucht Bürgerinitiativen und SympathisantInnen einzuschüchtern. Denn nicht nur die BH St. Pölten eröffnete ein Verwaltungsstrafverfahren gegen uns, sondern auch der streitbare Generalsekreär der Österreichischen Jagdverbände, Dr. Peter Lebersorger (Tatbestand: Ankündigung einer Treibjagd auf unserer Website). Die Staatsanwaltschaft Wien lehnte allerdings seine Anzeige prompt ab, denn die Ankündigung einer Treibjagd stellt keinen Strafbestand dar! Eine Treibjagd muss, wie jede Jagd angekündigt werden! Die Ankündigung war deshalb auch am Gemeindeamt Hafnerbach öffentlich angeschlagen.

Im Sinne der demokratischen Transparenz werden wir selbstverständlich auch weiterhin alles veröffentlichen, was uns wichtig erscheint!


TIERSCHUTZ

Ausbildung der Jagdhunde an lebenden Enten
>
http://www.vogelschutz-komitee.com/entenjagd.pdf

3. November 2010
Hubertustag: Tiere segnen statt jagen!
Wien (OTS) - Am 3. November ist Hubertustag. Ein schwarzer Tag für
Hunderttausende Wildtiere, ebenso für viele Hunde und Katzen, die im
Gedenken an den Heiligen Hubertus, dem Schutzpatron der Jäger, als
Freiwild abgeschossen werden. Österreichweit werden nämlich
anlässlich dieses Tages Jagden abgehalten und Messen gefeiert.
> Mehr

17. Okt. 2010
Hubertusmessen und andere Absonderlichkeiten der Jagd
>
http://www.animal-spirit.at/aktuell/hubertusmessen.html
>
Die Presse, Wie man Wild erntet
>
http://www.pro-iure-animalis.de/

4. Okt. 2010, Forderung nach Verbot von Treibjagden

Aus Anlass des Welttierschutztages fordern wir ein Verbot von Treib- und Hetzjagden in Österreich!
Wir appellieren an die Verantwortung der Großgrundbesitzer, des Österreichischen Jagdverbandes und der gewählten Politiker und Politikerinnen! Hetzjagden bringen verantwortungsvolle Forstleute in Verruf, schaden dem Ansehen einer zivilisierten Jagd- und Forstwirtschaft und schließlich auch der Gastronomie. Wild, das unter großem Stress erlegt wird, hat Fleisch niederer Qualität, das schneller verdirbt! Wildgerichte mit dem Fleisch, in Panik versetzter Tiere, schmecken nicht und sind manchmal sogar gesundheitsgefährdend. > Mehr...


INFO

Schimpansen veranstalten Treibjagden
Nicht nur im Menschenreich gibt es Treibjagden. Nein, auch im Tierreich gibt es das gleiche Phänomen.
Schimpansen zum Beispiel haben eine ähnliche Taktik wie Jäger. Sie treiben die sogenannten "Stummelaffen" in den sicheren Tod.
> Mehr...

Wildschweinplage oder Wildschweinzucht?
>
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20101109_OTS0032/wildschweinplage

Für das Recht der Tiere
http://www.pro-iure-animalis.de/

Jagd in Deutschland
http://www.pro-iure-animalis.de/dokumente/grundsatzpapier.pdf

Die freie Verfügbarkeit von Wald ist nur eine sehr ideelle Angelegenheit.
Montecuccoli

http://www.noen.at/news/gesellschaft/adel/

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